Im Notfall 110 wählen!

von Matthias Falk 3. März 2026
INTERSCHUTZ 2026 im Zeichen der Zeitenwende Der Countdown für die INTERSCHUTZ 2026 geht in die Schlussrunde. Wenige Wochen vor Beginn der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz (1. bis 6. Juni 2026 in Hannover) haben die Veranstalter auf die wachsenden Herausforderungen für Einsatzkräfte in aller Welt hingewiesen. Unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“ (die Zukunft schützen) werden 1.525 Aussteller aus 51 Nationen ihre Produkte, innovative Lösungen und Dienstleistungen auf 112.463 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren (2022 – noch mit Corona-Auswirkungen: 1.296 Aussteller, 84.052 Quadratmeter, 84.920 Besucher; 2015-bisherige Rekordmesse: 1.453 Aussteller, 107.327 Quadratmeter, 156.844 Besucher). Zugleich wirft die sechstägige Veranstaltung ein Schlaglicht auf die viel zitierte ‚Zeitenwende im Bevölkerungsschutz‘. Eröffnet wird die Messe von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. „Die INTERSCHUTZ ist mehr als eine Messe – sie ist DER internationale Treffpunkt der Branche für Sicherheit in zunehmend unsicheren Zeiten“, sagte Dr. Jochen Köckler, CEO der Deutschen Messe AG, am Dienstag (3. März) auf dem hannoverschen Flughafengelände, wo die Flughafenfeuerwehr einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit moderner Großlöschfahrzeuge gab. Als einen wichtigen Schwerpunkt auf der INTERSCHUTZ nannte Köckler die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ). „Damit wird sie mehr denn je auch eine politische Messe“, so Köckler. Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz sei nicht mehr auf ad-hoc-Unterstützung bei Katastrophen beschränkt, sondern werde vielmehr zu einem strategisch eingebetteten, dauerhaften und institutionell verankerten Element der nationalen und europäischen Sicherheitspolitik. Das unterstrich auch Oberst im Generalstabsdienst Armin Schaus, Abteilungsleiter J9 (Zivil-Militärische-Zusammenarbeit), Operatives Führungskommando der Bundeswehr. „Unsere Sicherheit können wir nur gemeinsam gewährleisten. Hier müssen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft eng und resilient zusammenstehen. Nur als Einheit schützen wir, was uns wichtig ist: unsere Freiheit und unsere Demokratie.“ Ebenso wie Schaus wies der Vizepräsident im DRK-Bundesverband, Jürgen Christmann, auf die veränderten Voraussetzungen hin. Das DRK, so teilte Christmann mit, werde in Halle 23 erstmals ein großes, mobiles Krankenhaus präsentieren. „Aktuelle und geopolitische Bedrohungslagen machen deutlich: Wir müssen jetzt konsequent in Vorsorge, Selbsthilfefähigkeit und die Resilienz der Bevölkerung investieren. Verzögerungen können wir uns nicht leisten. Als Auxiliar der deutschen Behörden im humanitären Bereich und größte Hilfsorganisation Deutschlands tragen wir eine besondere Verantwortung im Bevölkerungsschutz. Gleichzeitig sind wir ein einsatzerfahrener Akteur der internationalen humanitären Hilfe. Auf der INTERSCHUTZ präsentieren wir unter anderem unser mobiles Krankenhaus und zeigen, wie modernste Technik und hochkomplexe Logistik ein „Krankenhaus aus der Kiste“ ermöglichen und wie sich der Klinikalltag unter Krisenbedingungen gestaltet“, sagte Jürgen Christmann. Jochen Köckler hob die internationale Bedeutung der Messe hervor und betonte: „Die Zeitenwende endet nicht an Staats- und Landesgrenzen – sie zeigt sich im Alltag der Einsatzkräfte. Geopolitischen Spannungen, Klimawandel, Krisen, Katastrophen und hybriden Bedrohungen kann nur gemeinsam wirksam begegnet werden. Nur integrierte Systeme aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Zivil- und Katastrophenschutz sind handlungsfähig.“ Köckler erinnerte zugleich an die Anfänge der INTERSCHUTZ, die vor mehr als 70 Jahren unter dem Titel „Der Rote Hahn“ noch als reine Feuerwehrmesse ins Leben gerufen wurde und seit dem Jahr 2000 von der Deutschen Messe ausgerichtet wird. „Die INTERSCHUTZ ist ihrem Markenkern – Feuerwehr – über die Jahre immer treu geblieben. Sie hat sich allerdings auch kontinuierlich weiterentwickelt, sich an den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft orientiert und ist damit sowohl inhaltlich als auch in der Größe gewachsen. Für die diesjährige Messe deuten alle Vorzeichen darauf hin, dass es die größte INTERSCHUTZ aller Zeiten werden kann“, freute sich Köckler. „Feuerwehren und Rettungsdienste sind längst zu hochkomplexen Krisenmanagern geworden, deren Anforderungen weit über Brandbekämpfung und medizinische Versorgung hinaus reichen“, resümiert Köckler. Das zeigt sich auch an den bisher rund 30 nationalen und internationalen Delegationen, die sich zur INTERSCHUTZ angemeldet haben. Mit dabei sind beispielsweise der Europäische Feuerwehrverband und der Weltfeuerwehrverband CTIF. Darüber hinaus haben internationale Entscheider aus Feuerwehr, Rettungsorganisationen sowie aus Bevölkerungs- und Katastrophenschutzinstitutionen ihre Messebesuche angekündigt. Sie kommen beispielsweise aus Singapur (Feuerschutzverband