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  • Landeshauptstadt Hannover stellt integriertes Sicherheits- und Stadtbildkonzept vor. Mit Sicherheit zusammen: Hannover stärkt Ordnung, Prävention, Stadtgestaltung und soziale Präsenz
    Die Landeshauptstadt Hannover legt mit dem Papier „Mit Sicherheit zusammen“ ein umfassendes Sicherheits- und Stadtbildkonzept vor, das Ordnung, Prävention, Städtebau, Sozialarbeit und Sauberkeit systematisch miteinander verzahnt. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl in der Innenstadt und in den Stadtteilen weiter zu stärken und gleichzeitig die hohe Lebensqualität der Stadt nachhaltig zu sichern.
  • Bau zweier Hochbahnsteige bringt Einschränkungen für Autofahrer mit sich. Wegen des Baus der Hochbahnsteige an den Haltestellen Kabelkamp und Windaustraße der Stadtbahnlinie 1 auf der Vahrenwalder Straße kommt es seit Mittwoch, 11. Februar, zu massiven Beeinträchtigungen für den Autoverkehr. So steht für den Abschnitt der Vahrenwalder Straße zwischen dem Kabelkamp und dem Bereich kurz vor der Einmündung des Großen Kolonnenwegs in Fahrtrichtung stadteinwärts nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Vahrenwalder Straße ist die wichtigste Verbindung zwischen der Innenstadt Hannovers und dem Norden mit der Auf- und Abfahrt der Autobahn 2.







Murmiland ist wieder da! Im Stadtteilzentrum Ricklingen wird ab Sonnabend, 7. März, bis Mittwoch, 1. April, gerollt, gestaunt und gespielt. Das Stadtteilzentrum Ricklingen lädt zum Entdecken der einzigartigen Murmelbahnkunstwerke von Ortwin Grüttner ein. Die Prinzessin lässt die goldene Kugel ins Wasser fallen – ob der Froschkönig da wohl helfen kann? Im Stadtteilzentrum Ricklingen rollen wieder die Glasmurmeln, und die Geschichte vom Froschkönig wird hier mit einer Kullerbahn ganz neu erzählt. Der Murmiland-Macher Ortwin Grüttner war im vergangenen Jahr fleißig, jede Menge neue Bahnen gibt es in der großen Ausstellung ab dem 7. März zu entdecken.


Fotos: © 26.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

15. Bilderbuch-Sonntag: Ein Tag voller Geschichten, Musik und Fantasie. Bilderbücher entdecken, Geschichten erleben und gemeinsam kreativ werden: Der 15. Bilderbuch-Sonntag lädt am 8. Februar Familien mit kleinen Kindern ein. Zwischen 10 und 16 Uhr verwandeln sich das Kulturzentrum Pavillon und die Oststadtbibliothek, Lister Meile 4, in lebendige Orte voller Fantasie, Sprache und Musik. Der Eintritt ist frei. Mehr lesen!


© 27.01.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie


von Matthias Falk 3. März 2026
INTERSCHUTZ 2026 im Zeichen der Zeitenwende Der Countdown für die INTERSCHUTZ 2026 geht in die Schlussrunde. Wenige Wochen vor Beginn der Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz (1. bis 6. Juni 2026 in Hannover) haben die Veranstalter auf die wachsenden Herausforderungen für Einsatzkräfte in aller Welt hingewiesen. Unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“ (die Zukunft schützen) werden 1.525 Aussteller aus 51 Nationen ihre Produkte, innovative Lösungen und Dienstleistungen auf 112.463 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren (2022 – noch mit Corona-Auswirkungen: 1.296 Aussteller, 84.052 Quadratmeter, 84.920 Besucher; 2015-bisherige Rekordmesse: 1.453 Aussteller, 107.327 Quadratmeter, 156.844 Besucher). Zugleich wirft die sechstägige Veranstaltung ein Schlaglicht auf die viel zitierte ‚Zeitenwende im Bevölkerungsschutz‘. Eröffnet wird die Messe von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. „Die INTERSCHUTZ ist mehr als eine Messe – sie ist DER internationale Treffpunkt der Branche für Sicherheit in zunehmend unsicheren Zeiten“, sagte Dr. Jochen Köckler, CEO der Deutschen Messe AG, am Dienstag (3. März) auf dem hannoverschen Flughafengelände, wo die Flughafenfeuerwehr einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit moderner Großlöschfahrzeuge gab. Als einen wichtigen Schwerpunkt auf der INTERSCHUTZ nannte Köckler die Zivil-Militärische Zusammenarbeit (ZMZ). „Damit wird sie mehr denn je auch eine politische Messe“, so Köckler. Die Zivil-Militärische Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz sei nicht mehr auf ad-hoc-Unterstützung bei Katastrophen beschränkt, sondern werde vielmehr zu einem strategisch eingebetteten, dauerhaften und institutionell verankerten Element der nationalen und europäischen Sicherheitspolitik. Das unterstrich auch Oberst im Generalstabsdienst Armin Schaus, Abteilungsleiter J9 (Zivil-Militärische-Zusammenarbeit), Operatives Führungskommando der Bundeswehr. „Unsere Sicherheit können wir nur gemeinsam gewährleisten. Hier müssen Staat, Wirtschaft und Gesellschaft eng und resilient zusammenstehen. Nur als Einheit schützen wir, was uns wichtig ist: unsere Freiheit und unsere Demokratie.“ Ebenso wie Schaus wies der Vizepräsident im DRK-Bundesverband, Jürgen Christmann, auf die veränderten Voraussetzungen hin. Das DRK, so teilte Christmann mit, werde in Halle 23 erstmals ein großes, mobiles Krankenhaus präsentieren. „Aktuelle und geopolitische Bedrohungslagen machen deutlich: Wir müssen jetzt konsequent in Vorsorge, Selbsthilfefähigkeit und die Resilienz der Bevölkerung investieren. Verzögerungen können wir uns nicht leisten. Als Auxiliar der deutschen Behörden im humanitären Bereich und größte Hilfsorganisation Deutschlands tragen wir eine besondere Verantwortung im Bevölkerungsschutz. Gleichzeitig sind wir ein einsatzerfahrener Akteur der internationalen humanitären Hilfe. Auf der INTERSCHUTZ präsentieren wir unter anderem unser mobiles Krankenhaus und zeigen, wie modernste Technik und hochkomplexe Logistik ein „Krankenhaus aus der Kiste“ ermöglichen und wie sich der Klinikalltag unter Krisenbedingungen gestaltet“, sagte Jürgen Christmann. Jochen Köckler hob die internationale Bedeutung der Messe hervor und betonte: „Die Zeitenwende endet nicht an Staats- und Landesgrenzen – sie zeigt sich im Alltag der Einsatzkräfte. Geopolitischen Spannungen, Klimawandel, Krisen, Katastrophen und hybriden Bedrohungen kann nur gemeinsam wirksam begegnet werden. Nur integrierte Systeme aus Feuerwehr, Rettungsdienst, Zivil- und Katastrophenschutz sind handlungsfähig.