die erfindung der götter steinzeit im norden 1.4. bis 28.8.2022
die erfindung der götter steinzeit im norden - 1.4. bis 28.8.2022
Niedersachsen ist »Agrarland Nummer 1 « in Deutschland. Die Landwirtschaft hat das Leben entscheidend geprägt, und noch heute wird die größte Fläche des Landes für Ackerbau und Viehzucht genutzt. Ihre Ursprünge reichen bereits Tausende von Jahren zurück und waren ein Erfolgsmodell. Wann oder wie die bäuerliche Lebensweise begann und welche großen Schwierigkeiten mit ihrer Etablierung verbunden waren, ist jedoch weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Ausstellung im Landesmuseum Hannover, die in Kooperation mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege stattfindet, geht diesen Spuren nach und zeichnet erstmals ein komplexes Bild der Sesshaftwerdung unserer Vorfahren in Nordeuropa. In der Ausstellung Die Erfindung der Götter. Steinzeit im Norden präsentiert das Landesmuseum Hannover die Annäherung zwischen »alteingesessenen« Wildbeutern und »zugezogenen« Siedlern als komplexen, oft konfliktgeladenen Prozess in all seinen Facetten.
Einzigartige, teils noch nie gezeigte archäologische Funde aus Niedersachsen und dem nördlichen Europa lassen verschwundene Kulturen wieder auferstehen. Vor mehr als 12.000 Jahren legte der Mensch den Grundstein für die heutige Welt: Er wandte sich von der nomadischen Lebensweise der Jäger-Sammler ab und wurde zum sesshaften Bauern. Erstmals domestizierte er Tiere, kultivierte Pflanzen und baute Häuser. Dieser Wandel schuf die Voraussetzung für technische Innovationen und damit auch das moderne Leben der Menschen heute.
Die bäuerliche Lebensweise brachte ein vollkommen verändertes Verhältnis zur Natur mit sich: Der Mensch griff durch Rodung und Ackerbau stärker in die Landschaft ein und war gleichzeitig in höherem Maße von Wetter und Klima abhängig. Beides musste in eine passende Ideologie überführt werden: Eine neue Religion entstand. In ihrem Zentrum standen allmächtige Wesen, deren Anbetung garantieren sollte, dass die Nahrung auch im nächsten Jahr nicht ausblieb. Die Landwirtschaft bewirkte einen gewaltigen Bevölkerungsanstieg und daraus resultierende Migrationsbewegungen. So kamen vor rund 7.500 Jahren die ersten Bauern ins heutige Niedersachsen. Mit ihrer völlig neuen Lebensweise stießen sie bei den dort als Jäger und Sammler lebenden »Ureinwohnern« auf Ablehnung. Denn die Landwirtschaft brachte nicht nur Vorteile mit sich: Sie bedeutete auch mehr Arbeit, Krankheiten, weniger Freiheit und höhere Abhängigkeiten von Naturgewalten. Zwischen Harz und Heide entstand dadurch eine einzigartige Kontaktzone, in der zwei gänzlich unterschiedliche Gesellschaften aufeinandertrafen und sich parallel entwickelten. Handel und Heirat führten schließlich zu einer Annäherung der beiden Gruppen – ein Prozess, der 1.500 Jahre dauerte. Die Ausstellung profitiert von der engen Zusammenarbeit mit der Eurasien Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts, dem Excellence-Cluster ROOTS der Universität Kiel und dem Groningen Institute for Archaeology. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die Unterstützung seitens der Kulturstiftung der Länder und der Stiftung Niedersachsen.
Zitate
»Die Ausstellung zeigt jene Phase der niedersächsischen Geschichte, in der komplett unterschiedliche Gesellschaftsformen nebeneinander in Niedersachsen existierten: Bäuerliche Kulturen, die zuerst im Südenunseres Landes nachgewiesen wurden und sich langsam nach Norden ausbreiteten, und im Norden die alt eingesessene Bevölkerung, die die Ressourcen ihrer Umwelt als Sammler und Jäger nutzten. Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover zeigt einzigartige Originale jener versunkenen Kulturen und erläutert mit ihrer Hilfe, wie sich die sozialen Strukturen wandelten. ‚Die Erfindung der Götter‘ nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Expedition in unsere Vorzeit, die uns die Wurzeln unseres heutigen Lebens besser verstehen lässt. Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover kommt damit seinen Aufgaben als Ort für innovative Forschung und ansprechender Vermittlung in ausgezeichneter Form nach.«
Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur
»Ohne die Einwanderung der bäuerlichen Gesellschaft aus dem Süden, ohne die Neolithisierung würden wir vermutlich heute nicht in Städten leben, hätten weder die Schrift noch das Rad erfunden, würden aber auch nicht die Probleme der Überbevölkerung oder globaler Pandemien kennen. Die Ausstellung zeigt damit par excellence, wie Migration Innovation und Veränderung bedeutet – vor 7.500 Jahren ebenso wie heute.«
Prof. Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover
»Die Kulturstiftung der Länder fördert im Auftrag der 16 Länder Ausstellungen in ganz Deutschland, wenn diese von der eigenen Sammlung ausgehen und regional verankert sind, und zugleich internationale Bedeutung haben. ‚Die Erfindung der Götter‘ erzählt niedersächsische Landesgeschichte anhand zahlreicher neuer archäologischer Funde und Studien aus Norddeutschland und zieht von hier einen weiten Bogen zur Migrations-, Religions-, Technik- und Kulturgeschichte Niedersachsens und des Nahen Ostens. Ich bin sehr gespannt auf diese Ausstellung und freue mich, dass wir zu ihrem Gelingen beitragen konnten.«
Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder
»Wissenschaft und Forschung legen die Basis, aber Vermittlung mit zielgruppenorientierten Methoden schafft Mehrwerte für die breite Öffentlichkeit und ermöglicht es Kultureinrichtungen, ihren gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen.«
Lavinia Francke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen
»Es freut mich sehr, dass es uns gemeinsam gelungen ist, die Forschung zu diesem Schlüsselfundplatz der Steinzeit in Niedersachsen entscheidend voranzubringen und die Ergebnisse nun im Landesmuseum in einem internationalen Rahmen so eindrucksvoll präsentiert werden.«
Prof. Dr. Thomas Terberger, Referent für Jägerische Archologie im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege
»In der Steinzeit wurden die Weichen für unser modernes Leben gestellt – mit der wichtigsten Erfindung der Menschheit: der Landwirtschaft. Für uns liegen die ökonomischen Vorteile auf der Hand – doch in der Steinzeit bedurfte es eine neue Religion um Ackerbau und Viehzucht zu einer Erfolgsgeschichte im Norden zu machen.«
PD Dr. Florian Klimscha, Kurator im Landesmuseum Hannover
Informationen zur Ausstellung Werke in der Ausstellung:
Objekte gesamt: 488
Leihgaben: 358
Leihgeber: 25
Der Begleitband zur Ausstellung ist im Michael Imhof Verlag erschienen und kann im Museumsshop für 29,90 € erworben werden. Im Buchhandel kostet der Katalog 39,95 €. Interessierte Besucher*innen können sich über das neue DigiTell (https://www.landesmuseum-hannover.de/welten/digital/goetter/) des Landesmuseums Hannover umfassend und spielerisch online über Inhalte rund um die Ausstellung informieren. Zur Ausstellung ist ein MediaGuide in Form eines digitalen Rundgangs verfügbar, für den am Museumsshop kostenlos Geräte ausgeliehen werden können oder der mittels des eigenen mobilen Endgerätes genutzt werden kann.
Begleitprogramm (Auszug)
Zur Ausstellung liegt ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Workshops und Vorträgen vor. Das komplette Programm
können Sie unserer Homepage oder dem aktuellen Quartalsprogramm entnehmen.
• Vorträge
»Technik, die begeistert«
14.04. | 18:30 Uhr
Technische Innovationen im 5. und 4. Jahrtausend v. Chr.; Prof. Dr. Svend Hansen, Direktor, Deutsches Archäologisches Institut –
Eurasien Abteilung | Mit Anmeldung | Kostenlos
»Versunkene Welten und Ewige Jagdgründe«
09.06. | 18:30 Uhr
Die Mittelsteinzeit in der nordeuropäischen Tiefebene.
