Komatsu Germany schenkt Hannover 30 Bäume
Komatsu Germany schenkt Hannover 30 Bäume
Komatsu Ltd., japanische Konzernmutter der Komatsu Germany GmbH, feierte am 13. Mai 2021 100-jähriges Jubiläum. Dieser Anlass sollte nicht allein in Japan, sondern an allen Standorten weltweit mit einem entsprechenden Ereignis gewürdigt werden; so auch bei der Komatsu Germany GmbH – Construction Division [KGC] in Hannover-Linden. Besonderen Fokus hat das Unternehmen dabei auf das Thema Nachhaltigkeit gelegt, welches sich in vielen Bereichen des täglichen Arbeitens am Standort in Hannover widerspiegelt. Im Mai 2021 wurde im Beisein von Oberbürgermeister Belit Onay ein Baum auf dem KGC Firmengelände gepflanzt. Zeitgleich überreichte das Unternehmen der Landeshauptstadt Hannover [LHH] symbolisch einen Gutschein über 30 Bäume, die zu gegebener Zeit im Umfeld des Unternehmens gepflanzt werden sollten. Dank einer sorgfältigen Auswahl des Fachbereichs Umwelt- & Stadtgrün finden derzeit unter Berücksichtigung der jeweiligen Standorte sowohl „Klimabäume“und „Zukunftsbäume“ ihren Platz ebenso wie japanische Baumarten. So wurden in den vergangenen Tagen bereits am Deisterkreisel und in der Hanomagstraße einige der Bäume gepflanzt.
Am heutigen Donnerstag fand die abschließende Pflanzaktion, durchgeführt durch Mitarbeitende des Werkhofs Rosenbuschweg in Kooperation mit Mitarbeitenden der KGC auf der Grünfläche am Fischerhof statt. Dort wurden insgesamt 21 der 30 Bäume gesetzt. Zu diesem Anlass konnten die neue Wirtschafts- & Umweltdezernentin der LHH, Anja Ritschel, ebenso wie Rainer-Jörg Grube, Bezirksbürgermeister Linden-Limmer, neben weiteren Vertretern des Fachbereichs Umwelt- & Stadtgrün begrüßt werden. Bevor man jedoch gemeinsam die Aktivitäten am Fischerhof in Augenschein nahm und selbst Zur Schaufel griff, gab Ingo Büscher, Geschäftsführer am Standort Hannover, im Komatsu Hannover Innovation & Technical Center [HITeC] Einblicke in die Aktivitäten des Unternehmens. Büscher stellte dabei insbesondere die Themen Nachhaltigkeit, Diversität sowie Mitarbeiterqualifizierung in den Vordergrund. Weiterhin ist ihm die Unterstützung der lokalen Gesellschaft und die Verbundenheit zum Standort ein wichtiges Anliegen. Ingo Büscher erklärte „zentral in Europa gelegen punktet der Standort Hannover nicht nur mit guter Infrastruktur, sondern insbesondere durch exzellent ausgebildete Fachleute. Seit jeher bilden wir junge Leute aus und kooperieren mit Schulen und Universitäten. Unsere gemeinsame Vision ist eine ökologisch und ganzheitlich nachhaltige Zukunft. Wir verstehen uns als Bürger der globalen und auch lokalen Gesellschaft; in Deutschland, Niedersachsen, Hannover – unserem Stadtteil Linden. Den Ort, den wir heute gemeinsam symbolisch durch junge Bäume noch lebens- und liebenswerter machen wollen.“
Als konkrete Beispiele in Bezug auf Nachhaltigkeit im Betrieb nannte Büscher u. a. die sogenannte Dieselpartikelfilteraufbereitung, welche mittlerweile am Standort in Hannover für alle europäischen Maschinen erfolgt. Sie ermöglicht, das Dieselpartikelfilter mit kurzen Transportwegen (innerhalb Europas statt weltweit) wieder „lokal“ aufbereitet werden und erneut genutzt werden können. Weiterhin sprach er das Rebuild Center an, das im Dezember 2020 die Arbeit aufgenommen hat. Hier werden – ebenfalls für den europäischen Markt bzw. die darin befindlichen Maschinen – Motoren aufbereitet und anschließend dem Markt erneut zugeführt.
Mittelfristig ist geplant, neben der Motorenaufbereitung auch andere Schlüsselkomponenten wie zum Beispiel Getriebe und Achsen aufzubereiten.
Auch die Information, dass 90% der in Europa verkauften Geräte auch in Europa produziert werden, ist sicherlich wissenswert. Wirtschafts-und Umweltdezernentin Anja Ritschel sagte abschließend am Fischerhof „Wir danken Komatsu für diese Spende. Dies zeigt bürgerschaftliches Engagement und ist ein Bekenntnis für den Unternehmensstandort. Hannover mit seinen Wäldern, Parks und vielen Straßenbäumen gilt als ‚grüne Stadt‘. Wir arbeiten daran, diesen Status weiter auszubauen, indem jährlich zahlreiche neue Bäume gepflanzt werden. Dies erhöht nicht nur die Attraktivität, sondern ist auch ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel. Deshalb haben wir für die 30 von Komatsu gespendeten Bäume vorwiegend Arten ausgewählt, die als ‚stadtklimafeste Zukunftsbäume‘ gelten.“ Auch Bezirksbürgermeister Grube äußerte sich positiv über die nachhaltigen Aktivitäten des japanischen Konzerns am hannoverschen Standort und bezog sich dabei sowohl auf die umweltrelevanten Aspekte ebenso wie die Standorttreue des Unternehmens in Linden.
Die Komatsu Germany GmbH ist eine 100%tige Tochter des japanischen Komatsu-Konzerns, der weltweit über 60.000 Mitarbeiter beschäftigt und zu den bedeutendsten Unternehmen der Bau- & Gewinnungsmaschinenbranche gehört. In Deutschland ist das Unternehmen mit der Komatsu Germany GmbH an den Standorten in Hannover-Linden sowie in Düsseldorf-Benrath vertreten und beschäftigt insgesamt rund 1.700 Mitarbeiter. In Hannover werden mit gut 850 Mitarbeitenden Radlader und Mobilbagger, vorrangig für den europäischen Markt, entwickelt und produziert. Man blickt auf eine lange Tradition und Erfahrung im zukunftsweisenden Maschinenbau zurück. Darüber hinaus gilt das Unternehmen als attraktiver Ausbildungsbetrieb.
Fotos: © 24.03.2022 Matthias Falk - hannover_fotografie