“ Köckler erinnerte zugleich an die Anfänge der INTERSCHUTZ, die vor mehr als 70 Jahren unter dem Titel „Der Rote Hahn“ noch als reine Feuerwehrmesse ins Leben gerufen wurde und seit dem Jahr 2000 von der Deutschen Messe ausgerichtet wird. „Die INTERSCHUTZ ist ihrem Markenkern – Feuerwehr – über die Jahre immer treu geblieben. Sie hat sich allerdings auch kontinuierlich weiterentwickelt, sich an den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft orientiert und ist damit sowohl inhaltlich als auch in der Größe gewachsen. Für die diesjährige Messe deuten alle Vorzeichen darauf hin, dass es die größte INTERSCHUTZ aller Zeiten werden kann“, freute sich Köckler. „Feuerwehren und Rettungsdienste sind längst zu hochkomplexen Krisenmanagern geworden, deren Anforderungen weit über Brandbekämpfung und medizinische Versorgung hinaus reichen“, resümiert Köckler. Das zeigt sich auch an den bisher rund 30 nationalen und internationalen Delegationen, die sich zur INTERSCHUTZ angemeldet haben. Mit dabei sind beispielsweise der Europäische Feuerwehrverband und der Weltfeuerwehrverband CTIF. Darüber hinaus haben internationale Entscheider aus Feuerwehr, Rettungsorganisationen sowie aus Bevölkerungs- und Katastrophenschutzinstitutionen ihre Messebesuche angekündigt. Sie kommen beispielsweise aus Singapur (Feuerschutzverband Singapur), Taiwan, Südamerika (OBA: Südamerikanische bzw. panamerikanische Feuerwehr‑Organisation), Schweden (MSB: Schwedische Behörde für zivile Notfallvorsorge) und Dänemark (Danske Beredskaber: Verband der dänischen Notfall- und Einsatzdienste ). Die INTERSCHUTZ 2026 mache zudem deutlich, dass dabei die Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle spiele. „Künstliche Intelligenz verändert den Einsatz – nicht als Ersatz für Menschen, sondern als Verstärker ihrer Fähigkeiten. Im Ernstfall kann KI auch die Retter selbst schützen“, sagte Köckler. Sie könne Geschwindigkeit, Präzision und Sicherheit erhöhen. Entscheidend sei, wie verantwortungsvoll die KI eingesetzt werde. Neben den Themen KI und Bevölkerungsschutz gehören ferner die Auswirkungen des Klimawandels und Nachhaltigkeit zu weiteren Schwerpunkten. Die INTERSCHUTZ 2026 werde Wege aufzeigen, wie Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz im Zeichen der Zeitenwende handlungsfähig bleiben. „Die Frage ist nicht, ob Krisen kommen – sondern wie wir bereit sind, sie gemeinsam zu bewältigen“, sagte Jochen Köckler. Christoph Bahlmann, Direktor der Feuerwehr Hannover, beschrieb die Rolle der Kommunen im Bevölkerungsschutz: „Im Bevölkerungsschutz kommt der kommunalen Ebene eine zentrale Rolle zu. Zeitenwende im Bevölkerungsschutz heißt daher auch, die Kommunen als zentrale Ansprechstellen für ihre Bürgerinnen und Bürger intensiv in die konzeptionelle Neuausrichtung des Bevölkerungsschutzes einzubinden sowie finanziell, personell und sächlich adäquat auszustatten. Die bestehende Lücke zwischen multiplen Anforderungen und derzeitigen Möglichkeiten im Bevölkerungsschutz muss durch Vernetzung und Vereinheitlichung weiter geschlossen werden. Hierfür bietet die Weltleitmesse INTERSCHUTZ mit allen vertretenen Playern im Bevölkerungsschutz eine hervorragende Plattform“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt die Präsentation in den acht Messehallen und auf dem Freigelände. Auf einem Smart Public Safety Hub ist ferner die Zukunft der Einsatzleitung zu sehen. Wie immer steht auch Sportliches auf dem Programm: So messen sich beispielsweise bei den FireFit European Championships Feuerwehrfrauen und -männer aus der ganzen Welt. Actionreich wird es bei der dritten Ausgabe der HOLMATRO Rescue Challenge. Teams aus aller Welt treten während der INTERSCHUTZ gegeneinander an, um einen eingeklemmten Patienten mit modernsten Rettungsgeräten innerhalb von 20 Minuten aus einem Fahrzeug zu befreien. Die zweite Premiere auf der INTERSCHUTZ 2026 ist der Höhenretter Pavillon. Der Name ist Programm – im Pavillon 34 unter dem EXPO-Dach dreht sich an allen sechs Messetagen alles ausschließlich um das Thema Höhenrettung. Am Samstag, 6. Juni 2026, findet dort der nationale Leistungsvergleich der deutschen Höhenretter statt. Aktionsgeladen wird es mit der S-GARD SAFETYTOUR. Sie läuft während der INTERSCHUTZ an allen sechs Messetagen und bietet sämtlichen Einsatzkräften unter realistischen Bedingungen die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten in praxisnahen Team-Trainings zu verbessern. Eine weitere Mitmachaktion sind die LUKAS CRASH DAYS auf der INTERSCHUTZ – ebenfalls auf dem Freigelände. Sie sind ein medizinisch-technisches Hochleistungs- Hilfetraining für erfahrene Rettungskräfte und binden moderne Rettungstechniken in ihr Programm ein. Neben der Praxis kommt auch die Theorie nicht zu kurz: Im INTERSCHUTZ-Forum präsentieren Anbieter, Anwender, Wissenschaft und Politik die aktuellen Themen der Branche und diskutieren über Herausforderungen, Chancen, Lösungen und technologische Innovationen. Beispielsweise richtet die Föderation der European Fire Officers (FEU) ihre erste Leadership-Konferenz 2026 im Rahmen der INTERSCHUTZ aus. Vom 3. bis 4. Juni werden dazu etwa 300 europäische Führungskräfte aus Feuerwehr und Katastrophenschutz auf dem Messegelände in Hannover zusammenkommen. „Die INTERSCHUTZ ist auch deshalb so stark, weil viele Hände mit anpacken. Dazu gehören neben den ausstellenden Unternehmen die Partner vfdb, DFV und der VDMA Feuerwehrtechnik, die ideellen Aussteller wie Feuerwehren, Rettungsdienste, technische Hilfsdienste und Katstrophenschutzorganisationen“, bedankte sich Jochen Köckler. Zu den Besuchergruppen gehören Delegationen aus aller Welt – die weitesten reisen nach bisherigem Stand aus Australien an. Über die INTERSCHUTZ Die INTERSCHUTZ ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz in Hannover und steht 2026 unter dem Motto „Safeguarding tomorrow“. Das Angebot der INTERSCHUTZ umfasst sämtliche Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Feuerwehr, Vorbeugender Brandschutz, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz, Kommunikations- und Leitstellentechnik sowie Schutzausrüstung. Sämtliche Informationen rund um die Messe und zum Rahmenprogramm stehen auf www.interschutz.de bereit und werden laufend aktualisiert. Internationale Veranstaltungen innerhalb des INTERSCHUTZ-Portfolios sind die AFAC Australia (https://www.afacconference.com.au/), die REAS Italy (https://www.reasonline.it) und die China International Emergency Management Exhibition (CIEME: https://www.cieme.net/en). Deutsche Messe AG Fotos/Video: © 03.03.2026 Matthias Falk - hannover_fotografiie
