Fahrer stirbt bei LKW-Unfall auf der Autobahn 2 

Fahrer stirbt bei LKW-Unfall auf der Autobahn 2 

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 2 verstarb der Fahrer eines LKW noch an der Unfallstelle. Die Fahrer on zwei weiteren am Unfall beteiligten Lastwagen blieben unverletzt. Für die aufwendigen Bergungsarbeiten der Feuerwehr musste die Autobahn inRichtung Berlin für mehrere Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden. 

Die Fahrer von zwei Lastwagen (LKW) hatten auf der Fahrt vom Autobahnkreuz Hannover-Buchholz in Richtung Berlin kurz vor dem Autobahnkreuz Hannover-Ost an einem Stauende angehalten. Der Fahrer eines mit einer Planierraupe und einem Baustellenanhänger beladenen LKW hatte die Situation nicht erkannt und war nahezu ungebremst in das Heck eines Kühl-Sattelzuges geprallt. Hierbei wurde das Fahrerhaus vollständig in den Kühlauflieger gepresst und vom Fahrgestell abgetrennt. Zudem kippten die beiden auf der Ladefläche transportierten Fahrzeuge seitlich vom Auflieger. Die beiden ineinander verkeilten Unfallfahrzeuge prallten dann auch noch gegen einen weiteren LKW und blieben quer über drei Fahrbahnen stehen. 

Die um 19:10 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr versuchten den in seiner abgerissenen Fahrerkabine eingeklemmten sowie nicht sichtbaren LKW-Fahrer zu erreichen und mussten hierfür zunächst einige Blechteile mit hydraulischen Rettungsgeräten abtrennen. Der Arzt des an der Unfallstelle gelandeten Rettungshubschraubers konnte anschließend nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die beiden anderen LKW-Fahrer blieben unverletzt. 

Um den schwer eingeklemmten und tödlich verletzten Mann zu bergen, schnitten Feuerwehrleute eine Seitenwand des Kühlaufliegers sowie auch die Rückwand der abgerissenen Fahrerkabine mit Hilfe von speziellen Schneidgeräten auf. Parallel sicherten andere Einsatzkräfte den schräg auf der Ladefläche stehenden Baustellenanhänger sowie die etwa 19 Tonnen schwere Planierraupe mit Stützen, mechanischen Zugeinrichtungen sowie mit einem Feuerwehrkran gegen Verrutschen. Mit Bindemittel verhinderten sie die Ausbreitung von großen Mengen ausgelaufenem Motoröls und Dieselkraftstoffs in den Grünstreifen neben der Fahrbahn. Erst nach mehr als zweieinhalb Stunden und dem Einsatz verschiedener hydraulischer Rettungsgeräte gelang es den toten Fahrer aus dem völlig verformten und verkeilten Fahrerhauses zu ergen. Anschließend hob der Feuerwehrkran die in Schräglage stehende Planierraupe sowie den Baustellenanhänger von der Ladefläche des Unfall-LKW und stellte beide sicher auf der Fahrbahn ab. Hierfür musste die mittlerweile dunkle Einsatzstelle von der Feuerwehr hell ausgeleuchtet werden.  

Zwei PKW-Insassen waren Augenzeugen des schweren Unfalls und benötigten während des Feuerwehreinsatzes Beistand von einer Notfallseelsorgerin. 

Über das Alter der am Unfall beteiligten LKW-Fahrer sowie die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Angaben vor. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 16 Fahrzeugen und 54 Einsatzkräften bis etwa 23:45 Uhr im Einsatz.

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