Prof. Dr. Thomas Terberger, Referat für Jägerische Archäologie, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege + Institut für Ur- und Frühgeschichte, Georg August-Universität Göttingen | Mit Anmeldung | Kostenlos
»Landschaften werden heilig«
18.05. | 18:30 Uhr
Die ersten Kulturlandschaften in der Norddeutschen Tiefebene. Prof. Dr. Johannes Müller, Excellence-Cluster ROOTS. Institut für Ur- und Frühgeschichte, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel | Mit Anmeldung | Kostenlos
»Der Norden ist nicht unbewohnt«
14.07. | 18:30 Uhr
Ergebnisse der Feuchtböden- und Moorarchäologie in Niedersachsen. Dr. Marion Heumüller, Referat für Moorarchäologie, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege | Mit Anmeldung | Kostenlos
»Aus dem Osten viel Neues«
11.08. | 18:30 Uhr
Die Megasites der Tripolje-Kultur und ihre Fernbeziehungen Dr. Regina Uhl, Eurasien Abteilung des Deutschen Archäologischen
Instituts | Mit Anmeldung | Kostenlos
Workshops »Die Götter im Fokus«
28.04., 01.06., 29.06. | 15:00 -17:00 Uhr
In den Vorträgen und Workshops werden ausgewählte Aspekte der
Sonderausstellung von international ausgewiesenen Expert*innen
vertieft und anhand neuester Forschungen allgemeinverständlich
dargelegt. Treffen im Museumsfoyer | Mit Anmeldung | Sonderausstellungseintritt
• Ferienprogramm (für Kinder) »Erlebnis Steinzeit«
05.04. und 12.04. | 10:00 -12:00 Uhr
Speere, Feuersteine und Ton sind nicht nur zum Anschauen da. In der Welt der Jäger und Sammler und der ersten Bauern gibt es viel zu entdecken. Erlebe eine spannende und abwechslungsreiche Reise durch die Steinzeit! Für Kinder ab 0 Jahren | Pausensnack mitbringen | Mit Anmeldung |
Sonderausstellungseintritt + 2,50 €
Eintrittspreise
Sonderausstellung »Die Erfindung der Götter« 10,00 € | Ermäßigt 08,00 € | Familien 20,00 € inklusive Sammlungen
Sonderausstellungen Kombi-Ticket »Im Freien« und »Die Erfindung der Götter« 15,00 € | Ermäßigt 12,00 € | Familien 30,00 € inklusive Sammlungen
Fotos: © 31.03.2022 Matthias Falk - hannover_fotografie

POL-H: Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" startet Ende April An mehreren Terminen Ende April und im Mai 2026 haben Bürgerinnen und Bürger in Hannover, Laatzen und Seelze erneut die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" bietet Raum für Fragen, Hinweise und persönliche Anliegen. Interessierte können Themen ansprechen, die sie bewegen, und sich in persönlicher Atmosphäre mit Mitarbeitenden der Polizei austauschen. Bei allen Veranstaltungen werden allgemeine Bürgergespräche angeboten. Darüber hinaus können Fahrräder codiert werden, Interessierte Informationen zum Polizeiberuf erhalten sowie Präventionshinweise zu Trickbetrug und Einbruchschutz bekommen. Ziel der Aktion ist es, den direkten Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken und Gespräche außerhalb konkreter Einsatzsituationen zu ermöglichen. Die nächsten Stationen der Aktion "Coffee with a cop" sind: Donnerstag, 30.04.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Oberricklinger Markt Montag, 04.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Lidl Oberricklingen,, Tillystraße Dienstag, 05.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Platz "Alter Krug", Hannoversche Straße 13, 30926 Seelze Mittwoch, 06.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Moltkeplatz Donnerstag, 07.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Rewe Wettbergen Freitag, 08.05.2026, 14:00 bis 18:00 Uhr, Bauernmarkt Bothfeld Montag, 11.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Meyers Garten, Misburg Mittwoch, 13.05.2026, 13:00 bis 18:00 Uhr, Wochenmarkt, Mühlenberg Freitag, 15.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt Döhren Montag, 18.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Nahkauf, Kampstraße 2, 30880 Laatzen Dienstag, 19.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Zooviertel Polizei Hannover Foto: © 20.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

Finals: 143 Deutsche Meistertitel, fast 4.000 Athletinnen und Athleten Bei den Finals 2026 Hannover vom 23. – 26. Juli werden insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Spitzensportarten vergeben. Fast 4.000 Sportlerinnen und Sportler und mehr als 1.400 Betreuerinnen und Betreuer machen Hannover und das Umland für vier Tage zur Herzkammer des deutschen Spitzensports. 100 Tage vor dem Multisport-Event haben Beteiligte aus der Politik, von den TV-Partnern, Athletinnen und Athleten, Förderer und Veranstalter das Sportprogramm sowie die aufwändige TV-Produktion bei einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus, moderiert durch ARD-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, vorgestellt. Oberbürgermeister Belit Onay: „100 Tage vor den Finals steigt die Vorfreude spürbar. Die Finals bringen Menschen zusammen und zeigen wie verbindend Sport sein kann – eine ganz besondere Atmosphäre, die weit über den Wettbewerb hinausgeht. Wir freuen uns sehr, dass Hannover Gastgeber dieses großen Sportereignisses ist und im Sommer zum Treffpunkt für Sportbegeisterte aus ganz Deutschland wird. Mit den Schul-Finals holen wir diese Begeisterung auch in unsere Schulen. Dank der Unterstützung von Sportvereinen und regionalen Wirtschaftspartnern wird dieses große Event möglich. Das wird ein gemeinsamer Sportsommer für unsere Stadt.“ Erster Regionsrat, Jens Palandt: „Die Menschen in der Region und Landeshauptstadt dürfen sich auf ein sportliches Großereignis freuen, dass jetzt spürbar immer näher rückt. Spitzenleistungen, Begeisterung und Gemeinschaft werden dabei auf einzigartige Weise verbunden. Dadurch wird ein besonderes Flair entstehen, dass in Stadt und Region spürbar sein wird. Für Hannover ist das Multisport-Event eine große Chance, sich als sportbegeisterte, weltoffene und lebenswerte Region zu präsentieren.“ Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens: „Die Finals 2026 zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung das Sportland Niedersachsen als leistungsstarker und innovativer Sportstandort hat. Hannover und die Region werden für vier Tage zur Bühne des deutschen Spitzensports – offen, urban und nah bei den Menschen. Das Multi-Sportevent macht sportliche Spitzenleistungen unmittelbar erlebbar und steht zudem für Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Begeisterung. Diese Impulse wollen wir als Land Niedersachsen in die Breite tragen“. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung fördert die Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals mit bis zu drei Millionen Euro. Das Land Niedersachsen ist damit der größte öffentliche Geldgeber bei der Finanzierung der Finals. Das Sportprogramm Zu den Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten zählen unter anderem 3x3-Basketball, Gerätturnen, Kanu, Rhythmische Sportgymnastik, Rudern und Triathlon. Einige Sportarten sind neu bei den Finals dabei, dazu zählen Beach-Volleyball, Gewichtheben, Ju-Jutsu, Rapid Surfen, Segeln und Windsurfen. Ein wichtiger Kern der Finals besteht darin, dass die Wettbewerbe nah an die Menschen gebracht werden sollen. Daher sind auch für die Finals 2026 ungewöhnliche Austragungsorte für die Wettbewerbe vorgesehen: Kanu und Rudern auf dem Maschsee, 3x3 Basketball, Bogensport, BMX Flatland sowie Breaking am Neuen Rathaus. Auch das Umland der Landeshauptstadt ist Teil der Finals. Am Steinhuder Meer werden die Deutschen Meisterschaften im Coastal Rowing, Segeln, Triathlon und Windsurfen ausgetragen. Die Leichtathletik-Wettkämpfe finden in Bochum statt, die Deutsche Meisterschaften im Stabhochsprung in Hannover auf dem Opernplatz. Paulina Paszek, Silber- und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spiele 2024 Paris vom HKC Hannover: „Es fühlt sich einfach besonders an, wenn so ein großes Event in der eigenen Region stattfindet. Das sorgt nochmal für eine bisschen mehr extra Motivation.“ Sven Schwarz, zweifacher Vize-Weltmeister 2025 im Schwimmen von den Wasserfreunden von 1898 Hannover: „Die neuen Formate wie die Elimination Races und die Kombinationswertungen brechen den gewohnten Wettkampfmodus auf und machen die Rennen extrem spannend. Dass die gesamte deutsche Spitze für dieses Highlight hier in meiner Heimatstadt zusammenkommt, ist einfach großartig. Ich freue mich auf ein tolles Event mit super Stimmung.“ Andreas Toba, ehemaliger Deutscher Spitzenturner, vom TK Hannover: „Die Finals haben immer einen hohen Stellenwert, weil es vergleichbar ist mit Olympischen Spielen, nur halt National. Vor allem endlich mal in Hannover, in der ZAG Arena, eigentlich direkt vor meiner Haustür, darauf habe ich schon lange gewartet. Für das Turnen in Hannover, ist es natürlich auch was ganz Besonderes, wie gesagt wir haben schon lange darauf gewartet.“ Demonstrationsportarten Erstmals werden einige Demonstrationswettbewerbe die Finals ergänzen und sich einem breiten Publikum vorstellen. Dazu gehören Floorball (Rathenauplatz), Kanu-Polo (Maschsee), Stand-Up-Paddling (Maschsee) und Tec-Ball (Sport-Leistungs-Zentrum Hannover). Sie werden mit dafür sorgen, dass Hannover während der Finals eine große, bunte und vielfältige Sport-Stadt ist. Die TV-Produktion Die Finals 2026 Hannover ist eine der aufwändigsten und größten TV-Sport-Produktionen des Jahres in Deutschland. Erstmals werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt und dem Umland die TV-Bilder der Finals durch einen externen Dienstleister produziert. Mit TVN hat sich hier in einer europaweiten Ausschreibung ein lokaler Anbieter durchgesetzt. Bei der TV-Produktion werden mehr als 200 Stunden Live-Bilder durch ca. 400 Produktions-Mitarbeiter*innen erstellt. Dabei kommen ca. 140 Kameras zum Einsatz, die in 13 unterschiedlichen Regien zusammenlaufen. Insgesamt werden ca. 80 Terabyte (TB) an Videomaterial erstellt und verteilt. Es werden 7 Ü-Wägen mit 16 Regien im Einsatz sein. Das TV-Zentrum wird, wie das Medienzentrum, in der Heinz von Heiden Arena angesiedelt. Sendezeiten bei ARD und ZDF ARD und ZDF übertragen die Finals rund 30 Stunden in den Hauptprogrammen und mehr als 100 Stunden in den Streams. Der NDR übernimmt federführend für die ARD-Anstalten auch die umfangreiche Radio-Produktion des Multisport-Event. Dr. Yorck Polus, ZDF-Sportchef: „Die Vielfalt der Sportarten bei den Finals ist einmalig und die Sportarten zu präsentieren, die sonst nicht so im Fokus stehen, die Breite des Sports zu zeigen und ihnen eine Plattform zu bieten, davon waren wir von Anfang überzeugt und sind ein stückweit Stolz, welche Ebene das heute erreicht hat.“ Gerd Gottlob, Sportchef des NDR: „Der NDR begleitet das Multisport-Event neben dem TV-Hauptprogramm und in den Streams, auch sehr umfangreich im Hörfunk in Deutschland. Zudem wird es ab Mittwoch in der Finals-Woche, ein Pop-Up-Studio am Maschsee geben, aus dem NDR1 live sendet. Natürlich produzieren wir für alle ARD-Radiostationen zudem ein umfangreiches Sportpaket.“ Hauptpartner und Förderer aus der Wirtschaft Mit enercity, Rossmann, der Sparkasse und Volkswagen sind vier Hauptpartner an der Seite der Finals 2026 Hannover. Hinzu fördern mit Clarios, Lotto Niedersachsen, Vergölst und VGH weitere Partner aus Hannover die Finals. Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG: „Die Finals 2026 bringen deutschen Spitzensport nach Hannover – und damit eine besondere Energie in unsere Stadt. Hannover rückt als Gastgeberin bundesweit in den Fokus und genau diese Strahlkraft wollen wir als Hauptsponsorin unterstützen. enercity geht jeden Tag als Frontrunner der Energie- und Wärmewende voran: mit dem Ziel fest im Blick, gemeinsam im Team, mit Leidenschaft und Haltung. Dieser Anspruch passt hervorragend zum Spirit der Finals. Sport verbindet Menschen, löst Emotionen aus und schafft Gemeinschaft: Wir freuen uns auf vier Tage voller positiver Energie in Hannover!” Volker Alt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover: „Als Sparkasse Hannover sind wir seit über 200 Jahren fest in der Region verwurzelt und verstehen uns als Starkmacherin vor Ort. Sport bewegt Menschen, bringt sie zusammen und weckt Begeisterung – genau deshalb engagieren wir uns mit voller Überzeugung. Die Finals sind für uns weit mehr als ein Sportevent der Spitzenklasse: Sie sind eine wunderbare Gelegenheit, ganz Deutschland zu zeigen, wie lebenswert und sympathisch Hannover und die Region sind.“ Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH: „Die Unterstützung der Wirtschaft vor allem aus Niedersachsen ist enorm groß und trägt maßgeblich mit dazu bei, dass die Finals 2026 Hannover eine außergewöhnliche Sportgroßveranstaltung werden. Die Hauptpartner und Partner versetzen uns in die Lage, für die Zuschauenden vor Ort und am Bildschirm bestmögliche Erlebnisse zu schaffen.“ Viele Deutsche Meisterschaften können ohne Eintrittskarte besucht werden Die meisten Veranstaltungen werden ganz ohne Ticket für alle Besuchenden offen sein. Der Ticketvorverkauf für die Turn-Wettbewerbe in der ZAG arena und die Leichtathletik in Bochum ist bereits gestartet. Seit heute sind auch die Eintrittskarten für die Deutschen Clubmeisterschaften im Beach-Volleyball im Verkauf. Die Tickets für das Schwimmen im Stadionbad Hannover werden bald verfügbar sein. Beim 3x3 Basketball wird es Tickets voraussichtlich ab den Halbfinals geben, vorher sind alle Wettbewerbe frei. Alle hier nicht genannten Sportarten können ohne Eintrittskarte besucht werden. Landeshauptstadt Hannover Fotos: © 16.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie






