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  • Landeshauptstadt Hannover stellt integriertes Sicherheits- und Stadtbildkonzept vor. Mit Sicherheit zusammen: Hannover stärkt Ordnung, Prävention, Stadtgestaltung und soziale Präsenz
    Die Landeshauptstadt Hannover legt mit dem Papier „Mit Sicherheit zusammen“ ein umfassendes Sicherheits- und Stadtbildkonzept vor, das Ordnung, Prävention, Städtebau, Sozialarbeit und Sauberkeit systematisch miteinander verzahnt. Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl in der Innenstadt und in den Stadtteilen weiter zu stärken und gleichzeitig die hohe Lebensqualität der Stadt nachhaltig zu sichern.
  • Bau zweier Hochbahnsteige bringt Einschränkungen für Autofahrer mit sich. Wegen des Baus der Hochbahnsteige an den Haltestellen Kabelkamp und Windaustraße der Stadtbahnlinie 1 auf der Vahrenwalder Straße kommt es seit Mittwoch, 11. Februar, zu massiven Beeinträchtigungen für den Autoverkehr. So steht für den Abschnitt der Vahrenwalder Straße zwischen dem Kabelkamp und dem Bereich kurz vor der Einmündung des Großen Kolonnenwegs in Fahrtrichtung stadteinwärts nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Vahrenwalder Straße ist die wichtigste Verbindung zwischen der Innenstadt Hannovers und dem Norden mit der Auf- und Abfahrt der Autobahn 2.







Nach fünf Messetagen sind die ABF und die B.I.G. am Sonntag, 15. Februar, erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt kamen mehr als 83.000 Besucher aufs Messegelände in Hannover, rund 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Positive Bilanz entsprechend bei der Deutschen Messe AG als Veranstalterin sowie bei den meisten der rund 560 ausstellenden Firmen, die von guter Stimmung, hoher Aufenthaltsqualität sowie einer großen Abschluss- und Investitionsbereitschaft berichteten.

Fotos: © 16.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

15. Bilderbuch-Sonntag: Ein Tag voller Geschichten, Musik und Fantasie. Bilderbücher entdecken, Geschichten erleben und gemeinsam kreativ werden: Der 15. Bilderbuch-Sonntag lädt am 8. Februar Familien mit kleinen Kindern ein. Zwischen 10 und 16 Uhr verwandeln sich das Kulturzentrum Pavillon und die Oststadtbibliothek, Lister Meile 4, in lebendige Orte voller Fantasie, Sprache und Musik. Der Eintritt ist frei. Mehr lesen!


© 27.01.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie


von Matthias Falk 25. Februar 2026
Spatenstich für den neuen Steintorplatz – Mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität, mehr Leben für die Innenstadt Mit einem symbolischen Spatenstich haben Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtbaurat Thomas Vielhaber heute (Mittwoch, 25. Februar)den offiziellen Startschuss für die Neugestaltung des zentralen Platzes Am Steintor gegeben. Der Baubeginn war ursprünglich für den 12. Januar vorgesehen, musste jedoch aufgrund der Witterungsbedingungen verschoben werden. Der Termin markiert den Auftakt für eines der wichtigsten Innenstadtprojekte der kommenden Jahre. Der rund 12.000 Quadratmeter große Bereich zwischen Münzstraße, Goseriede, Kurt-Schumacher-Straße und Georgstraße wird umfassend neugestaltet. Die Baukosten für die Platzumgestaltung belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro. „Mit der Neugestaltung des Steintorplatzes schaffen wir einen lebendigen, vielfältig nutzbaren Ort mitten im Herzen unserer Stadt. Der Platz wird grüner, klimafreundlicher und deutlich attraktiver für alle Generationen“, sagt Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. „Damit setzen wir einen wichtigen Baustein unseres Ziels um, die Innenstadt nachhaltig zu stärken und ihre Aufenthaltsqualität deutlich zu erhöhen.“ Auch Stadtbaurat Thomas Vielhaber betont die städtebauliche Bedeutung: „Der neue Steintorplatz wird ein multifunktionaler Stadtraum mit hoher Gestaltungsqualität. Er verbindet Aufenthaltsbereiche, Bewegung, Veranstaltungen und Klimaanpassung zu einem zukunftsfähigen Gesamtbild. Wir hoffen und erwarten, dass die öffentlichen Investitionen auch Folgeinvestitionen im privaten Umfeld nach sich ziehen und damit zur Standortaufwertung insgesamt beitragen.“ Ein Platz für Aufenthalt, Bewegung und Veranstaltungen Das neue Konzept wandelt die bislang überwiegend für Veranstaltungen genutzte Fläche in einen vielseitigen Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität um. Vorgesehen sind unter anderem: großzügige Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsbereiche ein zentraler Veranstaltungsbereich in Form einer Ellipse mit Sitztribünen ein großflächiges Wasserspiel mit 42 Fontänen (Betrieb April bis Oktober) eine rund 30 Meter hohe, energieeffiziente und interaktive Lichtstele als künstlerischer Mittelpunkt ein Skate-Spot im Norden Spielgeräte für Kinder im Bereich des bestehenden Eiscafés neue Fahrradabstellanlagen und eine optimierte Radverkehrsführung Die zentrale Veranstaltungsfläche wird mit Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüssen ausgestattet, sodass künftig Märkte, Kultur- und Sportveranstaltungen flexibel stattfinden können. Klimaanpassung und mehr Grün Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Klimaschutz und nachhaltiger Stadtgestaltung: Erhalt der bestehenden Bäume (mit verbesserten Wurzelräumen) Pflanzung zusätzlicher Bäume und Entsiegelung von Flächen Baumrigolen zur Speicherung und Nutzung von Regenwasser schattenspendende Begrünung zur Reduzierung der Aufheizung im Sommer energieeffiziente Beleuchtung und insektenfreundliche Lichtkonzepte Der Platz wird barrierefrei ausgebaut. Durch das Anheben des Geländeniveaus entfallen bestehende Barrieren, und die Wege zu Stadtbahn- und Bushaltestellen werden deutlich verbessert. Teil des Innenstadtkonzeptes Hannover Die Entwicklung des Steintorplatzes ist ein zentraler Bestandteil des Innenstadtkonzeptes Hannover. Grundlage der Planung ist ein umfangreiches Bürger*innenbeteiligungsverfahren aus den Jahren („SteintorDNA“) sowie ein anschließender freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb. Ausblick: Weitere Innenstadtprojekte in Vorbereitung Die Umgestaltung des Steintorplatzes ist Teil einer umfassenden Weiterentwicklung der Innenstadt. Weitere Projekte befinden sich bereits in Planung: Schillerstraße Die Schillerstraße wird aktuell umgebaut und soll sich in den kommenden Jahren von einer eher funktionalen Verkehrs- und Einkaufsachse in eine lebendige Aufenthaltszone verwandeln. Vorgesehen sind breite Gehwege, neue Begrünung und Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen. Gastronomieflächen im Außenbereich und kleinteiliger Einzelhandel sollen die Straße neu beleben und sie zu einer attraktiven Verbindung zwischen dem Hauptbahnhof am Ernst –August-Platz und der Georgstraße machen. Auch die Gestaltung des Straßenraums mit Bäumen und urbanem Mobiliar ist ein zentrales Element, um das Mikroklima zu verbessern und die Aufenthaltsqualität zu steigern. Ernst-August-Platz Unter dem Ernst-August-Platz wird ein neues Fahrradparkhaus mit über 1.000 Stellplätzen geplant. Bau und Umsetzung sind ab 2028 möglich. Parallel dazu wird eine planerische Überarbeitung des Ernst-August-Platzes erfolgen mit dem Ziel, den Platz attraktiver und übersichtlicher zu gestalten. Die Anlieger*innen werden in die Verfahren eingebunden. Georgstraße Die Georgstraße soll zwischen Ständehausstraße und An der Börse neugestaltet werden. Ziel ist eine deutliche Verkehrsberuhigung: Der Durchgangsverkehr wird künftig ausgeschlossen. Zufahrten bleiben für Anlieger*innen, Lieferverkehr, Rettungsdienste, Busse und Radverkehr möglich. Die Ausführungsplanung sowie eine Beschlussdrucksache zum Baubeginn werden derzeit vorbereitet. Karmarschstraße Auch die Karmarschstraße soll zur erweiterten Flaniermeile werden. Geplant ist eine Teileinziehung zwischen Schmiedestraße und Windmühlenstraße mit Ausschluss des Durchgangsverkehrs. Die Zufahrt für Anlieger*innen, Lieferverkehr, Rettungsdienste und Radverkehr bleibt erhalten. Weitere Abstimmungen zur Umsetzung laufen. Landeshauptstadt Hannover Fotos/Video: © 25.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 25. Februar 2026
Nashorn „Nasor“ – der Neue im Erlebnis-Zoo Partnertausch für den Artenschutz – Hoffnung auf Nachwuchs in Hannover und Rotterdam Der Neue am Sambesi ist nicht zu übersehen: Rund 1,60 m Schulterhöhe, etwa 1.000 kg schwer, 3,20 m lang, tiefgraue Haut, zwei stattliche Hörner, spitze Lippen. Anfang Dezember des vergangenen Jahres kam das Östliche Spitzmaulnashorn „Nasor“ aus dem Zoo Rotterdam in den Erlebnis-Zoo Hannover – jetzt erobert er sein neues Reich am Sambesi. Der neue Bulle nimmt den Platz seines Vorgängers „Kito“ ein, der seinerseits jetzt in Nasors ehemaligen Zoo in Rotterdam lebt. Der Partnertausch im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) soll in beiden Zoos für Nachwuchs sorgen, denn Östliche Spitzmaulnashörner sind vom Aussterben bedroht. Da „Kito“ mit der in Hannover lebenden Nashornkuh „Maisha“ verwandt ist, war eine Verpaarung ausgeschlossen. Mit dem Partnertausch trifft „Kito“ auf Nashornkuh „Naima“, während die hiesige Nashornkuh „Maisha“ den neuen Bullen „Nasor“ als Partner bekommt. Bis die beiden sich kennenlernen, wird es allerdings noch ein wenig dauern. „Nasor ist mit seinen fünf Jahren noch nicht geschlechtsreif“, erklärt Kurator Robin Walb. „Der Jungbulle soll hier heranwachsen und langsam Interesse an seiner Partnerin bekommen.“ Neugierig ist er jedenfalls jetzt schon – schließlich kann er das andere Nashorn riechen und hören. Wenn die beiden sich im Laufe der Zeit besonders gut riechen können, hofft das Team des Erlebnis-Zoo auf Nachwuchs – die letzte Geburt eines Östlichen Spitzmaulnashorns im Erlebnis-Zoo ist fast 25 Jahre her. „Die Nachzucht dieser vom Aussterben bedrohten Art ist langfristig angelegt, man braucht Geduld,“ so Robin Walb. Selbst nach erfolgreicher Paarung lässt ein Jungtier lange auf sich warten: die Tragzeit bei Spitzmaulnashörnern beträgt 456 bis 486 Tage! Aber jetzt gilt es für den jungen „Nasor“ erst einmal, sich in Ruhe einzuleben. Nach seiner Ankunft hat er die Räume hinter den Kulissen, die neuen Geräusche und Gerüche sowie seine neuen Tierpflegenden kennengelernt. Nun geht es für ihn in den Außenbereich, der direkt am Ufer des Sambesi liegt. Hier warten verschiedene Sandbäder zum Wälzen, Felsen zum Schubbern, Futterplätze zum Snacken und Enten am Sambesi zum Verscheuchen auf den Jungbullen. „Nasor ist neugieriger junger Bulle, es macht viel Spaß, ihn zu beobachten“, erzählt Tierpfleger Carsten Heinß. Hintergrund Wie funktioniert das EEP? Für jedes Erhaltungszuchtprogramm gibt es ein digitales Zuchtbuch. Hierin sind alle Daten zu den Tieren innerhalb dieses Programmes gespeichert. Verantwortlich für die Koordination eines Erhaltungszuchtprogrammes ist eine fachlich qualifizierte Person, in der Regel mit biologischem oder veterinärmedizinischem Hintergrund sowie spezifischer Erfahrung mit der betreffenden Tierart. Die koordinierende Person stellt mithilfe der Daten Zuchtgruppen oder -paare zusammen und legt Tiertransporte fest. Ziel ist eine genetisch vielfältige Reservepopulation. Aus dieser können beispielsweise Tiere zur Wiederansiedlung bereitgestellt werden. Diese Erhaltungszucht ist ein wichtiger Bestandteil des ganzheitlichen, global ausgerichteten Plans zur Erhaltung der Artenvielfalt: dem One Plan Approach. Der One Plan Approach (kurz: „OPA“) ist der allumfassende, ganzheitliche Plan zum Schutz der Artenvielfalt der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN). Die wichtigen Bausteine des Artenschutzes – der Artenschutz außerhalb (ex situ, z. B. durch Zucht in Zoos) und innerhalb der Lebensräume (in situ, z. B. durch Lebensraum-Schutz) – werden miteinander verknüpft. Alle Akteure im Artenschutz wie Regierungen, Naturschutzorganisationen, Zoos arbeiten zusammen. Für Zoos bedeutet der „OPA“, dass sie direkte Beiträge zum Schutz der Wildpopulationen leisten durch Erhaltungszucht und Auswilderung, Forschung, die Unterstützung von in-situ-Projekten und vieles mehr. Der Erlebnis-Zoo Hannover setzt sich zum Beispiel bereits seit Jahren intensiv für den Schutz der Spitzmaulnashörner ein, sowohl im Zoo als auch im eigentlichen Lebensraum in Kenia. Weitere Informationen unter zoo-hannover.de/save-the-rhino Können Nashörner aus den Zoos wieder ausgewildert werden? Europäische Zoos leisten einen wichtigen Beitrag für die Regeneration der wildlebenden Population: 2019 wurden fünf Tiere aus dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in den Akagera National Park in Ruanda gebracht. Damit wurde die genetische Vielfalt der dortigen Nashornpopulation erweitert – ein entscheidender Faktor für ihre Anpassungsfähigkeit gegenüber Umweltveränderungen und somit für ihre langfristige Überlebensfähigkeit. Weitere Wiederansiedlungen zur Unterstützung der wildlebenden Populationen sind geplant. Erlebnis-Zoo Hannover Video/Fotos: © 25.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 19. Februar 2026
„Unboxing Hannover“ - Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) präsentiert neue Leitkampagne Hannovers Hannover startet mit „Unboxing Hannover“ eine neue Leitkampagne zur Imagebildung, die bekannte und unbekannte Seiten der gesamten Region neu erzählt. Ziel ist es, das Bild Hannovers national und international zeitgemäß zu schärfen – jenseits gängiger Zuschreibungen und ohne sich neu zu erfinden. Am heutigen Mittwoch präsentierte die HMTG erste Einblicke in Prozess, Motivation und Zielsetzung der neuen Kommunikation und stellte zum Kampagnenstart erste Motive vor. Nur 37 Prozent der Deutschen verbinden aktuell konkrete Vorstellung mit Hannover. Dieses Ergebnis aus dem Brandmeyer Stadtmarken-Monitor 2025 begreift die HMTG als strategische Chance: Wo das Bild unscharf ist, lässt es sich aktiv gestalten. Vor diesem Hintergrund stand eine zentrale Frage im Raum: Welche Assoziationen und Vorstellungen sollen künftig mit Hannover verbunden werden – und wie wird man dabei ihrer Vielfalt und Komplexität gerecht? Die Antwort darauf ist „Unboxing Hannover“. Hannover packt aus! Die Leitkampagne „Unboxing Hannover“ setzt auf einen Perspektivwechsel. Bekannte Motive treffen auf neue Blickwinkel, Vertrautes erscheint in überraschenden Kontexten. Die Kampagne arbeitet mit einer Vielzahl pointierter Aussagen, die neugierig machen und Stärken auspacken – frech, humorvoll, zugespitzt. Im Zentrum stehen konkrete Highlights Hannovers. Sie werden sichtbar gemacht und selbstbewusst ins Schaufenster gestellt – mit dem Ziel, Hannover differenziert, zeitgemäß und wirksam zu positionieren – ohne sich neu zu erfinden. „Wir verstehen „Unboxing Hannover“ nicht nur als Kampagne, sondern auch als Statement. Wir wollen klar zeigen, wofür Hannover steht. Wir wollen starke Narrative verbinden und sichtbar machen, was hier längst Realität ist: Innovationskraft, Lebensqualität und Vielfalt. Wir wollen das Wir-Gefühl unterstützen und mit Stolz die lokalen Stärken ins Rampenlicht rücken. Unser Anspruch ist es, dass Hannover langfristig als eine der schönsten und lebenswerteste Regionen Deutschlands wahrgenommen wird. Denn das sind wir“, sagt HMTG-Geschäftsführer Christian Katz. Sichtbarkeit ab März – national und international Die Kampagne wird ab Mitte März schrittweise im öffentlichen Raum, auf digitalen Kanälen sowie in ausgewählten nationalen und internationalen Maßnahmen ausgespielt. Die Kampagne ist modular angelegt und kann thematisch erweitert werden – von Kultur über Wissenschaft und Wirtschaft bis hin zu Lifestyle und Naherholung. „Unboxing Hannover“ versteht sich nicht als kurzfristige Werbeaktion, sondern als langfristige Kommunikation für die zukünftige Standortposition. Die Leitkampagne soll künftig flexibel weiterentwickelt werden und unterschiedliche Themen, Zielgruppen und Anlässe aufnehmen können. Entwicklung mit Beteiligung „von innen“ Der Kampagne voraus ging eine europaweite Ausschreibung, die im Juni 2025 startete. Im Oktober erhielt eine Bietergemeinschaft aus den Agenturen Pahnke GmbH & Co. KG, Brandmeyer Markenberatung GmbH & Co. KG und der Stadtmanufaktur GmbH den Zuschlag. Zielsetzung der Ausschreibung: die Entwicklung einer strategischen und konzeptionellen Standortpositionierung im nationalen und internationalen Wettbewerb. In die inhaltliche Entwicklung flossen zudem Impulse zentraler Akteurinnen und Akteure aus Stadt und Region ein. In mehreren Workshops wurden Perspektiven, Erfahrungen und Einschätzungen gebündelt und in die strategische Ausrichtung eingearbeitet. „Uns war wichtig, kein künstliches Bild zu erzeugen, sondern von innen heraus das sichtbar zu machen, was Hannover tatsächlich auszeichnet“, so Katz. „Die Menschen vor Ort kennen die Stärken der Region. ‚Unboxing Hannover‘ übersetzt dieses Selbstverständnis in eine klare, zeitgemäße Sprache.“ Neue Spielräume in der Standortkommunikation Die Umsetzung der Leitkampagne wurde durch erweiterte finanzielle Mittel ermöglicht. Nach Jahren begrenzter Budgets eröffnen sich damit erstmals größere Spielräume für eine strategisch angelegte, langfristige Kommunikation. Mit „Unboxing Hannover“ positioniert sich Hannover klarer im Wettbewerb um Gäste, Fachkräfte, Unternehmen und Investitionen – und nutzt die Chance, ein bislang diffuses Bild aktiv positiv zu prägen. „Wenn bislang nur 37 Prozent der Deutschen genauer wissen, wofür Hannover steht, zeigt das vor allem eines: mindestens 63 Prozent Potenzial“, sagt Katz. Hannover Marketing & Tourismus GmbH (HMTG) Fotos: © 19.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 11. Februar 2026
Tag des Notrufs am 11. Februar - Region und Landeshauptstadt Hannover weisen auf sensiblen Umgang mit der Nummer 112 hin Der 11. Februar steht europaweit im Zeichen des Notrufs 112. Der sogenannte Tag des Notrufs macht darauf aufmerksam, wie wichtig ein schneller, zuverlässiger und richtig genutzter Notruf für die Sicherheit der Bevölkerung ist. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr erreichbar und gilt europaweit für Feuerwehr und Rettungsdienst. In den Leitstellen gehen täglich ca. 830 Notrufe ein – von medizinischen Notfällen über Brände bis hin zu Verkehrsunfällen. Geschulte Mitarbeiter*innen nehmen die Anrufe entgegen, koordinieren die Einsätze und geben den Anrufenden bei Bedarf bereits am Telefon lebensrettende Hinweise. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Gesundheit der Region Hannover, betont die Bedeutung der Nummer: „Der Notruf 112 ist eine der wichtigsten Lebensadern unserer Gesellschaft. Er sorgt dafür, dass Menschen in Not schnell und professionell Hilfe bekommen. Dafür arbeiten in der Region Hannover jeden Tag engagierte Einsatzkräfte und Mitarbeitende in der Regionsleitstelle – rund um die Uhr und hochprofessionell.“ Dr. Axel von der Ohe, erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent der Landeshauptstadt Hannover, sagt hierzu: „Alle, die einen medizinischen Notfall, einen schweren Unfall oder einen Brand erkennen, haben mit der Notrufnummer 112 rund um die Uhr einen direkten Draht zum Rettungsdienst und zur Feuerwehr. Deshalb ist es wichtig, dass bereits Kinder die 112 kennen und wissen, wann sie den Notruf wählen müssen.“ Worauf ist zu achten? Gerade in Stress- und Ausnahmesituationen ist es entscheidend, den Notruf richtig abzusetzen. Wichtig sind klare Angaben zum Ort des Geschehens, zur Art des Notfalls und dazu, wie viele Personen betroffen sind. Um im Ernstfall schnell Hilfe zu leisten, arbeiten Feuerwehr, Rettungsdienst und die Regionsleitstelle Hannover eng zusammen und sind technisch wie organisatorisch gut aufgestellt. Der Tag des Notrufs soll das Bewusstsein für diese unverzichtbare Infrastruktur stärken. Region Hannover Foto: © 11.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 5. Februar 2026
Gesundheitsminister Philippi besucht Kinderklinik der MHH und wirbt für HPV-Impfung: „Schützen Sie Ihre Kinder" Am gestrigen Weltkrebstag (04.02.2026) hat der Niedersächsische Gesundheitsminister und diesjährige Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz Dr. Andreas Philippi die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie besucht. Der diesjährige Weltkrebstag steht unter dem Motto „Gemeinsam. Einzigartig“. Minister Philippi nahm den Besuch der Onkologie zum Anlass nochmals auf Präventionsmaßnahmen gegen Krebs hinzuweisen: „Krebs kennt keine Einheitslösung und jede Patientin und jeder Patient ist mit seinen Bedürfnissen einzigartig. Ich bin sehr beeindruckt, wie in der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie mit neuesten Entwicklungen in der Krebsbekämpfung vielen Kindern geholfen werden kann. Dank intensiver Forschung steigen die Heilungsraten weiter. Bei all diesem Fortschritt gilt jedoch weiterhin: je früher Krebs erkannt und behandelt wird, desto besser ist er zu heilen. Deshalb sollten Erwachsene die verfügbaren Präventionsmaßnahmen unbedingt nutzen. Denn: Vorsorgeuntersuchungen können Leben retten. Die Prävention von Krebs im Kindesalter ist nur in begrenztem Umfang möglich, da die meisten Fälle genetisch bedingt sind und nicht durch den Lebensstil entstehen. Dennoch reduzieren einige Maßnahmen die Risiken. Neben einer gesunden Ernährung und UV-Schutzmaßnahmen möchte ich einmal mehr für die HPV-Impfung werben. Gebärmutterhalskrebs wird zu fast 100 Prozent durch humane Papillomaviren verursacht. Die Impfung schützt vor virusbedingten Krebsarten. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Schützen Sie Ihre Kinder, indem Sie sie gegen HPV impfen lassen.“ Hintergrund: Die Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist eine der führenden Abteilungen für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Blut- und Krebserkrankungen in Deutschland. Das Behandlungsspektrum umfasst Bösartige Erkrankungen wie Leukämien, Lymphome und solide Tumore (z. B. Knochen-, Weichteil- und Hirntumore) gutartige Bluterkrankungen, einschließlich Gerinnungsstörungen, Anämien und Immunstörungen und hämatopoetische Stammzelltransplantationen (einziges Zentrum in Niedersachsen). Die Klinik ist akkreditiertes ITCC-Zentrum für innovative Krebsstudien und forscht zu Leukämien, Immuntherapien und seltenen Erkrankungen. Sie arbeitet mit dem Cellular Therapy Centre (CTC) und internationalen Netzwerken zusammen. In Niedersachsen erkranken jährlich ca. 210 Kinder und Jugendliche an Krebs. Die 15-Jahres-Überlebensrate liegt bei 84 Prozent. Häufige Formen sind Leukämien (ca. 30 Prozent), Hirntumore und Lymphome. Krebskranke Kinder werden in Niedersachsen primär in spezialisierten Zentren behandelt (Medizinische Hochschule Hannover, Universitätsmedizin Göttingen, Oldenburg). Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Fotos/Video: © 05.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 5. Februar 2026
ABF und B.I.G. 2026 - vom 11. bis 15. Februar Vom 11. bis 15. Februar 2026 laden die ABF – Norddeutschlands größte Freizeit- und Caravaningmesse sowie die zeitgleich stattfindende B.I.G. – Bauen. Interieur. Garten. – zum Messebesuch nach Hannover ein. Beide Messen bieten ein umfangreiches Angebot für Besucher, die sich für Freizeit, Caravaning & Camping, Reisen, Mobilität sowie Bauen, Wohnen und Garten interessieren. Auf dem Messegelände präsentieren über 500 Aussteller Trends, Innovationen und Neuheiten rund um die Themen Freizeitgestaltung, Urlaub, Mobilität, Bau- und Gartenprojekte. Eines der Herzstücke der ABF ist die Themenwelt Caravaning & Camping, die in ihrer Größenordnung und Markenvielfalt ihresgleichen sucht. Auf über 35.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren Händler und Hersteller nahezu alle Marken der Branche. Das Angebot umfasst kompakte Campervans, teil- und vollintegrierte Reisemobile, klassische Caravans und eine große Auswahl an technischem Zubehör sowie innovativen Ausstattungen. Für Besucher bietet Caravaning & Camping die perfekte Gelegenheit, unterschiedliche Modelle zu vergleichen, sich über neueste technische Entwicklungen zu informieren und individuelle Lösungen für das mobile Reisen zu finden. Der Caravaning-Bereich zeigt damit nicht nur das breite Spektrum an Fahrzeugen, sondern auch die Vielfalt an Möglichkeiten, die das mobile Reisen heute bietet – vom Kurztrip übers Wochenende bis zur langjährigen Reise im Wohnmobil. Im Rahmen der Caravaning & Camping rückt auch das Thema Vanlife erneut in den Fokus. Dabei stehen individuelle Fahrzeugausbauten, nachhaltige Konzepte und praktische Tipps für das Leben und Reisen im Campervan im Mittelpunkt. Bitte einen Satz zum DACHZELT HUB einbauen. Ein weiteres Highlight für Fans des mobilen Lebensstils ist das Event VANLIFE@NIGHT, in diesem Jahr mit Gregor Meyle am Abend des 13. Februar. Der Musiker und Vanlife-Enthusiast teilt seine persönlichen Erfahrungen, erzählt Geschichten von der Straße und sorgt mit einem akustischen Live-Konzert für eine stimmungsvolle Atmosphäre, die die Verbindung von Musik und Freiheit auf vier Rädern erlebbar macht. Das Beste: Der Eintritt zu Vanlife@Night ist im regulären ABF Ticket enthalten. Neu in diesem Jahr ist die Camping Bühne – eine zentrale Plattform für informative Vorträge, praxisnahe Talks und Expertenrunden. Hier erhalten Besucher Tipps zur Reiseplanung, Technik, Ausrüstung und zum Alltag im Wohnmobil. Das Programm richtet sich an Einsteiger ebenso wie an erfahrene Camper und soll Inspiration, Wissensvermittlung und Austausch ermöglichen. Am 11. Februar, dem ersten Messetag, ist Camping-Experte und Podcaster Friso Richter („Natural Born Campers“) zu Gast. Er nimmt seinen Podcast live auf der Messe auf und bietet den Besuchern die Gelegenheit, mit ihm ins Gespräch zu kommen und Einblicke in die Camping-Szene zu gewinnen. Die Themenwelt Reisen & Urlaub widmet sich in diesem Jahr dem Reiseziel Asien, das unter der Regie von Explorer Fernreisen präsentiert wird. Asien, mit seiner kulturellen Vielfalt, faszinierenden Landschaften und abwechslungsreichen Reisezielen, steht im Mittelpunkt der Reisen & Urlaub. Besucher finden hier ausführliche Informationen zu Fernreisen, individuellen Urlaubsangeboten sowie nachhaltigen und authentischen Reiseformen. Reiseveranstalter, Hotels und Fluggesellschaften geben vor Ort Antworten auf Fragen rund um Planung, Sicherheit und aktuelle Entwicklungen im Fernreisemarkt. Darüber hinaus gibt’s ein informatives und unterhaltsames Rahmenprogramm sowie kulinarische Highlights. Ebenfalls im Fokus steht bei Reisen & Urlaub der Deutschlandtourismus in all seinen Facetten. Vom Harz bis in die Heide, vom Meer bis in die Alpen - zahlreiche Touristiker präsentieren die schönsten Ziele des Landes. Die Themenwelt Automobil ist bei der ABF ebenfalls ein wichtiger Bereich mit großer Modell- und Markenvielfalt. Von etablierten Herstellern klassischer Fahrzeuge über moderne Hybrid- und Elektrofahrzeuge bis hin zu innovativen Konzepten für nachhaltige Mobilität zeigt die Messe ein breites Spektrum an neuesten Modellen. Die Möglichkeit, alle präsentierten Fahrzeuge auf dem Freigelände zur Probe fahren zu können, macht das Angebot besonders attraktiv für alle, die sich einen umfassenden Eindruck verschaffen möchten. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch die Themenwelt Fahrrad & Mobilität, die ein breites Spektrum an Fahrrädern, Pedelecs, Lastenrädern und weiteren E-Mobilitätslösungen vorstellt. Besucher haben die Möglichkeit, viele der ausgestellten Modelle vor Ort zu testen. Die Angebote richten sich sowohl an sportlich Aktive als auch an Pendler und Freizeitfahrer. Die Themenwelt Outdoor & Fitness ergänzt die ABF mit einem vielfältigen Programm rund um Sport, Bewegung und Aktivitäten im Freien. Hier zeigen Aussteller Sportgeräte, Outdoor-Ausrüstung und neue Trends für die aktive Freizeitgestaltung. Sportlich aktiv können Besucher am 14. Februar beim ABF RUN werden, der zum zweiten Mal stattfindet. Mit unterschiedlichen Streckenlängen über das Messegelände und die Umgebung bietet der Lauf eine attraktive Möglichkeit, Bewegung und Messebesuch zu verbinden – sowohl für Hobbyläufer als auch für ambitionierte Sportler. B.I.G. – Bauen. Interieur. Garten.: Bau- und Gartenprojekte im Fokus Parallel zur ABF findet die B.I.G. – Bauen. Interieur. Garten. statt. Mit einem breiten Angebot an Ausstellern aus den Bereichen Bau, Innenausstattung und Garten richtet sich die B.I.G. an Bauherren, Renovierer, Gartenliebhaber und alle, die sich für Wohnraumgestaltung und nachhaltige Gartengestaltung interessieren. Ein Highlight der B.I.G. ist erneut die Grillshow mit BBQ-Tina, die dreimal täglich stattfindet. BBQ-Tina, alias Tina Kirchhoff, zeigt Techniken, Rezepte und Tricks rund ums Grillen und vermittelt die Vielfalt des Outdoor-Kochens – von klassischen bis zu kreativen Grillideen. Neben dem umfangreichen Produktangebot bereichern starke Partner wie die Klimaschutzagentur Niedersachsen und die Niedersächsische Gartenakademie die Messe mit Fachvorträgen und Beratungsangeboten zu nachhaltigem Bauen, Energieeffizienz und naturnaher Gartengestaltung. Mit ihrem umfangreichen Angebot und vielfältigen Programmpunkten bieten sowohl ABF als auch die B.I.G. ein Messeerlebnis, das Freizeit, Mobilität, Reisen und Wohnen verbindet. Besucher können sich umfassend informieren, ausprobieren, Inspiration sammeln und sich mit Experten austauschen. ABF & B.I.G. – vom 11. bis 15. Februar 2026 auf dem Messegelände Hannover, täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr. Alle Infos www.abf-hannover.de . Deutsche Messe AG Fotos/Video: © 05.02.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 29. Januar 2026
Sophienschule erhält Karl-Heinz Siemer Jugend-Demokratiepreis Geschichte erleben, Erinnerungen wachhalten, Demokratie stärken: Der Karl-Heinz Siemer Jugend-Demokratiepreis geht in diesem Jahr an die Schüler*innen der Sophienschule Hannover. Verliehen wird der mit 3.000 Euro dotierte Preis in der Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover, mit der die Schüler*innen der Sophienschule seit mehr als zehn Jahren eine vielfältige Kooperation leben. „Der Jugend-Demokratiepreis, der Karl-Heinz-Siemer-Preis, ist Erinnerungskultur, die lebt. Die sich einmischt. Die Haltung zeigt. Liebe Sophienschule, dieser Preis passt zu Euch. Und Ihr passt zu diesem Preis. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet ihr nun mit der Gedenkstätte Ahlem zusammen. Und ihr zeigt: Erinnerung kann immer neue Wege gehen, ohne ihren Kern zu verlieren“, sagt Regionspräsident Steffen Krach bei der Verleihung des Preises in der Gedenkstätte. Ministerpräsident Olaf Lies richtete sich mit einem Grußwort, das verlesen wurde, an die Schüler*innen der Sophienschule: „Euer und Ihr Engagement für eine zeitgemäße, lebendige Erinnerungskultur ist zutiefst beeindruckend. Dass ihr heute den Siemer Jugend-Demokratiepreis als zweite Schule überhaupt verliehen bekommt, zeigt, wie wichtig euer Einsatz für Erinnerung und Demokratie ist – und dass ihr bereit seid, Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen.“ Auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay richtete sich mit einem verlesenen Grußwort an die Anwesenden: „Die heutige Preisverleihung steht in einem gesellschaftlichen Kontext, der aktueller kaum sein könnte. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht Menschen, die sich einmischen, Verantwortung übernehmen und bereit sind, sich mit Geschichte und Gegenwart kritisch auseinanderzusetzen.“ Raphael Heinrich ist Lehrer für Geschichte an der Sophienschule. Er erinnert sich an die Anfänge der Kooperation mit der Gedenkstätte Ahlem von vor mehr als zehn Jahren: „Seitdem ich Lehrer bin, quält mich vor jeder Unterrichtsstunde zum Nationalsozialismus die Frage: Mache ich das so, dass meine Schülerinnen und Schüler es nicht nur verstehen können, sondern auch das eigentlich unfassbare menschliche Leid fassen, das aus dem Scheitern der ersten deutschen Demokratie folgte? Dass sie daraus ihre ganz eigenen, authentischen, persönlichen Konsequenzen für ihre Zukunft ziehen?“ Durch die Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte sei es gelungen, Erinnerungskultur tatsächlich lebendig zu gestalten, so Heinrich. Seine Kollegin Anne Katrin Möller begleitet seit vielen Jahren Schüler*innen des 12. Jahrgangs der Sophienschule bei der Gestaltung des Holocaust-Gedenktages: „Anders als im Geschichtsunterricht, wo es um objektive und distanzierte Betrachtung geht, ist die Vorbereitung auf den Gedenktag am 27. Januar ein Blick in das eigene Innere und ein echter Balanceakt für die 16- und 17-Jährigen. Denn es geht um die Themen Gewalt, Unterdrückung, Folter, Hinrichtung, Massenmord, Elend, Leid und Qual, Trauer und Trauma der Überlebenden und deren Nachkommen.“ Damit verbunden sie ihr Dank in Richtung der Gedenkstätte Ahlem: „Danke, dass ich meine Schülerinnen und Schüler auf ihrem mutigen Weg nicht allein begleiten muss.“ Eine dieser Schülerinnen ist Paula Castaneda-Busche. Sie hat den Holocaust-Gedenktag vor zwei Tagen, am 27. Januar, gemeinsam mit ihren Mitschüler*innen gestaltet. „Immer wieder begegne ich in meinem Alltag Hass und Diskriminierung gegenüber Minderheiten. Mir liegt es am Herzen, dass ich mich für Gerechtigkeit, Sicherheit und Freiheit einsetze und meine Werte auch an die nächsten Generationen weitergebe“, sagt die Jugendliche. 2023 hat Karl-Heinz Siemer den Jugend-Demokratiepreis das erste Mal verliehen, damals an die Heisterbergschule. „Wir müssen unsere Demokratie beschützen und bewahren – in der heutigen Zeit jeden Tag ein Stückchen mehr“, sagt der Preisstifter. Kinder und Jugendliche sind ihm ein besonderes Anliegen. „Junge Menschen gehen immer wieder neu mit dem Thema Erinnerungskultur um. Das macht Gedenken nicht nur lebendig, sondern auch greifbar für ihre Altergenossinnen und -genossen“, so Siemer weiter. Zur Zusammenarbeit der Gedenkstätte Ahlem und der Sophienschule Die Kooperation zwischen der Gedenkstätte und der Sophienschule ist die am längsten bestehende Zusammenarbeit der Gedenkstätte und hat sich seit ihrer offiziellen Begründung im Jahr 2015 kontinuierlich und erfolgreich entwickelt. Von Beginn an wurden der regelmäßige Austausch und die enge Kommunikation zwischen den Lehrkräften der Sophienschule und der Pädagogik der Gedenkstätte gepflegt. Inzwischen ist das Wissen über die Gedenkstätte und ihre Themen an der Schule breit verankert: Zahlreiche Lehrkräfte sowie viele Schüler* haben die Gedenkstätte besucht und sich intensiv mit der Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen auseinandergesetzt. Ein zentraler Bestandteil der Kooperation sind die jährlich stattfindenden Projekte zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Seit 2016 gestalten Schüler*innen – insbesondere der Oberstufe – die Gedenkfeiern mit vielfältigen Beiträgen. Die Kooperation wurde über die Jahre stetig ausgebaut: Jährliche Besuche aller 10. Klassen in der Gedenkstätte, Fortbildungen für Lehrkräfte sowie neue Projektformate wie Film- und Theaterproduktionen erweiterten die Zusammenarbeit. Mit der Ausbildung von sogenannten „Sophienscouts“ ab 2022 erhielt die Kooperation eine weitere nachhaltige Dimension. Schüler*innen übernehmen dabei Verantwortung sowohl im schulischen Alltag als auch in der pädagogischen Arbeit der Gedenkstätte. Die Zusammenarbeit zeigt modellhaft, wie lebendiges Gedenken gelingen kann und den Blick in die Zukunft richtet – ganz im Sinne des Mottos: „Befreiung endet niemals“. Region Hannover Fotos: © 29.01.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
von Matthias Falk 27. Januar 2026
15. Bilderbuch-Sonntag: Ein Tag voller Geschichten, Musik und Fantasie Bilderbücher entdecken, Geschichten erleben und gemeinsam kreativ werden: Der 15. Bilderbuch-Sonntag lädt am 8. Februar Familien mit kleinen Kindern ein. Zwischen 10 und 16 Uhr verwandeln sich das Kulturzentrum Pavillon und die Oststadtbibliothek, Lister Meile 4, in lebendige Orte voller Fantasie, Sprache und Musik. Der Eintritt ist frei. Neu im Programm ist eine gemeinsame Reise in die fantasievolle Welt des Bilderbuch-Klassikers „Wo die wilden Kerle wohnen“ – ein musikalisches Bewegungsangebot der Musikschule Hannover. Außerdem zeigt der Blickwechsel e.V. in einem Mitmachangebot wie Kinder ihre Lieblingsbücher und Lieblingsfiguren in Animationsfilmen zum Leben erwecken können und berät Eltern zu altersgerechter Mediennutzung. Um 10.30 Uhr wird Oberbürgermeister Belit Onay den Bilderbuch-Sonntag feierlich eröffnen. Auch Kinderbuchautor Ingo Siegner (Der kleine Drache Kokosnuss) ist wieder als Schirmherr dabei – mit im Gepäck: Geschichten über seine bekannten Erdmännchen. Darüber hinaus erwartet die Familien ein vielseitiges Programm: Die Musikschule Hannover präsentiert ein Theaterstück mit eigens komponierter Musik zum Bilderbuch „Bauer Beck fährt weg“. Das Angebot „Babys in der Bibliothek“ ermöglicht schon den Jüngsten erste Erfahrungen mit Liedern, Fingerspielen und Instrumenten – ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Musikschule Hannover. Die Kinderbuchautorin Johanna Lindemann liest aus ihrer Reihe „Die Dino-Detektive“. Beim Bilderbuchkino werden Geschichten in Deutsch, Arabisch, Türkisch, Russisch und weiteren Sprachen vorgelesen. Büchertische der Stadtbibliothek Hannover und der beteiligten Buchhandlungen geben einen Überblick über das aktuelle Angebot an Bilderbüchern für die Allerkleinsten. Mit Kreativangeboten rund ums Bilderbuch beteiligen sich außerdem die Familienbildungsprogramme „Rucksack“ und „HIPPY“ sowie die Alice-Salomon-Schule. Hintergrund Der Vorlesemonitor 2024 der Stiftung Lesen zeigt, dass in mehr als einem Drittel der Familien selten oder gar nicht vorgelesen wird. Besonders für Kinder unter drei Jahren ist das Vorlesen allerdings eine wichtige Grundlage für die Sprachentwicklung. Der Bilderbuch-Sonntag setzt hier an und gibt Familien Impulse, wie frühzeitig Interesse an Büchern geweckt und Sprachförderung spielerisch in den Alltag integriert werden kann. Er ist eine Initiative des Lesenetzwerks Hannover und wird von der Stadtbibliothek Hannover organisiert. Landeshauptstadt Hannover Fotos/Video: © 27.01.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie
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Am heutigen Freitag, 20. Juni 2025, lud Hannover 96 zur Pressekonferenz mit Fototermin in die Heinz von Heiden Arena ein. Anlass war die Vorstellung des neuen 96-Cheftrainers Christian Titz.


Foto: © 20.06.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie