„Wakitu“ (Eilenriede) - „Ahoija“: Neues Spielschiff „gestrandet“ und lädt ein zur Eroberung

„Wakitu“ (Eilenriede) - „Ahoija“: Neues Spielschiff „gestrandet“ und lädt ein zur Eroberung

Der „Waldkinderrtummelplatz“ – kurz: „Wakitu“ – in der Eilenriede hat ein neues zentrales Spielgerät: Oberbürgermeister Belit Onay hat heute (25. Februar) das Spielschiff namens „Ahoija“ offiziell zur Benutzung freigegeben. Die Anlage ist ein Ersatz des 16 Jahre alten Holzschiffes, das im vergangenen Jahr abgebaut werden musste, und hat insgesamt 100.000 Euro gekostet. Nach einem Aufruf zur Namensfindung waren 76 Vorschläge eingegangen. Durchgesetzt hat sich die Idee des achtjährigen Alexander.

„Hannovers ältester Spielplatz ist wieder um eine Attraktion reicher“, sagte Oberbürgermeister Onay bei der offiziellen Eröffnung und erläuterte: „Weil der ‚Wakitu‘ ein beliebter Erlebnisort für Kinder verschiedenen Alters ist, war die Grundidee, eine große neue Spielanlage zu schaffen, die Abenteuer und Erlebnis mit den Themen ‚Natur, Wald und Tier‘ verbindet. Das ist eindrucksvoll gelungen.“ Onay freute sich zudem über die „große Beteiligung bei der Namensfindung. Das unterstreicht, wie beliebt dieser Spielplatz ist.“

Anreize für fantasievolles Spielen

Auf Basis des Mottos „Natur, Wald und Tier“ entstand das von der Firma Krambamboul aus dem Nuthetal individuell angefertigte Spielgerät als ein gestrandetes Entdeckerschiff mit „wertvoller Fracht“. Diese besteht unter anderem aus Tieren aus fernen Ländern: So begrüßen jetzt hölzerne Bahamas-Schweine die Besucher*innen am Eingang, ein Faultier beobachtet das bunte Treiben und das Krokodil bewacht einen Schatz. Der Fantasie beim Spielen auf und an dem neuen Spielschiff und im Spielsand sind keine Grenzen gesetzt. Die Kinder werden eingeladen, sich auf „hohe See“ zu begeben und – wie Christoph Kolumbus oder Vasco da Gama – fremde Länder zu erkunden oder als Piratenkapitän*innen den Fängen des Riesenkraken zu entkommen, um die wertvolle Schiffsladung sicher an Land zu bringen. Damit der Spielspaß lange anhält, haben die Erbauer*innen Robinienholz europäischer Herkunft verwendet, das sich als besonders robustes Material bewährt hat.

Dem Aufruf zur Namensfindung folgten 42 Hannoveraner*innen, darunter überwiegend Familien mit Kindern, die insgesamt 76 Vorschläge einreichten. „Der Jury aus dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün fiel es nicht leicht, aus der Fülle der vielfältigen und fantasievollen Ideen den passenden Namen auszuwählen“, betonte Belit Onay. Der Name steht auf einer großen Plakette, die das neue Spielgerät ziert.

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