„Hannover sauber!“: Ach du Kippen-Schreck! - Rund 106 Milliarden Zigaretten werden in Deutschland jährlich geraucht; Geschätzt zwei Drittel davon landen illegal auf dem Boden

„Hannover sauber!“: Ach du Kippen-Schreck! - Rund 106 Milliarden Zigaretten werden in Deutschland jährlich geraucht; Geschätzt zwei Drittel davon landen illegal auf dem Boden
  • Aktionstag gegen Zigarettenkippen am Donnerstag, 20. Juli, in der Nordstadt
  • Rund 106 Milliarden Zigaretten werden in Deutschland jährlich geraucht
  • Geschätzt zwei Drittel davon landen illegal auf dem Boden
  • Zigaretten enthalten über 7000 Schadstoffe, davon 50 krebserregende
  • Illegaler Kippenmüll vergiftet nachhaltig die Umwelt

Die Stadtreinigung der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) und die Landeshauptstadt Hannover stellten heute in der Nordstadt ihre neue Kampagne gegen das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen vor. Auf einem Infostand an der Christuskirche klärten sie Raucherinnen und Raucher über die Schädlichkeit von achtlos weggeworfenen Zigarettenkippen auf. „Das illegale entsorgen von Zigarettenkippen ist kein Kavaliersdelikt!“, betont Mathias Quast, Leiter der Stadtreinigung. „Enthalten Zigaretten doch bis zu 7000 Schadstoffe, von denen 50 sogar krebserregend sind und damit nachhaltig die Umwelt vergiften. Mit klaren Botschaften setzen wir deshalb mit den Motiven gegen das Kippenlittering ein Zeichen für Sauberkeit und ein faires Miteinander.“
 
„Mit vielfältigen Maßnahmen arbeiten wir an einer stetigen Verbesserung der Stadtsauberkeit, die Ergebnisse können sich sehen lassen“, sagt der aha-Verbandsgeschäftsführer Thomas Schwarz. „Auf der Veranstaltung haben wir die neuen Anti-Kippenlittering-Motive auf 60 Abfallbehältern, Fahrzeugen und Kehrmaschinen vorgestellt.“
 
Die Initiatoren klärten von 11:00 bis 15:00 Uhr auch mit einem informativen Abfallquiz zu den Auswirkungen des Kippenlitterings und über weitere Maßnahmen zur Stadtsauberkeit auf.

Der Verband Kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) hat zum Thema Kippenlittering bereits 2020 eine Studie in ausgewählten deutschen Städten durchführen lassen. Das erschreckende Ergebnis: Allein für die Erfassung, also die Reinigung von Kippen fallen deutschlandweit jährlich rund 225 Millionen Euro an. Und die Reinigung von Kippen ist besonders kostenintensiv, denn diese landen häufig in den Fugen des Straßenpflasters, Baumscheiben oder anderen schwer zugänglichen Stellen, was die Reinigung deutlich verkompliziert und teurer macht.

Fotos: © 20.07.2023 Matthias Falk - hannover_fotografie
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