„Insektenbündnis Hannover“ legt neue Blühwiese für den Kleingärtnerverein Heide-Kamp e.V. an
Auf einer rund 5.000 Quadratmeter großen Fläche auf dem Gelände des Kleingärtnervereins (KGV) Heide-Kamp e.V. im Heideviertel entsteht ein Insektenparadies. Zu diesem Zweck wurde dort heute (15. April) eine insektenfreundliche Mischung aus heimischen Pflanzenarten angesät, unter anderem Gewöhnliche Schafgarbe, Wiesen-Margerite, Herbst-Löwenzahn, Wilde Möhre und Rot-Klee. Das war die erste Aktion des „Insektenbündnisses Hannover“. Dieser Zusammenschluss mehrerer Institutionen hat sich die Verbesserung der Lebensbedingungen für Insekten zur Aufgabe gemacht. Eine kleine Hauptrolle bei den Arbeiten kam dem Rückepferd „Geert“ zu, das in Vorbereitung der Handaussaat mit historischen Saatschalen zur Bearbeitung der neuen Pflanzfläche eingesetzt wurde.
„Das Insektenbündnis ist eine wichtige Initiative, um die Biodiversität in unserer Stadt zu erhalten und zu fördern. Mit diesem Zusammenschluss haben wir unser Engagement für die biologische Vielfalt auf ein noch breiteres Fundament gestellt. Ich freue mich sehr, dass wir kurz nach der Gründung des Bündnisses heute den ersten wichtigen Beitrag für mehr insektenfreundliche Blühflächen im Stadtgebiet von Hannover geleistet haben“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay bei der Saataktion im Heideviertel.
Naturnahe Flächen für mehr Artenvielfalt
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün verfolgt bereits seit Jahren das Ziel, durch die konkrete Anlage von neuen Blühwiesen und weiterer naturnaher Flächen sowie durch die Reduzierung der Mahd die biologische Vielfalt zu fördern (Projekte „Artenreich & Vielfältig“ und „Naturstadt-Kommunen“). Insgesamt beläuft sich der Bestand dieser Areale im Stadtgebiet mittlerweile auf circa 104 Hektar (ohne Stadtwald- und Naturschutzgebiet-Flächen). Davon sind 13,6 Hektar Blühwiesen. Rund 90 Hektar werden extensiv, ökologisch orientiert gepflegt und maximal einmal jährlich gemäht.
Im Jahr 2020 wuchs der Anteil an Blühwiesenflächen um etwa einen Hektar an, so wurde beispielsweise am Leibnizufer eine Blühwieseangelegt. Für 2021 und in den Folgejahren strebt das Insektenbündnis weitere deutliche Zuwächse zum Erhalt und Erhöhung der Artenvielfalt an. Für diesen Zweck recherchieren die Fachleute der Stadtverwaltung derzeit nach geeigneten Flächen und sammeln Ideen und Anregungen der Bündnispartner*innen für die konkrete Umsetzung von möglichen Maßnahmen. Im ersten Schritt sollen bis zum Herbst 2021 beispielsweise in der Culemannstraße, am Benther Berg, am Lindener Berg sowie in Lichtungen in der Eilenriede blühende, insektenfreundliche Bereiche geschaffen werden.
Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich schon seit langer Zeit für die Steigerung der Biodiversität im Stadtgebiet ein: Bereits im Jahr 2009 wurde als Strategie das Programm „Mehr Natur in der Stadt“ ins Leben gerufen. Zwei Jahre später erhielt Hannover die Auszeichnung als „Bundeshauptstadt der Biodiversität“. 2012 erfolgte der Ratsbeschluss zum Beitritt der Stadt in das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“. 2018 beschloss der Rat das Programm „In Hannover blüht was“, ein Jahr später das „Aktionsprogramm Bienenschutz“.
Zusammenschluss „Insektenbündnis Hannover“
Mit Beschluss im hannoverschen Rat vom 17. Dezember 2020 verpflichtete sich die Stadt zum Beitritt in das „Insektenbündnis Hannover“ mit dem Ziel, weitere Verbesserungen im Sinne der Insektenfauna in Hannover vorzubereiten. Die mitbeschlossene Deklaration mit einem umfassenden Bündel von konkreten Maßnahmen ist die Grundlage des Handelns. Vor allem die Kooperationspotenziale zwischen Wirtschaft, Grundstückseigentümer*innen, Umwelt- und Naturschutzverbänden und weiteren Akteur*innen und Initiativen mit der Landeshauptstadt zur Verbesserung der Lebensräume für Insekten sollen im Rahmen eines starken Interessenverbundes ausgeschöpft werden. Die örtlichen Umwelt- und Naturschutzverbände hatten sich dafür starkgemacht, nach Vorbildern anderer Städte auch für Hannover ein Insektenbündnis zu gründen.
Neben dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover sind im „Insektenbündnis“ vertreten : Bezirksverband Hannover der Kleingärtner, Bürgerinitiative Umweltschutz, Bund für Umwelt und Naturschutz - Region Hannover, Deutsche Umwelthilfe, Hannover summt!, Kreisimkerverein Hannover, Landvolk Hannover, Landwirtschaftskammer Niedersachsen Bezirksstelle Hannover - Fachbereich Ökologischer Landbau, Leibniz Universität Hannover - Institut für Umweltplanung, NABU - Hannoverscher Vogelschutzverein, Naturhistorische Gesellschaft, Naturschutzbeauftragte Karola Hermann, Guido Madsack, Gerd Sommerkamp, Gerd Wach, Naturschutzverband Niedersachsen, Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer, Ökologische Station Mittleres Leinetal sowie Umweltzentrum Hannover.
Vor der Gründungssitzung im Oktober vergangenen Jahres war von allen Mitgliedern eine gemeinsame Deklaration erarbeitet und unterzeichnet worden. Diese Deklaration enthält vor allem folgende Maßnahmen und Ziele: Erhalt sowie Erhöhung der Artenvielfalt (Diversität) und Größe der Populationen (Abundanz) von Insekten in Hannover durch Verbesserung ihrer Lebensräume (Habitate). Dabei sollen Akteur*innen des Naturschutzes und der Flächeneigentümer*innen einbezogen werden. Neben konkreten Fördermaßnahmen soll das Bewusstsein in der Stadtgesellschaft für den Insektenschutz durch Öffentlichkeitsarbeit und Angebote zur Umweltbildung gefördert werden. Die Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen, sind:
„Das Insektenbündnis ist eine wichtige Initiative, um die Biodiversität in unserer Stadt zu erhalten und zu fördern. Mit diesem Zusammenschluss haben wir unser Engagement für die biologische Vielfalt auf ein noch breiteres Fundament gestellt. Ich freue mich sehr, dass wir kurz nach der Gründung des Bündnisses heute den ersten wichtigen Beitrag für mehr insektenfreundliche Blühflächen im Stadtgebiet von Hannover geleistet haben“, betonte Oberbürgermeister Belit Onay bei der Saataktion im Heideviertel.
Naturnahe Flächen für mehr Artenvielfalt
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün verfolgt bereits seit Jahren das Ziel, durch die konkrete Anlage von neuen Blühwiesen und weiterer naturnaher Flächen sowie durch die Reduzierung der Mahd die biologische Vielfalt zu fördern (Projekte „Artenreich & Vielfältig“ und „Naturstadt-Kommunen“). Insgesamt beläuft sich der Bestand dieser Areale im Stadtgebiet mittlerweile auf circa 104 Hektar (ohne Stadtwald- und Naturschutzgebiet-Flächen). Davon sind 13,6 Hektar Blühwiesen. Rund 90 Hektar werden extensiv, ökologisch orientiert gepflegt und maximal einmal jährlich gemäht.
Im Jahr 2020 wuchs der Anteil an Blühwiesenflächen um etwa einen Hektar an, so wurde beispielsweise am Leibnizufer eine Blühwieseangelegt. Für 2021 und in den Folgejahren strebt das Insektenbündnis weitere deutliche Zuwächse zum Erhalt und Erhöhung der Artenvielfalt an. Für diesen Zweck recherchieren die Fachleute der Stadtverwaltung derzeit nach geeigneten Flächen und sammeln Ideen und Anregungen der Bündnispartner*innen für die konkrete Umsetzung von möglichen Maßnahmen. Im ersten Schritt sollen bis zum Herbst 2021 beispielsweise in der Culemannstraße, am Benther Berg, am Lindener Berg sowie in Lichtungen in der Eilenriede blühende, insektenfreundliche Bereiche geschaffen werden.
Die Landeshauptstadt Hannover setzt sich schon seit langer Zeit für die Steigerung der Biodiversität im Stadtgebiet ein: Bereits im Jahr 2009 wurde als Strategie das Programm „Mehr Natur in der Stadt“ ins Leben gerufen. Zwei Jahre später erhielt Hannover die Auszeichnung als „Bundeshauptstadt der Biodiversität“. 2012 erfolgte der Ratsbeschluss zum Beitritt der Stadt in das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“. 2018 beschloss der Rat das Programm „In Hannover blüht was“, ein Jahr später das „Aktionsprogramm Bienenschutz“.
Zusammenschluss „Insektenbündnis Hannover“
Mit Beschluss im hannoverschen Rat vom 17. Dezember 2020 verpflichtete sich die Stadt zum Beitritt in das „Insektenbündnis Hannover“ mit dem Ziel, weitere Verbesserungen im Sinne der Insektenfauna in Hannover vorzubereiten. Die mitbeschlossene Deklaration mit einem umfassenden Bündel von konkreten Maßnahmen ist die Grundlage des Handelns. Vor allem die Kooperationspotenziale zwischen Wirtschaft, Grundstückseigentümer*innen, Umwelt- und Naturschutzverbänden und weiteren Akteur*innen und Initiativen mit der Landeshauptstadt zur Verbesserung der Lebensräume für Insekten sollen im Rahmen eines starken Interessenverbundes ausgeschöpft werden. Die örtlichen Umwelt- und Naturschutzverbände hatten sich dafür starkgemacht, nach Vorbildern anderer Städte auch für Hannover ein Insektenbündnis zu gründen.
Neben dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover sind im „Insektenbündnis“ vertreten : Bezirksverband Hannover der Kleingärtner, Bürgerinitiative Umweltschutz, Bund für Umwelt und Naturschutz - Region Hannover, Deutsche Umwelthilfe, Hannover summt!, Kreisimkerverein Hannover, Landvolk Hannover, Landwirtschaftskammer Niedersachsen Bezirksstelle Hannover - Fachbereich Ökologischer Landbau, Leibniz Universität Hannover - Institut für Umweltplanung, NABU - Hannoverscher Vogelschutzverein, Naturhistorische Gesellschaft, Naturschutzbeauftragte Karola Hermann, Guido Madsack, Gerd Sommerkamp, Gerd Wach, Naturschutzverband Niedersachsen, Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer, Ökologische Station Mittleres Leinetal sowie Umweltzentrum Hannover.
Vor der Gründungssitzung im Oktober vergangenen Jahres war von allen Mitgliedern eine gemeinsame Deklaration erarbeitet und unterzeichnet worden. Diese Deklaration enthält vor allem folgende Maßnahmen und Ziele: Erhalt sowie Erhöhung der Artenvielfalt (Diversität) und Größe der Populationen (Abundanz) von Insekten in Hannover durch Verbesserung ihrer Lebensräume (Habitate). Dabei sollen Akteur*innen des Naturschutzes und der Flächeneigentümer*innen einbezogen werden. Neben konkreten Fördermaßnahmen soll das Bewusstsein in der Stadtgesellschaft für den Insektenschutz durch Öffentlichkeitsarbeit und Angebote zur Umweltbildung gefördert werden. Die Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen, sind:
- Schaffung eines möglichst durchgehenden Pollen- und Nektarangebots von März bis November;
- Verbesserung und Schaffung von Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten unter anderem durch den Erhalt und die Entwicklung wichtiger Teillebensräume;
- besonderer Schutz von seltenen, wertgebenden und besonders gefährdeten Arten;
- Berücksichtigung des Insektenschutzes im Rahmen der Bauleitplanung;
- Aufbau eines Biotopverbundes insbesondere auch für Insekten mit Vernetzung von Teillebensräumen im Stadtgebiet;
- ökologisches, auf den Insektenschutz ausgerichtetes Grünflächen- und Gewässermanagement;
- weitgehender Verzicht der Verwendung von insektenschädlichen Pflanzenbehandlungsmitteln, insbesondere Neonicotinoiden, auf städtischen Flächen;
- überwiegende Verwendung gebietsheimischer oder regionaler Pflanzenarten im besiedelten Bereich;
- Motivation und Unterstützung der Privatflächenbesitzer*innen für die Verwendung gebietsheimischer und regionaler Pflanzenarten;
- Aufbau und Stärkung von Angeboten gebietsheimischer Pflanzenarten;
- Erhalt naturnaher Flächen und Entwicklung von Wildnisinseln, Weidelandschaften und Insektenbiotopen im Stadtgebiet;
- Reduzierung von Lichtverschmutzung durch Umstellung auf insektenfreundliche Lichtquellen;
- regelmäßige, themenbezogene Umweltbildungsangebote und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit durch die Akteur*innen des Bündnisses;
- Entwicklung und Vertrieb von „regiozertifizierten“ „Hannoverschen Mischungen“ mit gebietsheimischen insektenfreundlichen Pflanzenarten für öffentliche und private Flächen;
- Förderung von Maßnahmen für den Insektenschutz auf privaten land- und forstwirtschaftlichen Flächen und in Privatgärten sowie
- wissenschaftliche Begleitung der Maßnahmen und eine Erfolgskontrolle durch ein Monitoringprogramm und gegebenenfalls Anpassung der Maßnahmen.

POL-H: Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" startet Ende April An mehreren Terminen Ende April und im Mai 2026 haben Bürgerinnen und Bürger in Hannover, Laatzen und Seelze erneut die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" bietet Raum für Fragen, Hinweise und persönliche Anliegen. Interessierte können Themen ansprechen, die sie bewegen, und sich in persönlicher Atmosphäre mit Mitarbeitenden der Polizei austauschen. Bei allen Veranstaltungen werden allgemeine Bürgergespräche angeboten. Darüber hinaus können Fahrräder codiert werden, Interessierte Informationen zum Polizeiberuf erhalten sowie Präventionshinweise zu Trickbetrug und Einbruchschutz bekommen. Ziel der Aktion ist es, den direkten Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken und Gespräche außerhalb konkreter Einsatzsituationen zu ermöglichen. Die nächsten Stationen der Aktion "Coffee with a cop" sind: Donnerstag, 30.04.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Oberricklinger Markt Montag, 04.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Lidl Oberricklingen,, Tillystraße Dienstag, 05.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Platz "Alter Krug", Hannoversche Straße 13, 30926 Seelze Mittwoch, 06.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Moltkeplatz Donnerstag, 07.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Rewe Wettbergen Freitag, 08.05.2026, 14:00 bis 18:00 Uhr, Bauernmarkt Bothfeld Montag, 11.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Meyers Garten, Misburg Mittwoch, 13.05.2026, 13:00 bis 18:00 Uhr, Wochenmarkt, Mühlenberg Freitag, 15.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt Döhren Montag, 18.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Nahkauf, Kampstraße 2, 30880 Laatzen Dienstag, 19.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Zooviertel Polizei Hannover Foto: © 20.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

Finals: 143 Deutsche Meistertitel, fast 4.000 Athletinnen und Athleten Bei den Finals 2026 Hannover vom 23. – 26. Juli werden insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Spitzensportarten vergeben. Fast 4.000 Sportlerinnen und Sportler und mehr als 1.400 Betreuerinnen und Betreuer machen Hannover und das Umland für vier Tage zur Herzkammer des deutschen Spitzensports. 100 Tage vor dem Multisport-Event haben Beteiligte aus der Politik, von den TV-Partnern, Athletinnen und Athleten, Förderer und Veranstalter das Sportprogramm sowie die aufwändige TV-Produktion bei einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus, moderiert durch ARD-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, vorgestellt. Oberbürgermeister Belit Onay: „100 Tage vor den Finals steigt die Vorfreude spürbar. Die Finals bringen Menschen zusammen und zeigen wie verbindend Sport sein kann – eine ganz besondere Atmosphäre, die weit über den Wettbewerb hinausgeht. Wir freuen uns sehr, dass Hannover Gastgeber dieses großen Sportereignisses ist und im Sommer zum Treffpunkt für Sportbegeisterte aus ganz Deutschland wird. Mit den Schul-Finals holen wir diese Begeisterung auch in unsere Schulen. Dank der Unterstützung von Sportvereinen und regionalen Wirtschaftspartnern wird dieses große Event möglich. Das wird ein gemeinsamer Sportsommer für unsere Stadt.“ Erster Regionsrat, Jens Palandt: „Die Menschen in der Region und Landeshauptstadt dürfen sich auf ein sportliches Großereignis freuen, dass jetzt spürbar immer näher rückt. Spitzenleistungen, Begeisterung und Gemeinschaft werden dabei auf einzigartige Weise verbunden. Dadurch wird ein besonderes Flair entstehen, dass in Stadt und Region spürbar sein wird. Für Hannover ist das Multisport-Event eine große Chance, sich als sportbegeisterte, weltoffene und lebenswerte Region zu präsentieren.“ Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens: „Die Finals 2026 zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung das Sportland Niedersachsen als leistungsstarker und innovativer Sportstandort hat. Hannover und die Region werden für vier Tage zur Bühne des deutschen Spitzensports – offen, urban und nah bei den Menschen. Das Multi-Sportevent macht sportliche Spitzenleistungen unmittelbar erlebbar und steht zudem für Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Begeisterung. Diese Impulse wollen wir als Land Niedersachsen in die Breite tragen“. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung fördert die Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals mit bis zu drei Millionen Euro. Das Land Niedersachsen ist damit der größte öffentliche Geldgeber bei der Finanzierung der Finals. Das Sportprogramm Zu den Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten zählen unter anderem 3x3-Basketball, Gerätturnen, Kanu, Rhythmische Sportgymnastik, Rudern und Triathlon. Einige Sportarten sind neu bei den Finals dabei, dazu zählen Beach-Volleyball, Gewichtheben, Ju-Jutsu, Rapid Surfen, Segeln und Windsurfen. Ein wichtiger Kern der Finals besteht darin, dass die Wettbewerbe nah an die Menschen gebracht werden sollen. Daher sind auch für die Finals 2026 ungewöhnliche Austragungsorte für die Wettbewerbe vorgesehen: Kanu und Rudern auf dem Maschsee, 3x3 Basketball, Bogensport, BMX Flatland sowie Breaking am Neuen Rathaus. Auch das Umland der Landeshauptstadt ist Teil der Finals. Am Steinhuder Meer werden die Deutschen Meisterschaften im Coastal Rowing, Segeln, Triathlon und Windsurfen ausgetragen. Die Leichtathletik-Wettkämpfe finden in Bochum statt, die Deutsche Meisterschaften im Stabhochsprung in Hannover auf dem Opernplatz. Paulina Paszek, Silber- und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spiele 2024 Paris vom HKC Hannover: „Es fühlt sich einfach besonders an, wenn so ein großes Event in der eigenen Region stattfindet. Das sorgt nochmal für eine bisschen mehr extra Motivation.“ Sven Schwarz, zweifacher Vize-Weltmeister 2025 im Schwimmen von den Wasserfreunden von 1898 Hannover: „Die neuen Formate wie die Elimination Races und die Kombinationswertungen brechen den gewohnten Wettkampfmodus auf und machen die Rennen extrem spannend. Dass die gesamte deutsche Spitze für dieses Highlight hier in meiner Heimatstadt zusammenkommt, ist einfach großartig. Ich freue mich auf ein tolles Event mit super Stimmung.“ Andreas Toba, ehemaliger Deutscher Spitzenturner, vom TK Hannover: „Die Finals haben immer einen hohen Stellenwert, weil es vergleichbar ist mit Olympischen Spielen, nur halt National. Vor allem endlich mal in Hannover, in der ZAG Arena, eigentlich direkt vor meiner Haustür, darauf habe ich schon lange gewartet. Für das Turnen in Hannover, ist es natürlich auch was ganz Besonderes, wie gesagt wir haben schon lange darauf gewartet.“ Demonstrationsportarten Erstmals werden einige Demonstrationswettbewerbe die Finals ergänzen und sich einem breiten Publikum vorstellen. Dazu gehören Floorball (Rathenauplatz), Kanu-Polo (Maschsee), Stand-Up-Paddling (Maschsee) und Tec-Ball (Sport-Leistungs-Zentrum Hannover). Sie werden mit dafür sorgen, dass Hannover während der Finals eine große, bunte und vielfältige Sport-Stadt ist. Die TV-Produktion Die Finals 2026 Hannover ist eine der aufwändigsten und größten TV-Sport-Produktionen des Jahres in Deutschland. Erstmals werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt und dem Umland die TV-Bilder der Finals durch einen externen Dienstleister produziert. Mit TVN hat sich hier in einer europaweiten Ausschreibung ein lokaler Anbieter durchgesetzt. Bei der TV-Produktion werden mehr als 200 Stunden Live-Bilder durch ca. 400 Produktions-Mitarbeiter*innen erstellt. Dabei kommen ca. 140 Kameras zum Einsatz, die in 13 unterschiedlichen Regien zusammenlaufen. Insgesamt werden ca. 80 Terabyte (TB) an Videomaterial erstellt und verteilt. Es werden 7 Ü-Wägen mit 16 Regien im Einsatz sein. Das TV-Zentrum wird, wie das Medienzentrum, in der Heinz von Heiden Arena angesiedelt. Sendezeiten bei ARD und ZDF ARD und ZDF übertragen die Finals rund 30 Stunden in den Hauptprogrammen und mehr als 100 Stunden in den Streams. Der NDR übernimmt federführend für die ARD-Anstalten auch die umfangreiche Radio-Produktion des Multisport-Event. Dr. Yorck Polus, ZDF-Sportchef: „Die Vielfalt der Sportarten bei den Finals ist einmalig und die Sportarten zu präsentieren, die sonst nicht so im Fokus stehen, die Breite des Sports zu zeigen und ihnen eine Plattform zu bieten, davon waren wir von Anfang überzeugt und sind ein stückweit Stolz, welche Ebene das heute erreicht hat.“ Gerd Gottlob, Sportchef des NDR: „Der NDR begleitet das Multisport-Event neben dem TV-Hauptprogramm und in den Streams, auch sehr umfangreich im Hörfunk in Deutschland. Zudem wird es ab Mittwoch in der Finals-Woche, ein Pop-Up-Studio am Maschsee geben, aus dem NDR1 live sendet. Natürlich produzieren wir für alle ARD-Radiostationen zudem ein umfangreiches Sportpaket.“ Hauptpartner und Förderer aus der Wirtschaft Mit enercity, Rossmann, der Sparkasse und Volkswagen sind vier Hauptpartner an der Seite der Finals 2026 Hannover. Hinzu fördern mit Clarios, Lotto Niedersachsen, Vergölst und VGH weitere Partner aus Hannover die Finals. Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG: „Die Finals 2026 bringen deutschen Spitzensport nach Hannover – und damit eine besondere Energie in unsere Stadt. Hannover rückt als Gastgeberin bundesweit in den Fokus und genau diese Strahlkraft wollen wir als Hauptsponsorin unterstützen. enercity geht jeden Tag als Frontrunner der Energie- und Wärmewende voran: mit dem Ziel fest im Blick, gemeinsam im Team, mit Leidenschaft und Haltung. Dieser Anspruch passt hervorragend zum Spirit der Finals. Sport verbindet Menschen, löst Emotionen aus und schafft Gemeinschaft: Wir freuen uns auf vier Tage voller positiver Energie in Hannover!” Volker Alt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover: „Als Sparkasse Hannover sind wir seit über 200 Jahren fest in der Region verwurzelt und verstehen uns als Starkmacherin vor Ort. Sport bewegt Menschen, bringt sie zusammen und weckt Begeisterung – genau deshalb engagieren wir uns mit voller Überzeugung. Die Finals sind für uns weit mehr als ein Sportevent der Spitzenklasse: Sie sind eine wunderbare Gelegenheit, ganz Deutschland zu zeigen, wie lebenswert und sympathisch Hannover und die Region sind.“ Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH: „Die Unterstützung der Wirtschaft vor allem aus Niedersachsen ist enorm groß und trägt maßgeblich mit dazu bei, dass die Finals 2026 Hannover eine außergewöhnliche Sportgroßveranstaltung werden. Die Hauptpartner und Partner versetzen uns in die Lage, für die Zuschauenden vor Ort und am Bildschirm bestmögliche Erlebnisse zu schaffen.“ Viele Deutsche Meisterschaften können ohne Eintrittskarte besucht werden Die meisten Veranstaltungen werden ganz ohne Ticket für alle Besuchenden offen sein. Der Ticketvorverkauf für die Turn-Wettbewerbe in der ZAG arena und die Leichtathletik in Bochum ist bereits gestartet. Seit heute sind auch die Eintrittskarten für die Deutschen Clubmeisterschaften im Beach-Volleyball im Verkauf. Die Tickets für das Schwimmen im Stadionbad Hannover werden bald verfügbar sein. Beim 3x3 Basketball wird es Tickets voraussichtlich ab den Halbfinals geben, vorher sind alle Wettbewerbe frei. Alle hier nicht genannten Sportarten können ohne Eintrittskarte besucht werden. Landeshauptstadt Hannover Fotos: © 16.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie






