Mit dem 9-Euro-Ticket in die Hansestadt Uelzen
Mit dem 9-Euro-Ticket in die Hansestadt Uelzen
Am letzten Donnerstag ging es für mich mit dem 9-Euro-Ticket in die Hansestadt Uelzen. Meine Reise begann um 9:40 in Hannover. Der Zug kam pünktlich an und einen Sitzplatz habe ich auch gefunden. Doch nun zu meinem Reiseziel: Die Kleinstadt hat knapp über 33.600 Einwohner*innen auf einer Stadtfläche von etwa 135,87 qkm. Die zweifelsohne größte Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Hundertwasser-Bahnhof. Doch was steckt dahinter? Das ursprüngliche Empfangsgebäude des Bahnhofs wurde im Zuge eines Expo-2000-Projektes nach den Ideen und dem Konzept des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser umgebaut. Der Bahnhof wird als „Umwelt- und Kulturbahnhof“ mit dem Namen Hundertwasser-Bahnhof Uelzen vermarktet und gilt bus heute als Touristenattraktion. Charakteristisch hierbei sind die Formen und Farben des Bahnhofs - siehe Bilder.
Doch der Bahnhof ist nicht das Einzige, was die Besucher*innen hier zu sehen bekommen. Verlässt man das Bahnhofsgebäude, dauert es nicht lange und der erste bunte Stein fällt einem ins Auge. Diese bunten Steine der Künstlerin, Dagmar Glemme weisen einem den Weg in die Altstadt. Alle 50 bis 100 Meter findet man einen der bis zu 8 Tonnen schweren und bis zu 3 Metern hohen bunt bemalten Steine. Sie tagen Namen wie: Der Stein der Flora, Der Stein der Träume, Der Stein der Lüneburger Heide, Der Stein des Sonnengottes. Wer mehr über die deutsch-schwedische Künstlerin und ihre Projekte erfahren möchte, googlet am besten danach.
Überrascht war ich von der hohen Gastronomiedichte der Stadt. Im Prinzip findet man alle paar Meter ein Restaurant oder ein Café. Über zu wenig Auswahl kann sich hier keiner Beschweren.
Auch Naturfreunde kommen hier nicht zu kurz. Es gibt ein paar Parks mit Spaziermöglichkeiten unter andere auch an der Ilmenau, die durch die Stadt fließt.
Auch auf meiner Rückreise kam der Regionalexpress pünktlich an, da er in diesem Fall hier startete. Der Zug füllte sich somit erst in den nachfolgenden Haltestationen und die knapp 60minütige Rückfahrt nach Hannover verlief sehr entspannt.
© 14.08.2022 Matthias Falk - hannover_fotografie