von Matthias Falk 26. Februar 2026
Museum für textile Kunst: Sonderausstellung: Jérémy Gobé Lace is more – die Kunst mit Spitze Korallen zu retten Jérémy Gobé, Jahrgang 1986, gehört zu den international renommiertesten Künstlern der „Environmental Art“ (Umweltkunst). Mit „Corail Artefact“ verbindet er in mehreren Projekten Kunst, Wissenschaft und innovative Technologien sowie Bildung, um Korallenriffe wieder herzustellen. Korallenriff im Bunker Blaues Licht wie in den Untiefen des Meeres, gepaart mit textilem Gewebe an dicken Wänden und Decken, die wie Felsen wirken, vermitteln Besucherinnen und Besuchern die Illusion eines Korallenriffs. Der besondere Ort des Museums, ein im zweiten Weltkrieg erbauter Bunker, bildet den Kontrast zu der zarten Ästhetik der Kunstwerke von Jérémy Gobé und stellt gleichzeitig den Bezug zur oft unerbittlichen Realität der von Menschen beeinflussten Umwelt her. Initiiert hat die Ausstellung die Museumsgründerin und Modedesignerin Erika Knoop. Das MftK setzt sich seit seiner Gründung 2007 für den umweltverträglichen Umgang mit Textilien ein und will mit der aktuellen Ausstellung zeigen, welch enormes Potenzial in der Entwicklung neuer Fasern in Verbindung mit traditionellen Handwerkstechniken steckt. Begleitend zur Sonderausstellung finden Workshops und Lesungen statt. Für die aktuelle Sonderausstellung konnte das MftK namhafte Förderer gewinnen. Klöppelspitze und Klimawandel Der in Paris lebende Künstler ist bekannt dafür, traditionelle Handwerkstechniken in einen zeitgenössischen Kontext zu setzen. Besonders fasziniert ihn die Klöppelspitze, ein filigranes Kunsthandwerk, das er mit aktuellen Themen wie dem Klimawandel verknüpft. Ebenso gilt seine Aufmerksamkeit seit langem Korallen mit ihren skulpturalen Formen und ihrer Farbenpracht. Gobé entdeckt: Korallen lieben Spitze Das Kunsthandwerk des Spitzenklöppelns lernte Gobé 2017 in einer kurz vor der Schließung stehenden Fabrik in Le Puy-en-Velay, Südfrankreich, kennen. Er entdeckte das traditionelle Muster der feinen Netzspitze aus organischem Material wie Seide oder Baumwolle. Gobé traf es wie ein Blitz: Das Muster der Spitze erinnerte ihn sofort an die Struktur von Korallen. Mit diesen besonderen Meerestieren beschäftigte er sich schon länger in seinem künstlerischen Schaffen. Die Farbenpracht und Formenvielfalt der stark bedrohten Korallenriffe faszinieren ihn. Die große Ähnlichkeit der Klöppelspitze mit Korallen brachte ihn auf die Idee, ein Experiment in einem Meeresaquarium zu starten – und tatsächlich siedelten sich die Larven der Korallen an der Spitze mit ihrer korallenähnlichen Struktur an. Das Projekt „Corail Artefact“ Jérémy Gobé gründete aufgrund der positiven Ergebnisse mit Klöppelspitze 2019 das Projekt „Corail Artefact“, um einen Beitrag zur Rettung der Korallenriffe zu leisten. Die interdisziplinäre Initiative verbindet Kunst, Wissenschaft und Forschung, innovative Technologien und Unternehmen der Meeresaquaristik miteinander. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines ökologischen Betons und eines ökologischen Biopolymers, mit dem sich korallenförmige Strukturen und Halterungen für Ableger von Korallen im 3D-Druck herstellen lassen. Die Materialien namens CCA und BCA (Abkürzungen für Concret Corail Artefact und Biopolymer Corail Artefact) sind zu hundert Prozent umweltverträglich für die Meere, wobei BCA sogar biologisch abbaubar ist. Ziel ist die Entwicklung nachhaltiger, biologisch abbaubarer Trägerstrukturen, die das Wachstum und die Wiederansiedlung von Korallen erleichtern. Gobé kombiniert dabei Textilkunst mit Meeresbiologie: Die Spitze wird inzwischen aus biobasierten BCA-Fäden gefertigt. Die Ausstellung zeigt erstmalig Muster, die mit diesen Fäden entwickelt wurden. „Corail Artefact“ arbeitet mit verschiedenen Meeres- und Umweltschutzorganisationen zusammen. Erfolgreiche Tests Die ersten Tests fanden im französischen Meereszentrum „Nausicaá“ statt. Dort wachsen verschiedene Korallenarten erfolgreich auf den von „Corail Artefact“ entwickelten Strukturen. Was als künstlerisches Experiment begann, hat sich zu einer wissenschaftlich fundierten, ökologisch wirksamen Lösung entwickelt. Seiner Überzeugung nach soll Kunst für die Gesellschaft da sein und nicht die Gesellschaft für die Kunst. Daher gehören auch Bildungsprogramme zum Konzept seiner Initiative. Das Projekt „Corail Artefact“ ist ein Beispiel dafür, wie Künstler mit ihrer Kreativität zur Lösung der Probleme unserer Zeit, wie dem Klimawandel, beitragen können. Über Jérémy Gobé Jérémy Gobé, Jahrgang 1986, lebt und arbeitet in Paris. Er ist Absolvent der französischen Hochschulen Beaux arts in Nancy und Arts Décoratifs in Paris. Er gehört zu den Künstlern, die davon ausgehen, dass Kunst einen Beitrag zur Lösung der großen Herausforderungen der Menschheit, wie beispielsweise dem Klimawandel, leisten kann. Seine Ausstellungen sind international gefragt. Seine Arbeiten erhielten viele Auszeichnungen. Durch sein Interesse an der Umwelt ist sein künstlerisches Schaffen der Wissenschaft nähergekommen. Die Dauerausstellung „Textile Weltreise“ bleibt während der