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Informationstafel am Ballhofplatz enthüllt


Eine städtische Informationstafel zur Geschichte des Ballhofplatzes haben Bezirksbürgermeister Jannik Schnare und Dr. Jens Binner, Direktor des ZeitZentrums Zivilcourage, heute (7. März) am südlichen Ende des Platzes öffentlich enthüllt. Die Tafel steht vor dem Gebäude Ballhofplatz 7 („Spittahaus“).


Texte und Bilder der Informationstafel dokumentieren die wechselvolle Geschichte des Ballhofplatzes, insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus. Den ursprünglich für Ballspiele errichteten „Ballhof“ nutzte nach der Umgestaltung der Altstadt, bei der zahlreiche Fachwerkhäuser abgerissen wurden, ab 1939 die nationalsozialistische Hitler-Jugend für propagandistische Feiern und Versammlungen. Seit 1945 dient der Ballhof wieder als Spielstätte für das hannoversche Theater.


Die Aufstellung der Informationstafel geht auf einen Antrag des Stadtbezirksrats Mitte und Initiativen aus der Zivilgesellschaft zurück. Die Umsetzung lag beim ZeitZentrum Zivilcourage, den Text verfasste der Historiker Michael Pechel.Sie haben eine hervorragende Option gewählt, Bilder und Text in Ihre Website zu integrieren. Verschieben Sie das Bild in diesem Container nach Belieben, der Text passt sich automatisch an. Sie können Veranstaltungen/Events, Teammitglieder, neue Produkte und mehr leicht und kreativ anzeigen. Fügen Sie zunächst ein Bild aus der Bildauswahl ein und bearbeiten sie es genau wie andere Bilder im System. Verknüpfen Sie das Bild zum Beispiel mit vorhandenen Seiten auf Ihrer Website, mit der URL einer Website, einem Popup oder einer Textmarke. Fügen Sie nach der Auswahl des Bilds den Text hinzu. Der Text kann eine Bildbeschreibung sein, das Bild kann aber auch nur als Dekoration verwendet werden. \nSie haben eine hervorragende Option gewählt, Bilder und Text in Ihre Website zu integrieren. Verschieben Sie das Bild in diesem Container nach Belieben, der Text passt sich automatisch an. Sie können Veranstaltungen/Events, Teammitglieder, neue Produkte und mehr leicht und kreativ anzeigen. Fügen Sie zunächst ein Bild aus der Bildauswahl ein und bearbeiten sie es genau wie andere Bilder im System. Verknüpfen Sie das Bild zum Beispiel mit vorhandenen Seiten auf Ihrer Website, mit der URL einer Website, einem Popup oder einer Textmarke. Fügen Sie nach der Auswahl des Bilds den Text hinzu. Der Text kann eine Bildbeschreibung sein, das Bild kann aber auch nur als Dekoration verwendet werden.


Foto: © 07.03.2023 Matthias Falk - hannover_fotografie


„vereint. nachhaltig. wachsen“ – Kleingartenwettbewerb „Bunte Gärten“ 2022 ist entschieden


Der Wettbewerb „Bunte Gärten“ wird alle zwei Jahre vom städtischen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün gemeinsam mit dem Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V. durchgeführt. Teilnehmen am Wettbewerb "Bunte Gärten" können einzelne Pächter*innen, jede Kolonie und jeder Verein im Stadtgebiet von Hannover. Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V.


Die Gewinner*innen des Kleingartenwettbewerbs Bunte Gärten 2022 stehen fest. Der Wettbewerb fand zum neunten Mal statt – in diesem Jahr unter dem Motto: „vereint. nachhaltig. wachsen“. Im Fokus standen Gartenideen, die zeigen, wie das traditionsreiche Kleingartenwesen sich lebendig und zeitgemäß weiterentwickeln kann. Gewürdigt wurde der kreative Umgang mit den aktuellen ökologischen und sozialen Herausforderungen: Artenschutz, Anpassung an die Klimaveränderungen, Integration und sozialer Zusammenhalt.

An dem von Stadt und Bezirksverband der Kleingärtner Hannover e.V. durchgeführten Wettbewerb hatten sich 19 Kleingärten beteiligt. Eine achtköpfige Jury mit Vertreter*innen unterschiedlicher Institutionen „aus dem grünen Bereich“ hat die Gärten am 17. August 2022 besichtigt. Die Bewertung erfolgte anhand von vier Kriterien: Gestaltung und Nutzung, Naturnähe und Ökologie, soziale Wirkung und Mottobezug.

Die Jury vergab einen ersten Preis à 300 Euro, einen zweiten Preis à 200 Euro sowie einen dritten Preis à 100 Euro. Weitere fünf Teilnehmer*innen werden mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 80 Euro gewürdigt.

Als Anerkennung für ihr Engagement erhalten die weiteren Bewerber*innen einen Gutschein für eine Pflanze ihrer Wahl aus der Städtischen Gärtnerei im Wert von 50 Euro. Alle Teilnehmer*innen bekommen außerdem Eintrittsgutscheine für die hannoverschen Pflanzentage im Stadtpark Hannover, eine „hannoversche Pflanzentage“-Tragetaschen sowie Samentüten.

 

Die Preisträger*innen sind:

 

1. Preis:

Marion und Martina Söffker, KGV Vereinigte Steintormasch e.V., Kolonie Georgengarten, Klönebühlsgang 123 (Hannover-Nordstadt)

 

2. Preis:

Katrin Kögel, KGV Rehhagen e.V., Kolonie Rehhagen, Mardergang 24 (Hannover-Burg)

 

3. Preis:

Reinhard Schaperjahn, KGV Ricklingen von 1939 e.V., Kolonie Kornhast 1, Mardergang 24 (Hannover-Ricklingen)

 

Insgesamt waren Geld- und Sachpreise im Wert von rund 1.968 Euro von den Wettbewerbsausrichter*innen und Förder*innen als Preise ausgelobt.

 

Die Preise wurden gestiftet von:

 

  • 1.000 Euro – Bezirksverband der Kleingärtner e. V.,
  • 38 Gutscheine für die Pflanzentage im Stadtpark Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün,
  • 11 Gutscheine á 50 Euro für die Stadtgärtnerei, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün,
  • 19 „hannoversche Pflanzentage“-Tragetaschen, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün,
  • 57 Stück Samentüten „Blühende Gärten“ Hannovermischung, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün



Mitglieder der Jury waren:


  • Dr. Reinhard Martinsen, Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V., Vizepräsident
  • Joana-Luisa Grau, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, Landesgruppe Niedersachsen + Bremen e.V.
  • Martina Gollenstede, Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL)
  • Eberhard Irion, Gartennetzwerk Hannover Internationale StadtteilGärten Hannover e.V.
  • Manfred Weiß, Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V.
  • Andreas Pieper, Ratsherr SPD-Ortsverein List-Nord
  • Dagmar Miotk, Gartenbauverein Hannover e.V.
  • Nadine Köpper, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover.


Trotz der großen Trockenheit bot sich der Jury bei der Begutachtung der Gärten am 17.08.2022 ein buntes und vielfältiges Bild der hannoverschen Kleingärten.

Alle 19 Wettbewerbsbeiträge verdeutlichen, wie unterschiedlich und individuell die Gestaltung einer abgegrenzten Kleingartenfläche mit relativ vorgegebener Struktur sein kann. Hinter jedem Kleingarten stecken auch ganz persönliche Geschichten und Menschen, die mit dem gestalten und wachsen, was ihnen ihre Parzellen bieten. Mit viel gestalterischem Ideenreichtum, Engagement und der Leidenschaft fürs Gärtnern haben sich die Kleingärtner*innen nicht nur ihr persönliches grünes Reich geschaffen, sondern leisten auch wertvolle Beiträge zur Artenvielfalt und Erhalt des Grüns in der Stadt.


Vielfältig waren auch die Ideen und Beispiele, wie das diesjährige Motto „vereint.nachhaltig.wachsen“ in den Kleingärten gelebt und umgesetzt werden kann. Dazu zählen: Gemeinschaftsprojekte mit Nachbar*innen, gegenseitige Unterstützung und Austausch von Samen, Pflanzen und Know-How, offene Gartengestaltung, die zum Blick über den Zaun einlädt, Wildblumenwiesen und insektenfreundliche Pflanzengemeinschaften oder Upcycling-Ideen. Die Wettbewerbsbeiträge und insbesondere die Gewinner*innengärten sind inspirierende Beispiele dafür, wie die Weiterentwicklung des traditionellen Kleingartenwesens in Hannover praktisch aussehen und gelebt werden kann – und sie machen Lust aufs Gärtnern.


Die Gewinner*innengärten (Gartenportraits):


  • Den ersten Preis in Höhe von 300 Euro gewinnen die Schwestern Frau Marion Söffker und Frau Martina Söffker mit ihrem Kleingarten in der Kolonie Georgengarten des Kleingärtnervereins Vereinigte Steintormasch e.V. im Stadtteil Hannover-Nordstadt. Sie punkten in allen vier Kategorien besonders hoch. Der 400 m² große Garten besticht mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Strukturen, mit vielen Details und kreativen Ideen, die sich scheinbar ganz natürlich zu einem harmonischen Gesamtbild fügen. In den Blumen- und Gemüsebeeten und rund um einen Teich wächst es wild und üppig, gleichzeitig aber gepflegt. Die Vielfalt an Wildblumen macht den Garten sowohl zum Insektenparadies als auch zur Augenweide, zum Erholungsort und Treffpunkt. „Gärtnern mit der Natur und mit dem, was da ist“ wird hier praktisch umgesetzt. Es wird (um)genutzt, was da ist: Eine ausrangierte Bank ist mit Sukkulenten bepflanzt, eine Grillschale wird Kräutertopf, die Laube mit alten Schranktüren repariert, das Dach des Tomatenhäuschens wird demnächst durch eine Glasduschkabine ersetzt. Das neueste Projekt ist gemeinsam mit der Nachbarin am Zaun entstanden: ein selbstgebautes Insektenhotel, das von beiden Seiten anfliegbar ist. Auch im Kriterium „soziale Wirkung“ punktet der Garten hoch: Während die eine Hälfte als „Ruhezone“ mit Teich, Gemüse- und Wildblumenbeeten dient, ist die andere Hälfte als „Kommunikationsort“ gestaltet: Der große Tisch unter einem hölzernen Pavillon, berankt mit Kiwi und Kletterhortensie, ist Treffpunkt mit Freund*innen, Nachbar*innen und Gästen. Einmal im Jahr findet hier auch eine Kleidertauschparty statt. Die Schwestern engagieren sich auch „über ihren Gartenzaun“ hinaus in der Kolonie und treiben Ideen für Austausch und gemeinsames Wachsen voran.

 

  • Den zweiten Preis in Höhe von 200 Euro gewinnt Frau Katrin Kögel, die gemeinsam mit ihrer Familie den Kleingarten ihres Ende 2021 verstorbenen Vaters übernahm, der hier bereits seit über 50 Jahren gegärtnert hatte. Der 431 m² große Garten in der Kolonie Rehhagen des Kleingärtnervereins Rehhagen e.V. im Stadtteil Hannover-Burg ist für die Familie ein ganz besonderer Ort der Erinnerung und für gemeinsames Wachsen. Den vielfältig und sehr gepflegt gestalteten Garten weiterzuführen ist für die Familie eine Herausforderung, die sie gemeinsam und mit Unterstützung von Nachbar*innen und Freund*innen angenommen haben. Ihrem Vater war es wichtig, dass der Garten auch für andere Menschen da ist. Das soll auch so bleiben: Entsprechend ist der vordere Teil des Gartens mit Wildblumenwiese und gepflegten Rabatten und Staudenbeeten zum Weg und einer Gemeinschaftsfläche der Kolonie hin offen und einsehbar.

 

  • Der dritte Preis in Höhe von 100 Euro geht an Herrn Reinhard Schaperjahn, der seinen Kleingarten in der Kolonie Kornhast 1 des Kleingartenvereins Ricklingen von 1939 e.V. in Hannover-Ricklingen vor 55 Jahren auf einer damaligen Kuhweide selbst angelegt hat. Einen alten Weidepfahl von damals hat er mitten im Garten stehen gelassen und ein Gesicht hineingeschnitzt. Die 336 m² große Fläche rundherum hat Herr Schaperjahn immer weiter mit neuen Ideen umgestaltet. Heute weiß er ganz genau, was wo und wie hier gut wächst. Sein Garten ist üppig und dicht bewachsen und wirkt gleichzeitig gepflegt und wild, voller Besonderheiten und Erinnerungen, die sich unaufdringlich in das Gesamtbild integrieren. Herr Schaperjahn nennt es „kontrollierte Unordnung“. Hervorzuheben ist vor allem auch das große Gemüsebeet mit einer Vielfalt an verschiedensten Gemüsesorten und Kräutern von Spinat über Sellerie, Bohnen, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch, Rote Bete, Paprika und vieles mehr.


Fotos: © 26.08.2022 Matthias Falk - hannover_fotografie


Regionsversammlung beschließt 365-Euro-Ticket mit Ehrenamtskarte
Steffen Krach: Richtiges Signal, um Verkehrswende aktiv anzupacken

 

Region Hannover. Die Regionsversammlung hat am Dienstagnachmittag den Weg für das 365-Euro-Ticket für Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte geebnet. Der Antrag wurde mehrheitlich beschlossen. Damit ist der Weg für den GVH frei, das Projekt zum Ablauf des durch den Bund geförderten 9-Euro-Tickets umsetzen.

 

Regionspräsident Steffen Krach: „Ich bin sehr glücklich, dass die Regionsversammlung dem Vorschlag zugestimmt hat. Die ersten Wochen nach Bekanntgabe der Pläne rund um das 365-Euro-Ticket für Ehrenamtliche haben einen regelrechten Boom auf die Ehrenamtskarte ausgelöst. Seitdem haben rund 250 Menschen die Ehrenamtskarte beantragt. Das zeigt, wie groß das Interesse ist, den in der Region Hannover sehr attraktiven ÖPNV zu nutzen. Und es ist für alle Ehrenamtlichen eine echte Wertschätzung.“

 

Aktuell sind in der Region Hannover rund 1500 aktive Ehrenamtskarten vergeben, davon 694 an Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Hannover, der Rest an Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Umland. Insgesamt engagieren sich rund 300.000 Menschen in der Region Hannover ehrenamtlich. Die Ehrenamtskarte kann jede und jeder beantragen, der oder die eine freiwillige gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung von mindestens fünf Stunden in der Woche bzw. 250 Stunden im Jahr ausübt und dessen Engagement zum Zeitpunkt der Beantragung der Karte seit mindestens drei Jahren oder jeweils seit Bestehen der Organisation besteht.


Schildkröten - So manche Spaziergänger'innen können ihren Augen kaum trauen. Im Maschpark und auch in anderen Gewässern der Region können wieder Schildkröten beobachtet werden. Die gepanzerten Tiere haben in Hannover seit längerem eine neue Heimat gefunden. Wer sie beobachten möchte, kann dies neben dem Maschteich oder den Ricklinger Kiesteichen auch an den Teichen im Georgengarten tun. Nahe dem Leibniztempel lassen sich die gepanzerten Tiere  gerne sehen.

© 01.04.2021 Matthias Falk - hannover_fotografie