Neue Leitstelle und neues Servicegebäude für die Polizeidirektion Hannover

Start der Bauarbeiten

Auf dem Gelände der Polizeidirektion Hannover an der Waterloostraße entstehen eine neue Lage- und Führungszentrale sowie ein neues Kfz-Servicegebäude. Das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen, das die Federführung für die Baumaßnahme innehat, stellte heute das Bauschild auf und markierte damit den Beginn der Bauarbeiten.

"Wir freuen uns, dass wir nun nach umfassenden Planungen und Vorarbeiten loslegen können", so Marcus Rogge, Leiter des Staatlichen Baumanagements Südniedersachsen. "Unser Ziel ist es, die beiden Gebäude bis Ende 2024 fertigzustellen. Bei der Umsetzung der Arbeiten werden auch regionale Planer bzw. Firmen zum Zuge kommen."

Bisherige Leitstelle zu klein

Die neue Lage- und Führungszentrale ist erforderlich, weil die bisherige, aus den 90er-Jahren stammende Leitstelle dem erhöhten Einsatzaufkommen nicht mehr gerecht wird und eine Erweiterung des Gebäudes nicht möglich ist. Die neue Leitstelle wird an zukünftige Anforderungen angepasst und 20 anstelle der bisherigen zwölf Arbeitsplätze bereitstellen. Bei dem zweiten Neubau handelt es sich um ein Kfz-Service- und Logistikgebäude. Dieses Gebäude beinhaltet unter anderem eine Kfz-Werkstatt, diverse Lagerräume, Hallen für Großfahrzeuge und Büroräume. Für beide Gebäude sind Baukosten in Höhe von 46,4 Millionen Euro
eingeplant.

Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover zum Baubeginn: "Endlich geht es los. Mit dieser Baumaßnahme gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung einer bürgerorientierten Polizei. Mit einer moderneren und leistungsfähigeren Leitstelle können wir auf Anrufe Hilfesuchender schneller reagieren und damit unsere Interventionsfähigkeit zusätzlich steigern. Darüber hinaus entsteht ein zukunftsorientierter Service- und Wartungsplatz, der insbesondere auch den Anforderungen der E-Mobilität gerecht wird."

Vorbereitende Baumaßnahmen abgeschlossen Das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen hat bereits zahlreiche vorbereitende Maßnahmen für die Errichtung der Leitstelle und des Kfz-Servicegebäudes umgesetzt. Dazu zählen etwa der Abbruch der alten Werkstattgebäude, die Kampfmittelräumung im Boden sowie die Sanierung bzw. Erneuerung der Zaunanlage. In den kommenden Monaten werden zunächst Ingenieurbaumaßnahmen erfolgen. Diese beinhalten eine für den Neubau notwendige Sanierung und Neustrukturierung des Ver- und Entsorgungsnetzes der Liegenschaft.

Das Staatliche Baumanagement Südniedersachsen hat sämtliche Planungen mit der Polizeidirektion Hannover, dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege und mit der Stadt Hannover abgestimmt.
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