Nach sieben Jahren Wartezeit startete heute endlich die INTERSCHUTZ

Nach sieben Jahren Wartezeit startete heute endlich die INTERSCHUTZ

Es warten spannende Tage voller Inspirationen, Emotionen und Innovationen auf die Besucher*innen der INTERSCHUTZ 2022. Mehr als 1 300 Ausstellern aus 52 Ländern ist die Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit INTERSCHUTZ heute in Hannover gestartet. Ein zentrales Thema ist die Vegetationsbrandbekämpfung - gerade wegen der aktuellen Katastrophenlage in Brandenburg und der Waldbrände in anderen Regionen aktuell hoch brisant.

Pistorius: „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Robotik werden auch im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz immer wichtigere Faktoren. Darüber und über viele andere technische Innovationen werde ich mich bei mehreren Rundgängen und weiteren Terminen auf der Weltleitmesse INTERSCHUTZ 2022 informieren. Ich freue mich über den Austausch mit Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern in Hannover.“

Minister Pistorius: „Ich freue mich nach sieben Jahren Pause in diesem Jahr ganz besonders auf den Besuch der INTERSCHUTZ 2022. Ich habe mich sehr bewusst dafür entschieden, viele Gespräche zu führen und mich intensiv zu informieren. Deshalb plane ich, jeden Tag auf der INTERSCHUTZ zu sein. Vor dem Hintergrund des völkerrechtswidrigen Angriffs Putins auf die Ukraine, aber auch angesichts des Klimawandels, ist der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz noch einmal wichtiger für uns alle geworden. Wenn wir die äußere Verteidigung des Landes mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro stärken, müssen wir spiegelbildlich dazu auch den inneren Schutz - den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz - entsprechend stärken. Deshalb hat die Innenministerkonferenz auf meine Initiative hin einstimmig beschlossen, dass insbesondere der Bund, aber auch die Länder in den nächsten Jahren insgesamt 10 Milliarden Euro in den Bevölkerungsschutz investieren wollen. In Niedersachsen sind wir vorangegangen und haben bereits ein 40 Millionen Euro Ad-hoc-Paket zur Stärkung des niedersächsischen Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes beschlossen. Es wird in diesem ersten Schritt insbesondere darum gehen, in Fahrzeuge, Satellitenkommunikation oder Notstromaggregate zu investieren. Zusammen mit der angestrebten Änderung des niedersächsischen Katastrophenschutzgesetzes härten wir unsere Strukturen damit nachhaltig und sehen uns gut gerüstet für kommende Herausforderungen. Ich werde mich in dieser Woche mit den wichtigsten Akteuren aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie Sicherheit auf der INTERSCHUTZ über die neuesten Trends und technologischen Möglichkeiten austauschen - mehr Know-how ist weltweit kaum zu finden!“

Weitere Infos gibt's hier: www.interschutz.de

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