Singapur), Taiwan, Südamerika (OBA: Südamerikanische bzw. panamerikanische Feuerwehr‑Organisation), Schweden (MSB: Schwedische Behörde für zivile Notfallvorsorge) und Dänemark (Danske Beredskaber: Verband der dänischen Notfall- und Einsatzdienste ). Die INTERSCHUTZ 2026 mache zudem deutlich, dass dabei die Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle spiele. „Künstliche Intelligenz verändert den Einsatz – nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Verstärker ihrer Fähigkeiten. Im Ernstfall kann KI auch die Retter selbst schützen“, sagte Köckler. Sie könne Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit erhöhen. Entscheidend sei, wie verantwortungsvoll die KI eingesetzt werde. Neben den Themen KI und Bevölkerungsschutz gehören ferner die Auswirkungen des Klimawandels und Nachhaltigkeit zu weiteren Schwerpunkten. Die INTERSCHUTZ 2026 werde Wege aufzeigen, wie Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz im Zeichen der Zeitenwende handlungsfähig bleiben. „Die Frage ist nicht, ob Krisen kommen – sondern wie wir bereit sind, sie gemeinsam zu bewältigen“, sagte Jochen Köckler. Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover, beschrieb die Rolle der Kommunen im Bevölkerungsschutz: „Im Bevölkerungsschutz kommt der kommunalen Ebene eine zentrale Rolle zu. Zeitenwende im Bevölkerungsschutz heißt daher auch, die Kommunen als zentrale Ansprechstellen für ihre Bürgerinnen und Bürger intensiv in die konzeptionelle Neuausrichtung des Bevölkerungsschutzes einzubinden sowie finanziell, personell und sächlich adäquat auszustatten. Die bestehende Lücke zwischen multiplen Anforderungen und derzeitigen Möglichkeiten im Bevölkerungsschutz muss durch Vernetzung und Vereinheitlichung weiter geschlossen werden. Hierfür bietet die Weltleitmesse INTERSCHUTZ mit allen vertretenen Playern im Bevölkerungsschutz eine hervorragende Plattform“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt die Präsentation in den acht Messehallen und auf dem Freigelände. Auf einem Smart Public Safety Hub ist ferner die Zukunft der Einsatzleitung zu sehen. Wie immer steht auch Sportliches auf dem Programm: So messen sich beispielsweise bei den FireFit European Championships Feuerwehrfrauen und -männer aus der ganzen Welt. Actionreich wird es bei der dritten Ausgabe der HOLMATRO Rescue Challenge. Teams aus aller Welt treten während der INTERSCHUTZ gegeneinander an, um einen eingeklemmten Patienten mit modernsten Rettungsgeräten innerhalb von 20 Minuten aus einem Fahrzeug zu befreien. Die zweite Premiere auf der INTERSCHUTZ 2026 ist der Höhenretter Pavillon. Der Name ist Programm – im Pavillon 34 unter dem EXPO-Dach dreht sich an allen sechs Messetagen alles ausschließlich um das Thema Höhenrettung. Am Samstag, 6. Juni 2026, findet dort der nationale Leistungsvergleich der deutschen Höhenretter statt. Aktionsgeladen wird es mit der S-GARD SAFETYTOUR. Sie läuft während der INTERSCHUTZ an allen sechs Messetagen und bietet sämtlichen Einsatzkräften unter realistischen Bedingungen die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in praxisnahen Team-Trainings zu verbessern. Eine weitere Mitmachaktion sind die LUKAS CRASH DAYS auf der INTERSCHUTZ – ebenfalls auf dem Freigelände. Sie sind ein medizinisch-technisches Hochleistungs- Hilfetraining für erfahrene Rettungskräfte und binden moderne Rettungstechniken in ihr Programm ein. Neben der Praxis kommt auch die Theorie nicht zu kurz: Im INTERSCHUTZ-Forum präsentieren Anbieter, Anwender, Wissenschaft und Politik die aktuellen Themen der Branche und diskutieren über Herausforderungen, Chancen, Lösungen und technologische Innovationen. Beispielsweise richtet die Föderation der European Fire Officers (FEU) ihre erste Leadership-Konferenz 2026 im Rahmen der INTERSCHUTZ aus. Vom 3. bis 4. Juni werden dazu etwa 300 europäische Führungskräfte aus Feuerwehr und Katastrophenschutz auf dem Messegelände in Hannover zusammenkommen. „Die INTERSCHUTZ ist auch deshalb so stark, weil viele Hände mit anpacken. Dazu gehören neben den ausstellenden Unternehmen die Partner vfdb, DFV und der VDMA Feuerwehrtechnik, die ideellen Aussteller wie Feuerwehren, Rettungsdienste, technische Hilfsdienste und Katstrophenschutzorganisationen“, bedankte sich Jochen Köckler. Zu den Besuchergruppen gehören Delegationen aus aller Welt – die weitesten reisen nach bisherigem Stand aus Australien an. Über die INTERSCHUTZ Die INTERSCHUTZ ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz in Hannover und steht 2026 unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“. Das Angebot der INTERSCHUTZ umfasst sämtliche Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Feuerwehr, Vorbeugender Brandschutz, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz, Kommunikations- und Leitstellentechnik sowie Schutzausrüstung. Sämtliche Informationen rund um die Messe und zum Rahmenprogramm stehen auf www.interschutz.de bereit und werden laufend aktualisiert. Internationale Veranstaltungen innerhalb des INTERSCHUTZ-Portfolios sind die AFAC Australia (https://www.afacconference.com.au/), die REAS Italy (https://www.reasonline.it) und die China International Emergency Management Exhibition (CIEME: https://www.cieme.net/en). Deutsche Messe AG Fotos/Video: © 03.03.2026 Matthias Falk - hannover_fotografiie
von Matthias Falk 11. Februar 2026
Tag des Notrufs am 11. Februar - Region und Landeshauptstadt Hannover weisen auf sensiblen Umgang mit der Nummer 112 hin Der 11. Februar steht europaweit im Zeichen des Notrufs 112. Der sogenannte Tag des Notrufs macht darauf aufmerksam, wie wichtig ein schneller, zuverlässiger und richtig genutzter Notruf für die Sicherheit der Bevölkerung ist. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr erreichbar und gilt europaweit für Feuerwehr und Rettungsdienst. In den Leitstellen gehen täglich ca. 830 Notrufe ein – von medizinischen Notfällen über Brände bis hin zu Verkehrsunfällen. Geschulte Mitarbeiter*innen nehmen die Anrufe entgegen, koordinieren die Einsätze und geben den Anrufenden bei Bedarf bereits am Telefon lebensrettende Hinweise. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Gesundheit der Region Hannover, betont die Bedeutung der Nummer: „Der Notruf 112 ist eine der wichtigsten Lebensadern unserer Gesellschaft. Er sorgt dafür, dass Menschen in Not schnell und professionell Hilfe bekommen. Dafür arbeiten in der Region Hannover jeden Tag engagierte Einsatzkräfte und Mitarbeitende in der Regionsleitstelle – rund um die Uhr und hochprofessionell.“ Dr. Axel von der Ohe, erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent der Landeshauptstadt Hannover, sagt hierzu: „Alle, die einen medizinischen Notfall, einen schweren Unfall oder einen Brand erkennen, haben mit der Notrufnummer 112 rund um die Uhr einen direkten Draht zum Rettungsdienst und zur Feuerwehr. Deshalb ist es wichtig, dass bereits Kinder die 112 kennen und wissen, wann sie den Notruf wählen müssen.“ Worauf ist zu achten? Gerade in Stress- und Ausnahmesituationen ist es entscheidend, den Notruf richtig abzusetzen. Wichtig sind klare Angaben zum Ort des Geschehens, zur Art des Notfalls und dazu, wie viele Personen betroffen sind. Um im Ernstfall schnell Hilfe zu leisten, arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst und die Regionsleitstelle Hannover eng zusammen und sind technisch wie organisatorisch gut aufgestellt. Der Tag des Notrufs soll das Bewusstsein für diese unverzichtbare Infrastruktur stärken. Region Hannover Foto: © 11.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 24. Dezember 2025
POL-H: Polizei Hannover zieht positive Bilanz zum Weihnachtsmarkteinsatz 2025 Ein funktionierendes Sicherheitskonzept, sichtbare Präsenz und gut abgestimmte Einsatzstrukturen: Die Polizei Hannover blickt zufrieden auf den diesjährigen Einsatz anlässlich der hannoverschen Weihnachtsmärkte zurück. Trotz hoher Besucherzahlen verlief der Einsatz insgesamt ruhig. Über mehrere Wochen hinweg war die Polizei täglich im Bereich der Weihnachtsmärkte rund um Marktkirche, Kröpcke, Ernst-August-Platz und Lister Meile präsent. Während der Öffnungszeiten an allen Tagen sowie zu besonderen Anlässen, wie der offiziellen Markteröffnung am 24.11.2025, unterstützten die Einsatzkräfte den geordneten Ablauf des vorweihnachtlichen Treibens. Ziel war es, ein sicheres Besuchserlebnis zu ermöglichen - sei es durch präventive Maßnahmen, gezielte Kontrollen oder entschlossenes Eingreifen bei Straftaten. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Besondere Dienste und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen waren jederzeit ansprechbar und griffen bei Bedarf konsequent ein, zum Beispiel mit Platzverweisen oder bei der Ahndung von Straftaten. Hierzu zählten unter anderem Körperverletzungsdelikte, Beleidigungen, Hausfriedensbrüche sowie das Inverkehrbringen von Falschgeld. Mehrfach griffen Einsatzkräfte auch bei medizinischen Notfällen unterstützend ein. Polizei Hannover Foto: © 24.12.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 23. Oktober 2025
POL-H: Ein Toter nach Schussabgaben in der Vahrenwalder Straße - Die Polizei Hannover sucht nach Zeugen Bei einer Auseinandersetzung im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald sind am Mittwoch, 22.10.2025, mehrere Personen verletzt und ein 27-jähriger Mann getötet worden. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover wurde gegen 18:30 Uhr eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Vahrenwalder Straße, in der Nähe der Kreuzung Niedersachsenring, gemeldet. Dabei wurden mehrere Schüsse abgegeben. Im Nahbereich fanden Einsatzkräfte einen 27-jährigen Mann mit tödlichen Verletzungen. Zudem wurden weitere Personen verletzt, die aktuell in Krankenhäusern behandelt werden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemitteilung lagen der Polizei noch keine Informationen zur Art und Schwere der Verletzungen vor. Die Polizei war mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort, sperrte den Einsatzort weiträumig ab und leitete unverzüglich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Unter anderem kamen Spürhunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Im späteren Verlauf wurde im Bereich der Ludwigstraße (Hannover-Mitte) eine ebenfalls verletzte Person festgestellt. Die zuständigen Ermittler prüfen, ob ein Zusammenhang mit dem Vorfall in der Vahrenwalder Straße besteht. Der Kriminaldauerdienst hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Hintergründe der Tat und die Anzahl der Beteiligten sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Zeugen, die Hinweise jeglicher Art geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. / trim, nash Polizei Hannover Fotos/Video: © 23.10.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 7. Oktober 2025
POL-H: Zeugen nach schwerem Raub in Hannover-Ricklingen gesucht In der Samstagnacht, 20.09.2025, ist ein 36-jähriger Mann durch insgesamt drei unbekannte Täter mit Schlagstöcken leicht verletzt und anschließend ausgeraubt worden. Die Täter flohen nach der Tat unerkannt vom Tatort. Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen ereignete sich der Angriff gegen 22:40 Uhr im Innenhofbereich der Goerdeler Straße. Die drei Täter schlugen unvermittelt mit Schlagstöcken auf den 36-Jährigen ein. Vermutlich flohen die Täter vom Tatort, nachdem Anwohner damit gedroht hatten, die Polizei zu alarmieren. Bei einer Tatortabsuche haben die Einsatzkräfte das geleerte Portemonnaie des Mannes aufgefunden. Bei den Tätern handelt es sich um drei junge Erwachsene. Zwei von ihnen waren ca. 1,80 Meter groß und schwarz. Einer von ihnen hat kurze gelockte Haare. Der andere trug während der Tat ein schwarzes Tuch auf dem Kopf. Der Komplize war weiß. Die Polizei Hannover hat ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, Kontakt zum Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen unter der Telefonnummer 0511 109-3015 aufzunehmen. / trim, nash Polizei Hannover Foto: © 07.10.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 7. Oktober 2025
Coffee with a cop: Mit der Poli­zei im Ge­spräch An mehreren Terminen im Oktober 2025 haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit in der Landeshauptstadt Hannover, Laatzen und Seelze, bei einer Tasse Kaffee mit Polizeibediensteten in einer lockeren Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Die Aktion wurde aus den USA, wo "Coffee with a cop" längst etabliert ist, übernommen. Interessierte können den Polizistinnen und Polizisten Fragen stellen und über Themen sprechen, die sie bewegen. An der Aktion beteiligen sich unter anderem wieder die Kontaktbeamten, die Abteilung für Nachwuchsgewinnung und das Präventionsteam der Polizei Hannover. "Wir bieten erneut die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen in Ruhe anzuhören - abseits des hektischen Alltags", so der Kontaktbeamte Torben Abel aus dem Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen. Die nächsten Stationen der Aktion "Coffee with a cop" sind: Di, 07.10.2025 · 10:00-18:00 Uhr · Finanzamt Hannover-Süd, Parkplatz eCenter Mi, 08.10.2025 · 10:00-16:00 Uhr · Platz "Alter Krug", Hannoversche Str. 13, 30926 Seelze Do, 09.10.2025 · 10:00-18:00 Uhr · Kaufland Bornum Fr, 10.10.2025 · 08:00-13:00 Uhr · Döhrener Wochenmarkt (Fiedelerplatz) Fr, 10.10.2025 · 13:30-17:00 Uhr · OBI Baumarkt Linden Landeshauptstadt Hannover Fotos/Video: © 07.10.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 1. September 2025
Ausstellung „Mach es sichtbar“ sensibilisiert für das Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz „Mach es sichtbar – gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz“ heißt eine Ausstellung der Polizeidirektion Hannover, die ab morgen (30. August) bis zum 22. September im Neuen Rathaus zu sehen ist. Oberbürgermeister Belit Onay, Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten und Hannovers Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe haben die Ausstellung heute (29. August) eröffnet. Gezeigt werden 32 Exponate - Skulpturen, teilweise interaktive Installationen, Gemälde, Plakate, Texte, ein Song und Fotos. Jedes der Werke bietet einen einzigartigen Einblick in die Perspektiven und Gedanken der beteiligten Mitarbeitenden der Polizei in Niedersachsen zu diesem Thema. Die Ausstellung im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Platz der Menschenrechte 1, ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Es ist eine Veranstaltung der Polizeidirektion Hannover (PD) in Kooperation mit dem Kommunalen Präventionsrat der Landeshauptstadt Hannover. Engagierte Polizist*innen betätigten sich künstlerisch Was verbinden Mitarbeitende der Polizei Niedersachsen mit sexueller Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz? Diese Frage stellten sich die PD-Gleichstellungsbeauftragten Simone Kellner und Anette Wolf und riefen interessierte Mitarbeitende der eigenen PD, aber auch der Polizeidirektion Braunschweig und des Landeskriminalamtes, dazu auf, sich künstlerisch zu betätigen. Die 32 Exponate sind berührend, erschreckend und teilweise erschütternd. Sie enttabuisieren, regen zum Nachdenken an und provozieren. Vor allem aber tragen sie dazu bei, Verantwortliche und Mitarbeitende zu sensibilisieren und sie zu bestärken, Haltung zu zeigen und füreinander einzustehen. „Es ist wichtig, in Institutionen und Organisationen eine Kultur des Hinsehens und Eingreifens zu verankern. Das bedeutet, Verantwortliche zu schulen, klare Verhaltensregeln zu etablieren und eine Atmosphäre des Respekts und der Wertschätzung zu schaffen. Die Ausstellung macht die Auswirkungen von sexueller Belästigung auf künstlerische Weise sichtbar und fordert uns auf, unsere Haltung zu hinterfragen und aktiv für eine Gesellschaft einzutreten, in der jeder Mensch sich sicher und respektiert fühlen kann“, sagte Belit Onay bei der Ausstellungseröffnung. „Beschäftigte, egal in welcher Organisation oder bei welchem Arbeitgeber sie arbeiten, haben das Recht auf einen Arbeitsplatz, der frei ist von Einschüchterungen und Diskriminierung, wo ihre Würde geachtet und ihre Individualität und Persönlichkeit respektiert wird“, unterstrich Gwendolin von der Osten. „Eine Organisationskultur, die sich durch respektvolles Verhalten auszeichnet, bildet die Basis für ein gutes, auch nach außen strahlendes Arbeitsklima. Sie fördert eine wertschätzende, vertrauensvolle Zusammenarbeit und ist ein Fundament für einen menschlich und rechtlich richtig ausgerichteten Kompass insbesondere auch in volatilen, fordernden Zeiten, wie wir sie aktuell erleben.“ Axel von der Ohe betonte: „Diese Ausstellung zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie wichtig es ist, gesamtgesellschaftliche Probleme wie sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sichtbar zu machen, um aktiv dagegen vorzugehen. Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass sich alle Menschen sicher und respektiert fühlen können. Das Sicherheitsempfinden ist ein Grundpfeiler für eine lebendige, offene und inklusive Gesellschaft. Sicherheit ist nicht nur die Abwesenheit von Gefahr, sondern auch das Vertrauen, dass wir gemeinsam für ein respektvolles Miteinander sorgen und Zivilcourage zeigen.“ Die PD-Gleichstellungsbeauftragten Simone Kellner und Anette Wolf bieten sechs Führungen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Termine: Dienstag, 2. September, 10 Uhr, Mittwoch, 10. September, 15 Uhr, Montag, 15. September, 11 Uhr, Dienstag, 16. September, 13 Uhr, Donnerstag, 18. September, 13 Uhr, und Sonntag, 21. September, 12 Uhr. Landeshauptstadt Hannover Fotos: © 01.09.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 29. August 2025
POL-H: Hannover-Bult: Amokalarm an Schule - Großeinsatz der Polizei entpuppt sich als Fehlalarm Am heutigen Freitagmorgen, 29.08.2025, hat der Amokalarm an einer Schule im hannoverschen Stadtteil Bult einen umfangreichen Einsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst. Innerhalb kürzester Zeit waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, um die Lage professionell zu bewältigen. Der Einsatz wurde abgebrochen, als sich herausstellte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Gegen 08:30 Uhr wurde der Amokalarm ausgelöst, ein technisches System, das speziell für Notfälle dieser Art installiert ist. Unmittelbar nach dem Eingang des Alarms eilten Rettungs- und Polizeikräfte mit hoher Priorität zum Einsatzort. Der Bereich um die Schule wurde großräumig abgesperrt. Mit entsprechender Ausrüstung und Bewaffnung gingen die Einsatzkräfte taktisch und umsichtig vor, um auf eine potenziell ernste Bedrohung konsequent reagieren zu können. Die Schule wurde durchsucht und parallel evakuiert. Schülerinnen und Schüler wurden geordnet herausgeführt und den bereitstehenden Rettungskräften übergeben. Eine benachbarte Firma unterstützte die Rettungskräfte bei der Versorgung der Evakuierten. Im Lauf der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass ein technischer Defekt den Alarm ausgelöst hatte. Gegen 10:30 Uhr war der Einsatz beendet. Durch die großräumigen Absperrungen war während des Einsatzes auch das Umfeld der Schule betroffen. Dies führte zu Einschränkungen für Verkehrsteilnehmende sowie für Besuchende und Patientinnen und Patienten des nahegelegenen Krankenhauses. Medizinischen Notfällen wurde der Zugang zum Krankenhaus über gesicherte Wege jederzeit ermöglicht. Gegen 09:15 Uhr kam es zudem zu einem weiteren Amokalarm an einer Gesamtschule in Ronnenberg-Hemmingen. Auch hier reagierten Polizei und Rettungskräfte schnell, professionell und taktisch umsichtig. Nach den eingeleiteten Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Alarm ebenfalls unbegründet war. Er war durch ein Missverständnis in Bezug auf die Schule in Hannover und damit kursierende Falschinformationen in der Schülerschaft zustande gekommen. Letztlich handelte es sich auch hier um einen Fehlalarm. /ms, pol Polizeidirektion Hannover Fotos/Video: © 29.08.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie
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Allgemeine Notfallnummern

Feuerwehr / Rettungsdienst: 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117

Gift-Notruf: 0551 19240

Telefonseelsorge: 08001110111 oder 08001110222

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000116016

Kinder- und Jugendtelefon: 08001110333

Sperr-Notruf (Karten & elektronische Berechtigungen): 116116

Elterntelefon: 08001110550

Behördenruf: 115


Zentraler Verkehrsdienst


0511 109-1803
8.00 - 16.00 Uhr (Mo.-Fr.)


Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahn 0511 109-8930 (außerhalb der Geschäftszeiten)


Fahrradstaffel der Polizei Hannover - POL-H: Streifendienst auf zwei Rädern: Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover nimmt die Arbeit auf.

Hannover (ots) - Die Polizeidirektion Hannover hat seit dem 1. März 2021 sechs "neue" Kolleginnen und Kollegen in der Fahrradstaffel - vier Männer und zwei Frauen. Sie haben ihre Arbeit in einer einjährigen Pilotphase aufgenommen. Ziel  ist es, mit der Fahrradstaffel präsenter und flexibler sowie noch ansprechbarer für Bürgerinnen und Bürger zu sein.

Das Fahrrad erfreut sich bundesweit einer immer größeren Beliebtheit als alternatives sowie umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Auch in der Stadt und Region Hannover nimmt der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege zu, so hat alleine die Landeshauptstadt Hannover im Jahr 2019 mehr als zehn Millionen Bewegungen von Fahrrädern gezählt. Eine weitere Zunahme zeichnet sich hier ab.

Seit dem 1. März 2021 setzt die Polizeidirektion Hannover dank der neu gegründeten Fahrradstaffel noch stärker als bislang aufs Fahrrad. Die sechsköpfige Einheit soll 365 Tage im Jahr im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover auf Streife gehen bzw. fahren. Angedacht ist zunächst eine einjährige Pilotphase.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius: "E-Bikes und Pedelecs haben die Möglichkeiten der Mobilität auch in urbanen Lebensräumen stark erweitert. In der Niedersächsischen Polizei setzen wir schon nlange Fahrräder ein, aber diese Fahrradstaffel ist etwas wirklich Neues. Mit ihren Pedelecs sind die Beamtinnen und Beamten der Staffel flexibel und schnell auch bei starkem Verkehr unterwegs - gleichzeitig wird die Polizei in der Landeshauptstadt noch sichtbarer und ansprechbarer für die Menschen. Auch der klimafreundliche Effekt der E-Mobilität steht für den nachhaltigen Ansatz der Polizei in Niedersachsen."


Neben dem Ziel, noch präsenter und flexibler zu agieren, wünscht sich auch Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover, mehr Bürgernähe durch die Etablierung der neuen Einheit: "Bei einem Streifenwagen stört allein schon das Blech den Kontakt zu den Einsatzkräften, was den direkten Austausch zwischen der Bevölkerung und Beamtinnen und Beamten erschwert", erklärt Volker Kluwe. "Das soll sich mithilfe der Fahrradstaffel verbessern."

Organisatorisch ist die Fahrradstaffel der Polizeiinspektion Besondere Dienste - dem Zentralen Verkehrsdienst - angegliedert. In der Dienststelle am Welfenplatz in Hannover steht den Mitarbeitenden auch ein Büro zur Verfügung, zudem warten hier sechs moderne Pedelecs mit einer Leistung von 500 Wattstunden auf den täglichen Dienstbeginn. Die Akkus garantieren eine Reichweite von mindestens 60 Kilometern. Aufgrund einer auffälligen Folierung sind die Fahrräder als Einsatzmittel der Polizei bereits von weitem gut erkennbar. Analog zum Einsatz- und Streifendienst verfügen auch die Angehörigen der Fahrradstaffel über das nötige Equipment, um im Ernstfall angemessen agieren zu können. Über Funk sind die Einsatzkräfte nicht nur untereinander, sondern auch mit der Lage- und Führungszentrale beziehungsweise den einzelnen Dienststellen verbunden. Auch Ausrüstung wie Atemalkohol-Testgeräte oder Telecash-Geräte sind stets mit dabei.

"Das oberste Einsatzziel der Fahrradstaffel ist es natürlich, mehr Sicherheit für Verkehrsteilnehmende zu schaffen", sagt Jens Künnmann, Leiter der Polizeiinspektion Besondere Dienste. "Mehr Sicherheit sowohl für Fußgänger als auch Radfahrende, aber eben auch Kraftfahrer", betont er. Vor diesem Hintergrund nehmen die Angehörigen der Fahrradstaffel unter anderem Unfallschwerpunkte in den Blick. Die Ahndung von Verkehrsordnungswidrigkeiten erweitert das Arbeitsspektrum.

Mit der steigenden Zahl von Radbewegungen hat in den vergangenen Jahren aber auch die Zahl an beteiligten Radfahrenden an Verkehrsunfällen  zugenommen. Zwischen 2010 und 2019 stieg deren Zahl im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover um 28 Prozent. Bei etwa der Hälfte der erfassten Verkehrsunfälle wurde der Radfahrende als Verursachender erfasst. Im April dieses Jahres werden die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik zum vergangenen Jahr präsentiert.


© 22.03.2021 Matthias Falk - hannover_fotografie


Polizei Hannover begrüßt zwei neue "Instacops" - Sie wollen ihren Followern einen Einblick in den Polizeialltag geben, die InstaCops! Die Polizeidirektion Hannover startete im Mai 2019 im sozialen Netzwerk Instagram. Die Beamtinnen und Beamten posten dort in regelmäßigen Abständen aus dem Kriminaldauerdienst beziehungsweise dem Einsatz- und Streifendienst. Dazu gehören Fotos oder kurze Videos. Hier ist aber auch Platz für Themen aus dem Bereich Prävention oder Infos für potenzielle Bewerberinnen und Bewerber. Anzumerken ist aber auch, dass somit ein neuer Kommunikationskanal entstanden ist, der von den Nutzerinnen und Nutzern bislang sehr gut angenommen wurde.  Den beiden bisherigen "Instacops" folgen mittlerweile über 12.000 Menschen.  Nun wird die Social Media Arbeit durch die beiden Polizeikommissarinnen Alina Kausch und Anna Jendrny unterstütz. Die 28-jährige Alina gibt Einblicke in die Arbeit des Verkehrsunfalldienstes und ihre 27 Jahre alte Kollegin Anna  gewährt Einblicke als Diensthundführerin. 


"Die Arbeit bei der Polizei ist vielfältig und spannend und im Zusammenwirken mit einem Tier zusätzlich interessant", sagt Diensthundführerin Anna Jendrny. "Ich freue mich darauf, diese Erfahrungen mit den Nutzerinnen und Nutzern auf meinem Instagram-Kanal künftig regelmäßig zu teilen." Alina Kausch ist auch  gespannt auf die Interaktion im Internet: "Meine Erfahrung zeigt, dass viele Menschen Fragen zu unserer Arbeit haben, die ich bei Instagram gern direkt beantworten möchte."





Hier nochmal die Accounts der Polizei Hannover im Überblick:


Zentraler Account der Polizeidirektion Hannover: @polizei.hannover

Marius Beernink: @polizei.hannover.mb

Sylvan Bormann: @polizei.hannover.sb

Anna Jendrny: @polizei.hannover.aj

Alina Kausch: @polizei.hannover.ak


© 08.09.2020 Matthias Falk - hannover_fotografie



Reiterstaffel der Polizei Hannover zieht um, bleibt aber dienstbereit! - Heute war es so weit. Die 31 Dienstpferde der Reiterstaffel der Polizei Hannover bekommen vorläufig ein neues Zuhause. Der Grund dafür sind dringend notwendig gewordene Umbau- und Sanierungsarbeiten am Standort bei der Polizeiinspektion "Besondere Dienste" am Welfenplatz in Hannover. Jedoch ist anzumerken, dass trotz des temporären Umzugs in das Ausweichquartier nach Celle, die Reiterstaffel auch während der Umbauarbeiten täglich in Hannover Streife reiten werden. Aus diesem Anlass hieß es in den vergangenen Tagen, für die 35 Reiter*innen sowie fünf Pferdepfleger*innen der bei der Polizeiinspektion "Besondere Dienste" angesiedelten Reiterstaffel, Kisten packen. Somit steht den Sanierungsarbeiten an den Stallanlagen nichts mehr entgegen!


"Die Pferde sind dort in 150 Jahre alten und denkmalgeschützten Ställen untergebracht. Die Umbaumaßnahmen waren notwendig geworden, weil sich die Vorschriften im Tierschutz hinsichtlich der Unterbringung der Pferde geändert haben", erklärt der Präsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, die Hintergründe des Umzugs. Die bisher genutzten Ställe und Boxen entsprechen nicht mehr aktuellen Richtlinien.  "So stehen jedem Pferd, abhängig von der Größe, inzwischen mehr Quadratmeter Boxenfläche zu, als dies früher der Fall war", nennt Olaf Schanz, Leiter der Reiter- und Diensthundführerstaffel der Polizeidirektion Hannover ein Beispiel. Im Zuge der notwendigen Sanierungsarbeiten wird auch eine Erneuerung der Beleuchtung, der Trinkwasserversorgung sowie der gesamten elektrischen Anlage erfolgen.


Die bisherigen Stallanlagen werden komplett entkernt, bekommen eine neue Bodenplatte, neue Wasser- und Abwasserleitungen sowie neue sanitäre Anlagen für die Beschäftigten. Der Umbau ist bis zur Jahresmitte 2021 abgeschlossen sein. Wenn die Pferde dann zurück kommen, können sie sich nicht nur über neue Boxen, sondern auch über einen eingebauten Waschplatz und ein neues Pferdesolarium freuen. Die Umbaukosten belaufen sich auf etwa 1.55 Mio Euro. Die Planungen für das Projekt lagen in der Hand des staatlichen Baumanagements Hannover, einem hannoverschen Architektenbüro und den Verantwortlichen der Reiterstaffel. Hierbei wurden Tier- und Arbeitsschutz aber auch Aspekte des Wasser-, Denkmal- und Naturschutzes berücksichtigt.


 © 01.09.2020 Matthias Falk - hannover_fotografie


Groß-Buchholz - Oberbürgermeister Belit Onay und der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, haben heute die Feuer- und Rettungswache 5 in Hannover besucht. Die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr gaben während des einstündigen Aufenthalts einen Einblick in ihre Arbeit. Betlit Onay und Robert Habeck haben sich kurzerhand eine Atemschutzmaske angezogen und so ein Gefühl für die Arbeit der Feuerwehr bekommen. Auf dem Hof der Feuer- und Rettungswache 5 wurde zuvor die Fahrzeugflotte in Stellung gebracht und hochmoderne Technik.


© Wilfred Feege und Matthias Falk - hannover_fotografie