„Who’s Who“ der Kampfmittelräumdienste tagt in Hannover

„Who’s Who“ der Kampfmittelräumdienste tagt in Hannover

Verantwortliche Experten für die Kampfmittelbeseitigung aus den 16 Bundesländern und der Bundeswehr sowie Gäste aus Dänemark, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich und der Schweiz tagen vom 23. bis 25. November 2021 in Hannover. Gastgeber ist der niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD).

Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport,  hat gestern ein persönliches Grußwort gesprochen. Der hochmoderne Fahrzeugpark des niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) kann auf der Tagung besichtigt werden. 

Hintergrundinformationen zur Tagung:

Die dreitägige bundesweite Jahrestagung der Leitungen der Kampfmittelräumdienste der Bundesländer, sowie ausländischer Fachbereiche und der Bundeswehr findet üblicherweise jedes Jahr im größeren Rahmen mit 30 bis 40 Teilnehmenden an wechselnden Orten statt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Gästezahl in diesem Jahr begrenzt, so dass ausschließlich die leitenden Verantwortlichen zur Tagung anreisen können. Die Tagung ist als 2G-Veranstaltung deklariert.

Den Vorsitz der ARGE (Arbeitsgemeinschaft) Kampfmittelräumdienste hat aktuell Robert Mollitor aus Mecklenburg-Vorpommern inne. Die Ausrichtung obliegt in diesem Jahr dem Land Niedersachsen. Verantwortlich für die Durchführung ist Thomas Bleicher, Leiter des niedersächsischen KBD.

Die Tagung beginnt am Dienstag (23.11.2021) mit einem Grußwort von Michel Golibrzuch, dem Präsidenten des LGLN (Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen), zu dem der KBD gehört. Es folgen Berichte aus den Ländern, beziehungsweise von den Mitgliedern der ARGE zu Unfällen und besonderen Ereignissen mit Kampfmitteln, signifikanten Beschaffungen und technischen Weiterentwicklungen. Außerdem widmen sich die Teilnehmenden dem Umgang mit privaten „Sondengängern“ und „Magnetanglern“, die vermehrt Altmunition auffinden und damit sich und die Bevölkerung unter Umständen gefährden.

Highlights am Mittwoch (24.11.2021) waren die Fachgespräche im Rahmen der Einsatzmittelpräsentation und die Vorstellung des KISNi, das Kampfmittelinformationssystem Niedersachsen.

Heute (Donnerstag 25.11.2021) folgt ein Informationsaustausch zu den Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaften „Kampfmittelräumung“ und „Berücksichtigung von Naturschutzbelangen bei der Beseitigung von Munitionsaltlasten im Meer“.

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