Sonderausstellung übrigens ebenfalls geöffnet. Über das Museum für textile Kunst e.V. Das Museum für textile Kunst engagiert sich für einen achtsamen, sozialverträglichen und umweltfreundlichen Umgang mit Kleidung. Die Dauerausstellung zeigt kostbare und besondere Textilien aus aller Welt. Der Ausstellungsort ist ebenfalls besonders: In einem renovierten Bunker des Zweiten Weltkriegs befindet sich die wertvolle von Modedesignerin und Museumsgründerin Erika Knoop zusammengetragene Textilsammlung, die als Dauerausstellung „Textile Weltreise“ durchgehend geöffnet ist. Führungen sind während der Öffnungszeiten und nach telefonischer Anmeldung möglich. Museum für textile Kunst e.V., Borchersstrasse 23, 30559 Hannover, Telefon: 0511/ 5295517 Mobil: 0177 6765045 info@museum-fuer-textile-kunst.de Öffnungszeiten : Dienstag bis Freitag 11-18 Uhr, Sonntag 11-16 Uhr. Preise: Eintritt 10,- €, Studierende und Schüler 8 €, 12-16 Jahre 5 €, Kinder bis 11 Jahre haben freien Eintritt. Fotos/Video: © 26.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 25. Februar 2026
Spatenstich für den neuen Steintorplatz – Mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, mehr Leben für die Innenstadt Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Thomas Vielhaber heute (Mittwoch, 25. Februar)den offiziellen Startschuss für die Neugestaltung des zentralen Platzes Am Steintor gegeben. Der Baubeginn war ursprünglich für den 12. Januar vorgesehen, musste jedoch aufgrund der Witterungsbedingungen verschoben werden. Der Termin markiert den Auftakt für eines der wichtigsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Der rund 12.000 Quadratmeter große Bereich zwischen Münzstraße, Goseriede, Kurt-Schumacher-Straße und Georgstraße wird umfassend neugestaltet. Die Baukosten für die Platzumgestaltung belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. „Mit der Neugestaltung des Steintorplatzes schaffen wir einen lebendigen, vielfältig nutzbaren Ort mitten im Herzen unserer Stadt. Der Platz wird grüner, klimafreundlicher und deutlich attraktiver für alle Generationen“, sagt Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. „Damit setzen wir einen wichtigen Baustein unseres Ziels um, die Innenstadt nachhaltig zu stärken und ihre Aufenthaltsqualität deutlich zu erhöhen.“ Auch Stadtbaurat Thomas Vielhaber betont die städtebauliche Bedeutung: „Der neue Steintorplatz wird ein multifunktionaler Stadtraum mit hoher Gestaltungsqualität. Er verbindet Aufenthaltsbereiche, Bewegung, Veranstaltungen und Klimaanpassung zu einem zukunftsfähigen Gesamtbild. Wir hoffen und erwarten, dass die öffentlichen Investitionen auch Folgeinvestitionen im privaten Umfeld nach sich ziehen und damit zur Standortaufwertung insgesamt beitragen.“ Ein Platz für Aufenthalt, Bewegung und Veranstaltungen Das neue Konzept wandelt die bislang überwiegend für Veranstaltungen genutzte Fläche in einen vielseitigen Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität um. Vorgesehen sind unter anderem: großzügige Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsbereiche ein zentraler Veranstaltungsbereich in Form einer Ellipse mit Sitztribünen ein großflächiges Wasserspiel mit 42 Fontänen (Betrieb April bis Oktober) eine rund 30 Meter hohe, energieeffiziente und interaktive Lichtstele als künstlerischer Mittelpunkt ein Skate-Spot im Norden Spielgeräte für Kinder im Bereich des bestehenden Eiscafés neue Fahrradabstellanlagen und eine optimierte Radverkehrsführung Die zentrale Veranstaltungsfläche wird mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüssen ausgestattet, sodass künftig Märkte, Kultur- und Sportveranstaltungen flexibel stattfinden können. Klimaanpassung und mehr Grün Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und nachhaltiger Stadtgestaltung: Erhalt der bestehenden Bäume (mit verbesserten Wurzelräumen) Pflanzung zusätzlicher Bäume und Entsiegelung von Flächen Baumrigolen zur Speicherung und Nutzung von Regenwasser schattenspendende Begrünung zur Reduzierung der Aufheizung im Sommer energieeffiziente Beleuchtung und insektenfreundliche Lichtkonzepte Der Platz wird barrierefrei ausgebaut. Durch das Anheben des Geländeniveaus entfallen bestehende Barrieren, und die Wege zu Stadtbahn- und Bushaltestellen werden deutlich verbessert. Teil des Innenstadtkonzeptes Hannover Die Entwicklung des Steintorplatzes ist ein zentraler Bestandteil des Innenstadtkonzeptes Hannover. Grundlage der Planung ist ein umfangreiches Bürger*innenbeteiligungsverfahren aus den Jahren („SteintorDNA“) sowie ein anschließender freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb. Ausblick: Weitere Innenstadtprojekte in Vorbereitung Die Umgestaltung des Steintorplatzes ist Teil einer umfassenden Weiterentwicklung der Innenstadt. Weitere Projekte befinden sich bereits in Planung: Schillerstraße Die Schillerstraße wird aktuell umgebaut und soll sich in den kommenden Jahren von einer eher funktionalen Verkehrs- und Einkaufsachse in eine lebendige Aufenthaltszone verwandeln. Vorgesehen sind breite Gehwege, neue Begrünung und Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. Gastronomieflächen im Außenbereich und kleinteiliger Einzelhandel sollen die Straße neu beleben und sie zu einer attraktiven Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof am Ernst –August-Platz und der Georgstraße machen. Auch die Gestaltung des Straßenraums mit Bäumen und urbanem Mobiliar ist ein zentrales Element, um das Mikroklima zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Ernst-August-Platz Unter dem Ernst-August-Platz wird ein neues Fahrradparkhaus mit über 1.000 Stellplätzen geplant. Bau und Umsetzung sind ab 2028 möglich. Parallel dazu wird eine planerische Überarbeitung des Ernst-August-Platzes erfolgen mit dem Ziel, den Platz attraktiver und übersichtlicher zu gestalten. Die Anlieger*innen werden in die Verfahren eingebunden. Georgstraße Die Georgstraße soll zwischen Ständehausstraße und An der Börse neugestaltet werden. Ziel ist eine deutliche Verkehrsberuhigung: Der Durchgangsverkehr wird künftig ausgeschlossen. Zufahrten bleiben für Anlieger*innen, Lieferverkehr, Rettungsdienste, Busse und Radverkehr möglich. Die Ausführungsplanung sowie eine Beschlussdrucksache zum Baubeginn werden derzeit vorbereitet. Karmarschstraße Auch die Karmarschstraße soll zur erweiterten Flaniermeile werden. Geplant ist eine Teileinziehung zwischen Schmiedestraße und Windmühlenstraße mit Ausschluss des Durchgangsverkehrs. Die Zufahrt für Anlieger*innen, Lieferverkehr, Rettungsdienste und Radverkehr bleibt erhalten. Weitere Abstimmungen zur Umsetzung laufen. Landeshauptstadt Hannover Fotos/Video: © 25.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 25. Februar 2026
Nashorn „Nasor“ – der Neue im Erlebnis-Zoo Partnertausch für den Artenschutz – Hoffnung auf Nachwuchs in Hannover und Rotterdam Der Neue am Sambesi ist nicht zu übersehen: Rund 1,60 m Schulterhöhe, etwa 1.000 kg schwer, 3,20 m lang, tiefgraue Haut, zwei stattliche Hörner, spitze Lippen. Anfang Dezember des vergangenen Jahres kam das Östliche Spitzmaulnashorn „Nasor“ aus dem Zoo Rotterdam in den Erlebnis-Zoo Hannover – jetzt erobert er sein neues Reich am Sambesi. Der neue Bulle nimmt den Platz seines Vorgängers „Kito“ ein, der seinerseits jetzt in Nasors ehemaligen Zoo in Rotterdam lebt. Der Partnertausch im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) soll in beiden Zoos für Nachwuchs sorgen, denn Östliche Spitzmaulnashörner sind vom Aussterben bedroht. Da „Kito“ mit der in Hannover lebenden Nashornkuh „Maisha“ verwandt ist, war eine Verpaarung ausgeschlossen. Mit dem Partnertausch trifft „Kito“ auf Nashornkuh „Naima“, während die hiesige Nashornkuh „Maisha“ den neuen Bullen „Nasor“ als Partner bekommt. Bis die beiden sich kennenlernen, wird es allerdings noch ein wenig dauern. „Nasor ist mit seinen fünf Jahren noch nicht geschlechtsreif“, erklärt Kurator Robin Walb. „Der Jungbulle soll hier heranwachsen und langsam Interesse an seiner Partnerin bekommen.“ Neugierig ist er jedenfalls jetzt schon – schließlich kann er das andere Nashorn riechen und hören. Wenn die beiden sich im Laufe der Zeit besonders gut riechen können, hofft das Team des Erlebnis-Zoo auf Nachwuchs – die letzte Geburt eines Östlichen Spitzmaulnashorns im Erlebnis-Zoo ist fast 25 Jahre her. „Die Nachzucht dieser vom Aussterben bedrohten Art ist langfristig angelegt, man braucht Geduld,“ so Robin Walb. Selbst nach erfolgreicher Paarung lässt ein Jungtier lange auf sich warten: die Tragzeit bei Spitzmaulnashörnern beträgt 456 bis 486 Tage! Aber jetzt gilt es für den jungen „Nasor“ erst einmal, sich in Ruhe einzuleben. Nach seiner Ankunft hat er die Räume hinter den Kulissen, die neuen Geräusche und Gerüche sowie seine neuen Tierpflegenden kennengelernt. Nun geht es für ihn in den Außenbereich, der direkt am Ufer des Sambesi liegt. Hier warten verschiedene Sandbäder zum Wälzen, Felsen zum Schubbern, Futterplätze zum Snacken und Enten am Sambesi zum Verscheuchen auf den Jungbullen. „Nasor ist neugieriger junger Bulle, es macht viel Spaß, ihn zu beobachten“, erzählt Tierpfleger Carsten Heinß. Hintergrund Wie funktioniert das EEP? Für jedes Erhaltungszuchtprogramm gibt es ein digitales Zuchtbuch. Hierin sind alle Daten zu den Tieren innerhalb dieses Programmes gespeichert. Verantwortlich für die Koordination eines Erhaltungszuchtprogrammes ist eine fachlich qualifizierte Person, in der Regel mit biologischem oder veterinärmedizinischem Hintergrund sowie spezifischer Erfahrung mit der betreffenden Tierart. Die koordinierende Person stellt mithilfe der Daten Zuchtgruppen oder -paare zusammen und legt Tiertransporte fest. Ziel ist eine genetisch vielfältige Reservepopulation. Aus dieser können beispielsweise Tiere zur Wiederansiedlung bereitgestellt werden. Diese Erhaltungszucht ist ein wichtiger Bestandteil des ganzheitlichen, global ausgerichteten Plans zur Erhaltung der Artenvielfalt: dem One Plan Approach. Der One Plan Approach (kurz: „OPA“) ist der allumfassende, ganzheitliche Plan zum Schutz der Artenvielfalt der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN). Die wichtigen Bausteine des Artenschutzes – der Artenschutz außerhalb (ex situ, z. B. durch Zucht in Zoos) und innerhalb der Lebensräume (in situ, z. B. durch Lebensraum-Schutz) – werden miteinander verknüpft. Alle Akteure im Artenschutz wie Regierungen, Naturschutzorganisationen, Zoos arbeiten zusammen. Für Zoos bedeutet der „OPA“, dass sie direkte Beiträge zum Schutz der Wildpopulationen leisten durch Erhaltungszucht und Auswilderung, Forschung, die Unterstützung von in-situ-Projekten und vieles mehr. Der Erlebnis-Zoo Hannover setzt sich zum Beispiel bereits seit Jahren intensiv für den Schutz der Spitzmaulnashörner ein, sowohl im Zoo als auch im eigentlichen Lebensraum in Kenia. Weitere Informationen unter zoo-hannover.de/save-the-rhino Können Nashörner aus den Zoos wieder ausgewildert werden? Europäische Zoos leisten einen wichtigen Beitrag für die Regeneration der wildlebenden Population: 2019 wurden fünf Tiere aus dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in den Akagera National Park in Ruanda gebracht. Damit wurde die genetische Vielfalt der dortigen Nashornpopulation erweitert – ein entscheidender Faktor für ihre Anpassungsfähigkeit gegenüber Umweltveränderungen und somit für ihre langfristige Überlebensfähigkeit. Weitere Wiederansiedlungen zur Unterstützung der wildlebenden Populationen sind geplant. Erlebnis-Zoo Hannover Video/Fotos: © 25.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 19. Februar 2026
„Unboxing Hannover“ - Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) präsentiert neue Leitkampagne Hannovers Hannover startet mit „Unboxing Hannover“ eine neue Leitkampagne zur Imagebildung, die bekannte und unbekannte Seiten der gesamten Region neu erzählt. Ziel ist es, das Bild Hannovers national und international zeitgemäß zu schärfen – jenseits gängiger Zuschreibungen und ohne sich neu zu erfinden. Am heutigen Mittwoch präsentierte die HMTG erste Einblicke in Prozess, Motivation und Zielsetzung der neuen Kommunikation und stellte zum Kampagnenstart erste Motive vor. Nur 37 Prozent der Deutschen verbinden aktuell konkrete Vorstellung mit Hannover. Dieses Ergebnis aus dem Brandmeyer Stadtmarken-Monitor 2025 begreift die HMTG als strategische Chance: Wo das Bild unscharf ist, lässt es sich aktiv gestalten. Vor diesem Hintergrund stand eine zentrale Frage im Raum: Welche Assoziationen und Vorstellungen sollen künftig mit Hannover verbunden werden – und wie wird man dabei ihrer Vielfalt und Komplexität gerecht? Die Antwort darauf ist „Unboxing Hannover“. Hannover packt aus! Die Leitkampagne „Unboxing Hannover“ setzt auf einen Perspektivwechsel. Bekannte Motive treffen auf neue Blickwinkel, Vertrautes erscheint in überraschenden Kontexten. Die Kampagne arbeitet mit einer Vielzahl pointierter Aussagen, die neugierig machen und Stärken auspacken – frech, humorvoll, zugespitzt. Im Zentrum stehen konkrete Highlights Hannovers. Sie werden sichtbar gemacht und selbstbewusst ins Schaufenster gestellt – mit dem Ziel, Hannover differenziert, zeitgemäß und wirksam zu positionieren – ohne sich neu zu erfinden. „Wir verstehen „Unboxing Hannover“ nicht nur als Kampagne, sondern auch als Statement. Wir wollen klar zeigen, wofür Hannover steht. Wir wollen starke Narrative verbinden und sichtbar machen, was hier längst Realität ist: Innovationskraft, Lebensqualität und Vielfalt. Wir wollen das Wir-Gefühl unterstützen und mit Stolz die lokalen Stärken ins Rampenlicht rücken. Unser Anspruch ist es, dass Hannover langfristig als eine der schönsten und lebenswerteste Regionen Deutschlands wahrgenommen wird. Denn das sind wir“, sagt HMTG-Geschäftsführer Christian Katz. Sichtbarkeit ab März – national und international Die Kampagne wird ab Mitte März schrittweise im öffentlichen Raum, auf digitalen Kanälen sowie in ausgewählten nationalen und internationalen Maßnahmen ausgespielt. Die Kampagne ist modular angelegt und kann thematisch erweitert werden – von Kultur über Wissenschaft und Wirtschaft bis hin zu Lifestyle und Naherholung. „Unboxing Hannover“ versteht sich nicht als kurzfristige Werbeaktion, sondern als langfristige Kommunikation für die zukünftige Standortposition. Die Leitkampagne soll künftig flexibel weiterentwickelt werden und unterschiedliche Themen, Zielgruppen und Anlässe aufnehmen können. Entwicklung mit Beteiligung „von innen“ Der Kampagne voraus ging eine europaweite Ausschreibung, die im Juni 2025 startete. Im Oktober erhielt eine Bietergemeinschaft aus den Agenturen Pahnke GmbH & Co. KG, Brandmeyer Markenberatung GmbH & Co. KG und der Stadtmanufaktur GmbH den Zuschlag. Zielsetzung der Ausschreibung: die Entwicklung einer strategischen und konzeptionellen Standortpositionierung im nationalen und internationalen Wettbewerb. In die inhaltliche Entwicklung flossen zudem Impulse zentraler Akteurinnen und Akteure aus Stadt und Region ein. In mehreren Workshops wurden Perspektiven, Erfahrungen und Einschätzungen gebündelt und in die strategische Ausrichtung eingearbeitet. „Uns war wichtig, kein künstliches Bild zu erzeugen, sondern von innen heraus das sichtbar zu machen, was Hannover tatsächlich auszeichnet“, so Katz. „Die Menschen vor Ort kennen die Stärken der Region. ‚Unboxing Hannover‘ übersetzt dieses Selbstverständnis in eine klare, zeitgemäße Sprache.“ Neue Spielräume in der Standortkommunikation Die Umsetzung der Leitkampagne wurde durch erweiterte finanzielle Mittel ermöglicht. Nach Jahren begrenzter Budgets eröffnen sich damit erstmals größere Spielräume für eine strategisch angelegte, langfristige Kommunikation. Mit „Unboxing Hannover“ positioniert sich Hannover klarer im Wettbewerb um Gäste, Fachkräfte, Unternehmen und Investitionen – und nutzt die Chance, ein bislang diffuses Bild aktiv positiv zu prägen. „Wenn bislang nur 37 Prozent der Deutschen genauer wissen, wofür Hannover steht, zeigt das vor allem eines: mindestens 63 Prozent Potenzial“, sagt Katz. Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) Fotos: © 19.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 11. Februar 2026
Tag des Notrufs am 11. Februar - Region und Landeshauptstadt Hannover weisen auf sensiblen Umgang mit der Nummer 112 hin Der 11. Februar steht europaweit im Zeichen des Notrufs 112. Der sogenannte Tag des Notrufs macht darauf aufmerksam, wie wichtig ein schneller, zuverlässiger und richtig genutzter Notruf für die Sicherheit der Bevölkerung ist. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr erreichbar und gilt europaweit für Feuerwehr und Rettungsdienst. In den Leitstellen gehen täglich ca. 830 Notrufe ein – von medizinischen Notfällen über Brände bis hin zu Verkehrsunfällen. Geschulte Mitarbeiter*innen nehmen die Anrufe entgegen, koordinieren die Einsätze und geben den Anrufenden bei Bedarf bereits am Telefon lebensrettende Hinweise. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Gesundheit der Region Hannover, betont die Bedeutung der Nummer: „Der Notruf 112 ist eine der wichtigsten Lebensadern unserer Gesellschaft. Er sorgt dafür, dass Menschen in Not schnell und professionell Hilfe bekommen. Dafür arbeiten in der Region Hannover jeden Tag engagierte Einsatzkräfte und Mitarbeitende in der Regionsleitstelle – rund um die Uhr und hochprofessionell.“ Dr. Axel von der Ohe, erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent der Landeshauptstadt Hannover, sagt hierzu: „Alle, die einen medizinischen Notfall, einen schweren Unfall oder einen Brand erkennen, haben mit der Notrufnummer 112 rund um die Uhr einen direkten Draht zum Rettungsdienst und zur Feuerwehr. Deshalb ist es wichtig, dass bereits Kinder die 112 kennen und wissen, wann sie den Notruf wählen müssen.“ Worauf ist zu achten? Gerade in Stress- und Ausnahmesituationen ist es entscheidend, den Notruf richtig abzusetzen. Wichtig sind klare Angaben zum Ort des Geschehens, zur Art des Notfalls und dazu, wie viele Personen betroffen sind. Um im Ernstfall schnell Hilfe zu leisten, arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst und die Regionsleitstelle Hannover eng zusammen und sind technisch wie organisatorisch gut aufgestellt. Der Tag des Notrufs soll das Bewusstsein für diese unverzichtbare Infrastruktur stärken. Region Hannover Foto: © 11.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 5. Februar 2026
Gesundheitsminister Philippi besucht Kinderklinik der MHH und wirbt für HPV-Impfung: „Schützen Sie Ihre Kinder" Am gestrigen Weltkrebstag (04.02.2026) hat der Niedersächsische Gesundheitsminister und diesjährige Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz Dr. Andreas Philippi die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie besucht. Der diesjährige Weltkrebstag steht unter dem Motto „Gemeinsam. Einzigartig“. Minister Philippi nahm den Besuch der Onkologie zum Anlass nochmals auf Präventionsmaßnahmen gegen Krebs hinzuweisen: „Krebs kennt keine Einheitslösung und jede Patientin und jeder Patient ist mit seinen Bedürfnissen einzigartig. Ich bin sehr beeindruckt, wie in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie mit neuesten Entwicklungen in der Krebsbekämpfung vielen Kindern geholfen werden kann. Dank intensiver Forschung steigen die Heilungsraten weiter. Bei all diesem Fortschritt gilt jedoch weiterhin: je früher Krebs erkannt und behandelt wird, desto besser ist er zu heilen. Deshalb sollten Erwachsene die verfügbaren Präventionsmaßnahmen unbedingt nutzen. Denn: Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten. Die Prävention von Krebs im Kindesalter ist nur in begrenztem Umfang möglich, da die meisten Fälle genetisch bedingt sind und nicht durch den Lebensstil entstehen. Dennoch reduzieren einige Maßnahmen die Risiken. Neben einer gesunden Ernährung und UV-Schutzmaßnahmen möchte ich einmal mehr für die HPV-Impfung werben. Gebärmutterhalskrebs wird zu fast 100 Prozent durch humane Papillomaviren verursacht. Die Impfung schützt vor virusbedingten Krebsarten. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Schützen Sie Ihre Kinder, indem Sie sie gegen HPV impfen lassen.“ Hintergrund: Die Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist eine der führenden Abteilungen für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Blut- und Krebserkrankungen in Deutschland. Das Behandlungsspektrum umfasst Bösartige Erkrankungen wie Leukämien, Lymphome und solide Tumore (z. B. Knochen-, Weichteil- und Hirntumore) gutartige Bluterkrankungen, einschließlich Gerinnungsstörungen, Anämien und Immunstörungen und hämatopoetische Stammzelltransplantationen (einziges Zentrum in Niedersachsen). Die Klinik ist akkreditiertes ITCC-Zentrum für innovative Krebsstudien und forscht zu Leukämien, Immuntherapien und seltenen Erkrankungen. Sie arbeitet mit dem Cellular Therapy Centre (CTC) und internationalen Netzwerken zusammen. In Niedersachsen erkranken jährlich ca. 210 Kinder und Jugendliche an Krebs. Die 15-Jahres-Überlebensrate liegt bei 84 Prozent. Häufige Formen sind Leukämien (ca. 30 Prozent), Hirntumore und Lymphome. Krebskranke Kinder werden in Niedersachsen primär in spezialisierten Zentren behandelt (Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsmedizin Göttingen, Oldenburg). Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Fotos/Video: © 05.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 5. Februar 2026
ABF und B.I.G. 2026 - vom 11. bis 15. Februar Vom 11. bis 15. Februar 2026 laden die ABF – Norddeutschlands größte Freizeit- und Caravaningmesse sowie die zeitgleich stattfindende B.I.G. – Bauen. Interieur. Garten. – zum Messebesuch nach Hannover ein. Beide Messen bieten ein umfangreiches Angebot für Besucher, die sich für Freizeit, Caravaning & Camping, Reisen, Mobilität sowie Bauen, Wohnen und Garten interessieren. Auf dem Messegelände präsentieren über 500 Aussteller Trends, Innovationen und Neuheiten rund um die Themen Freizeitgestaltung, Urlaub, Mobilität, Bau- und Gartenprojekte. Eines der Herzstücke der ABF ist die Themenwelt Caravaning & Camping, die in ihrer Größenordnung und Markenvielfalt ihresgleichen sucht. Auf über 35.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren Händler und Hersteller nahezu alle Marken der Branche. Das Angebot umfasst kompakte Campervans, teil- und vollintegrierte Reisemobile, klassische Caravans und eine große Auswahl an technischem Zubehör sowie innovativen Ausstattungen. Für Besucher bietet Caravaning & Camping die perfekte Gelegenheit, unterschiedliche Modelle zu vergleichen, sich über neueste technische Entwicklungen zu informieren und individuelle Lösungen für das mobile Reisen zu finden. Der Caravaning-Bereich zeigt damit nicht nur das breite Spektrum an Fahrzeugen, sondern auch die Vielfalt an Möglichkeiten, die das mobile Reisen heute bietet – vom Kurztrip übers Wochenende bis zur langjährigen Reise im Wohnmobil. Im Rahmen der Caravaning & Camping rückt auch das Thema Vanlife erneut in den Fokus. Dabei stehen individuelle Fahrzeugausbauten, nachhaltige Konzepte und praktische Tipps für das Leben und Reisen im Campervan im Mittelpunkt. Bitte einen Satz zum DACHZELT HUB einbauen. Ein weiteres Highlight für Fans des mobilen Lebensstils ist das Event VANLIFE@NIGHT, in diesem Jahr mit Gregor Meyle am Abend des 13. Februar. Der Musiker und Vanlife-Enthusiast teilt seine persönlichen Erfahrungen, erzählt Geschichten von der Straße und sorgt mit einem akustischen Live-Konzert für eine stimmungsvolle Atmosphäre, die die Verbindung von Musik und Freiheit auf vier Rädern erlebbar macht. Das Beste: Der Eintritt zu Vanlife@Night ist im regulären ABF Ticket enthalten. Neu in diesem Jahr ist die Camping Bühne – eine zentrale Plattform für informative Vorträge, praxisnahe Talks und Expertenrunden. Hier erhalten Besucher Tipps zur Reiseplanung, Technik, Ausrüstung und zum Alltag im Wohnmobil. Das Programm richtet sich an Einsteiger ebenso wie an erfahrene Camper und soll Inspiration, Wissensvermittlung und Austausch ermöglichen. Am 11. Februar, dem ersten Messetag, ist Camping-Experte und Podcaster Friso Richter („Natural Born Campers“) zu Gast. Er nimmt seinen Podcast live auf der Messe auf und bietet den Besuchern die Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die Camping-Szene zu gewinnen. Die Themenwelt Reisen & Urlaub widmet sich in diesem Jahr dem Reiseziel Asien, das unter der Regie von Explorer Fernreisen präsentiert wird. Asien, mit seiner kulturellen Vielfalt, faszinierenden Landschaften und abwechslungsreichen Reisezielen, steht im Mittelpunkt der Reisen & Urlaub. Besucher finden hier ausführliche Informationen zu Fernreisen, individuellen Urlaubsangeboten sowie nachhaltigen und authentischen Reiseformen. Reiseveranstalter, Hotels und Fluggesellschaften geben vor Ort Antworten auf Fragen rund um Planung, Sicherheit und aktuelle Entwicklungen im Fernreisemarkt. Darüber hinaus gibt’s ein informatives und unterhaltsames Rahmenprogramm sowie kulinarische Highlights. Ebenfalls im Fokus steht bei Reisen & Urlaub der Deutschlandtourismus in all seinen Facetten. Vom Harz bis in die Heide, vom Meer bis in die Alpen - zahlreiche Touristiker präsentieren die schönsten Ziele des Landes. Die Themenwelt Automobil ist bei der ABF ebenfalls ein wichtiger Bereich mit großer Modell- und Markenvielfalt. Von etablierten Herstellern klassischer Fahrzeuge über moderne Hybrid- und Elektrofahrzeuge bis hin zu innovativen Konzepten für nachhaltige Mobilität zeigt die Messe ein breites Spektrum an neuesten Modellen. Die Möglichkeit, alle präsentierten Fahrzeuge auf dem Freigelände zur Probe fahren zu können, macht das Angebot besonders attraktiv für alle, die sich einen umfassenden Eindruck verschaffen möchten. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch die Themenwelt Fahrrad & Mobilität, die ein breites Spektrum an Fahrrädern, Pedelecs, Lastenrädern und weiteren E-Mobilitätslösungen vorstellt. Besucher haben die Möglichkeit, viele der ausgestellten Modelle vor Ort zu testen. Die Angebote richten sich sowohl an sportlich Aktive als auch an Pendler und Freizeitfahrer. Die Themenwelt Outdoor & Fitness ergänzt die ABF mit einem vielfältigen Programm rund um Sport, Bewegung und Aktivitäten im Freien. Hier zeigen Aussteller Sportgeräte, Outdoor-Ausrüstung und neue Trends für die aktive Freizeitgestaltung. Sportlich aktiv können Besucher am 14. Februar beim ABF RUN werden, der zum zweiten Mal stattfindet. Mit unterschiedlichen Streckenlängen über das Messegelände und die Umgebung bietet der Lauf eine attraktive Möglichkeit, Bewegung und Messebesuch zu verbinden – sowohl für Hobbyläufer als auch für ambitionierte Sportler. B.I.G. – Bauen. Interieur. Garten.: Bau- und Gartenprojekte im Fokus Parallel zur ABF findet die B.I.G. – Bauen. Interieur. Garten. statt. Mit einem breiten Angebot an Ausstellern aus den Bereichen Bau, Innenausstattung und Garten richtet sich die B.I.G. an Bauherren, Renovierer, Gartenliebhaber und alle, die sich für Wohnraumgestaltung und nachhaltige Gartengestaltung interessieren. Ein Highlight der B.I.G. ist erneut die Grillshow mit BBQ-Tina, die dreimal täglich stattfindet. BBQ-Tina, alias Tina Kirchhoff, zeigt Techniken, Rezepte und Tricks rund ums Grillen und vermittelt die Vielfalt des Outdoor-Kochens – von klassischen bis zu kreativen Grillideen. Neben dem umfangreichen Produktangebot bereichern starke Partner wie die Klimaschutzagentur Niedersachsen und die Niedersächsische Gartenakademie die Messe mit Fachvorträgen und Beratungsangeboten zu nachhaltigem Bauen, Energieeffizienz und naturnaher Gartengestaltung. Mit ihrem umfangreichen Angebot und vielfältigen Programmpunkten bieten sowohl ABF als auch die B.I.G. ein Messeerlebnis, das Freizeit, Mobilität, Reisen und Wohnen verbindet. Besucher können sich umfassend informieren, ausprobieren, Inspiration sammeln und sich mit Experten austauschen. ABF & B.I.G. – vom 11. bis 15. Februar 2026 auf dem Messegelände Hannover, täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr. Alle Infos www.abf-hannover.de . Deutsche Messe AG Fotos/Video: © 05.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
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Ab sofort erhältlich: Aktualisierter Stadtatlas Hannover 1:15 000


Seit 2004 gibt der Bereich Geoinformation im Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung den Stadtatlas Hannover 1:15 000 heraus. Nun liegt die achte Auflage vor, u.a. mit aktuellen großen Baugebieten wie der Wasserstadt Limmer, dem Kronsberg-Süd, dem neuen Logistik- und Gewerbepark (Industrie-Campus Panattoni) in Hannovers Norden sowie skizzierten Trassierungen auf der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch Kaserne („Kastanienpark“). Wichtige Informationsquellen für die zahlreichen Aktualisierungen waren u. a. aktuelle Luftbilder der Geoinformation sowie Planungs- und Bauunterlagen, insbesondere der städtischen Bauverwaltung.


Der Stadtatlas basiert auf der bekannten Stadtkarte Hannover 1: 20 000 (2025) und zeigt neben den vergrößerten Kartenseiten zusätzlich noch zahlreiche Sonderkarten, bspw. Umgebungskarten, eine Übersichtskarte der Kleingartenkolonien, zwei Luftbildkarten der Innenstadt(1957 und 2024) sowie Karten zum Thema „Parken in der Innenstadt“ und „Park & Ride“. Der Stadtatlas ist auf Grund seiner Eigenschaften ein verlässliches Kartenwerk für unterwegs. Sein handliches DIN A4-Format, die praktische Ringbindung sowie die hervorragende Lesbarkeit haben sich unter anderem seit Jahren auf den Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr in Hannover bewährt.


Der Stadtatlas ist zum unveränderten Preis von 9,90 € hier erhältlich:


  • Hannover Tourist Information, Ernst-August-Platz 8
  • im örtlichen Buchhandel.


Landeshauptstadt Hannover

Foto: © 25.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie