Kampfmittelverdacht in Hannovers Stadtteil Ledeburg 

Kampfmittelverdacht in Hannovers Stadtteil Ledeburg 

Auf einem Baufeld an der Kreuzung „Gretelriede“, Ecke „Innersteweg“ im Hannoverschen Stadtteil Ledeburg finden derzeit umfangreiche kampfmitteltechnische Sondierungen statt. Dabei wurde ein möglicher Verdachtspunkt lokalisiert, bei dem es sich um einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte. Des Weiteren dauert aktuell noch die Sondierung weiterer Bombenverdachtspunkte in unmittelbarer Nähe an. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Anwohner*innen. 

Der Kampfmittelverdachtspunkt befindet sich auf einem Baugrundstück an der Kreuzung „Gretelriede“, Ecke „Innersteweg“. Im Zuge bauvorbereitender Maßnahmen erfolgen derzeit großflächige technische Sondierungen, bei denen der Kampfmittelverdachtspunkt lokalisiert wurde. 

Um den Verdachtspunkt weiter untersuchen zu können, ist eine Freilegung des möglichen Bombenblindgängers erforderlich. Diese Freilegung ist zwingend mit einer Evakuierungsmaßnahme unter Einhaltung eines Sicherheitsradius von 1.000 Meter verbunden.Anteilig betroffen von diesem Sicherheitsradius sind auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse rund 6.500 Einwohner*innen in den Stadtteilen Ledeburg, Leinhausen, Burg und Hainholz. 

Als Termin für die weiteren Untersuchungen und eine eventuelle Kampfmittelbeseitigung sowie die damit verbundene Evakuierung des Sicherheitsbereichs wurde vom KBD und der Landeshauptstadt Hannover als zuständige Gefahrenabwehrbehörde Donnerstag, der 31.03.2022, festgelegt. 

Bei Luftbildauswertungen des KBD im nahen Umfeld des betroffenen Baugrundstückes haben sich bei der durch die städtische Feuerwehr koordinierten systematischen Gefahrenerforschung zudem zwei weitere Verdachtspunkte ergeben, die ebenfalls technisch sondiert werden müssen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten beeinflussen möglicherweise den einzurichtenden Sicherheitsradius. Weitere Informationen zu den am 31.03.2022 geplanten Maßnahmen werden in der 12. Kalenderwoche erfolgen. Über die weiteren Untersuchungen der Verdachtspunkte und die damit verbundene Evakuierung sollen dann alle im gültigen Sicherheitsbereich betroffenen Haushalte rechtzeitig mit mehrsprachigen Informationsblättern informiert werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie außerdem über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de). 

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die Bevölkerung wird zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert. Darüber hinaus steht das Bürgertelefon der Landeshauptstadt für Anfragen aus der Bevölkerung rechtzeitig vor der Evakuierungsmaßnahme zur Verfügung.

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