Kooperationsvertrag Marienburg 2030 ist unterzeichnet

Kooperationsvertrag Marienburg 2030 ist unterzeichnet
Schloss Marienburg zählt zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten Niedersachsens. Es bewahrt bis heute einen einmaligen Kulturbesitz aus rund 150 Jahren bewegter Geschichte: Rund 1800 Positionen umfassen die Inventarlisten; darunter einige, die ihrerseits drei- oder vierstellige Mengen von Gegenständen enthalten. Dazu gehören Möbel, Gemälde, Grafiken, alle Arten von Kunsthandwerk, Textilien, Bücher und Archivgut. Vieles davon stammt nicht ursprünglich von der Marienburg, sondern aus zahlreichen weiteren Welfenschlössern in den früheren Ländern Hannover und Braunschweig. Um diesen Schatz für die Öffentlichkeit zu erschließen und die Zukunft zu bewahren, werden die Gegenstände im Rahmen des Projekts Marienburg 2030 erfasst, untersucht und auf geeignete Restaurierungsmethoden geprüft.
Den Kooperationsvertrag zu dem Projekt Marienburg 2030 haben am heutigen Donnerstag Minister Björn Thümler für das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Präsident Dr. Marc Hudy für die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Direktorin Prof. Dr. Katja Lembke für das Niedersächsische Landesmuseum Hannover (NLMH), Vorstand Dr. Alexandra Wenck für die Stiftung Schloss Marienburg und Geschäftsführer Nicolaus von Schöning für die Schloss Marienburg GmbH & Co. KG unterzeichnet.
Ernst August Erbprinz von Hannover, Vorsitzender der Stiftung Schloss Marienburg: „Mein Ziel war es immer, für die Marienburg eine gute Zukunft zu ermöglichen und sie mit ihrem Inventar möglichst vielen Kunst- und Geschichtsinteressierten zugänglich zu machen. Das Land Niedersachsen und die Kulturstiftung der Länder tragen dazu mit dem Projekt Marienburg 2030 viel bei! Es ist großartig, dass auf diese Weise das reiche Kulturerbe erschlossen werden kann, das die gemeinsam mit Land und Bund ermöglichte Stiftung für die Allgemeinheit bewahrt. Besonders freut mich, dass Studierende der HAWK künftig die Gelegenheit haben, mit den spannenden Stücken zu arbeiten, ihr Können daran zu schulen und damit Teil eines Projekts zu werden, das alle Beteiligten voranbringt."
Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler: „Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Landesmuseum im Projekt Marienburg 2030 zeigt, wie die beiden Bereiche des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ineinandergreifen. Die Studierenden finden hier ein Eldorado für ihre praktische Ausbildung; die hohe Qualität an der HAWK bietet die Sicherheit für die notwendige Sorgfalt."
HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy: „Unsere Studierenden der Konservierung und Restaurierung sichten und sichern diesen einzigartigen Kulturschatz - begleitet von Professorinnen und Professoren, die auf Holzobjekte, Gemälde, Möbel, Schriftgut, Bücher, Steinobjekte, Denkmalpflege oder Bauforschung spezialisiert und international ausgewiesen sind. Erste Studierendengruppen waren mit ihren Lehrenden schon vor Ort. Bachelorarbeiten werden sich mit dem Welfen-Erbe beschäftigen. Die Kooperation liegt gewissermaßen in der Natur unseres Studienangebots und unserer Forschungsfelder."
NLMH-Vorstand Prof. Dr. Katja Lembke: „Eine der wichtigsten Aufgaben eines Museums ist der Erhalt des kulturellen Erbes. Das Land Niedersachsen bemüht sich um die Architektur, während sich der Betreiber des Schlosses, Nicolaus von Schöning, und das Landesmuseum Hannover die Sorge um das bewegliche Gut teilen. Ich bin der HAWK sehr dankbar, dass sie uns bei dieser großen Aufgabe unterstützt, damit wir die Gemälde in unserem Besitz auch für künftige Generationen erhalten können."
Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder: „Diese Vertragsunterzeichnung ist der Auftakt für die Inventarisierung, Sicherung, Restaurierung und wissenschaftliche Erschließung eines herausragenden Kulturensembles. So kann Schloss Marienburg in den kommenden Jahren zu einer einzigartigen Stätte der kulturellen Bildung und der Vermittlung von 150-jähriger Geschichte am historischen Ort werden."
Hintergrund:
Schloss Marienburg ist ein anerkanntes Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Für Niedersachsen und insbesondere für das frühere Land Hannover hat es eine Identität stiftende Funktion. Errichtet wurde es nach Plänen eines Hauptvertreters des norddeutschen Historismus, Conrad Wilhelm Hase. Der Innenausbau erfolgte durch den jüdischen Architekten Edwin Oppler, zu dessen weiteren Hauptwerken die 1938 vernichtete Synagoge in Hannover zählte. Da das Schloss nur sporadisch bewohnt wurde, hat es sich weitgehend unverändert als Gesamtkunstwerk erhalten. Seine Besucherinnen und Besucher können daher bis heute eine authentische königliche Sommerresidenz des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts erleben.
Äußerlich nicht sichtbare Bauschäden, statische Probleme und der Sicherungsbedarf des Baugrunds an den Stützmauern hatten dazu geführt, dass die Standfestigkeit des Gebäudes und seine öffentliche Zugänglichkeit mittelfristig als gefährdet galten. Durch ein umfassendes Gutachten eines Ingenieurbüros konnten die zum Substanzerhalt notwendigen Aufwendungen mit rund 27 Millionen Euro beziffert werden. Eine Investition in dieser Höhe war für den privaten Eigentümer nicht zu leisten.
Deshalb hat Ernst August Erbprinz von Hannover gemeinsam mit dem Land Niedersachsen eine Gesamtlösung für den Erhalt und die öffentliche Zugänglichkeit des Schlosses gefunden. Am 20. Januar 2020 hat er das Schloss mit Inventar in die „Stiftung Schloss Marienburg" eingebracht. Das Landesmuseum Hannover hat mit Unterstützung u.a. der Kulturstiftung der Länder die 143 wichtigsten Gemälde erworben, um sie weiterhin auf der Marienburg zu präsentieren.
Den Kooperationsvertrag zu dem Projekt Marienburg 2030 haben am heutigen Donnerstag Minister Björn Thümler für das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Präsident Dr. Marc Hudy für die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK), Direktorin Prof. Dr. Katja Lembke für das Niedersächsische Landesmuseum Hannover (NLMH), Vorstand Dr. Alexandra Wenck für die Stiftung Schloss Marienburg und Geschäftsführer Nicolaus von Schöning für die Schloss Marienburg GmbH & Co. KG unterzeichnet.
Ernst August Erbprinz von Hannover, Vorsitzender der Stiftung Schloss Marienburg: „Mein Ziel war es immer, für die Marienburg eine gute Zukunft zu ermöglichen und sie mit ihrem Inventar möglichst vielen Kunst- und Geschichtsinteressierten zugänglich zu machen. Das Land Niedersachsen und die Kulturstiftung der Länder tragen dazu mit dem Projekt Marienburg 2030 viel bei! Es ist großartig, dass auf diese Weise das reiche Kulturerbe erschlossen werden kann, das die gemeinsam mit Land und Bund ermöglichte Stiftung für die Allgemeinheit bewahrt. Besonders freut mich, dass Studierende der HAWK künftig die Gelegenheit haben, mit den spannenden Stücken zu arbeiten, ihr Können daran zu schulen und damit Teil eines Projekts zu werden, das alle Beteiligten voranbringt."
Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler: „Die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem Landesmuseum im Projekt Marienburg 2030 zeigt, wie die beiden Bereiche des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ineinandergreifen. Die Studierenden finden hier ein Eldorado für ihre praktische Ausbildung; die hohe Qualität an der HAWK bietet die Sicherheit für die notwendige Sorgfalt."
HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy: „Unsere Studierenden der Konservierung und Restaurierung sichten und sichern diesen einzigartigen Kulturschatz - begleitet von Professorinnen und Professoren, die auf Holzobjekte, Gemälde, Möbel, Schriftgut, Bücher, Steinobjekte, Denkmalpflege oder Bauforschung spezialisiert und international ausgewiesen sind. Erste Studierendengruppen waren mit ihren Lehrenden schon vor Ort. Bachelorarbeiten werden sich mit dem Welfen-Erbe beschäftigen. Die Kooperation liegt gewissermaßen in der Natur unseres Studienangebots und unserer Forschungsfelder."
NLMH-Vorstand Prof. Dr. Katja Lembke: „Eine der wichtigsten Aufgaben eines Museums ist der Erhalt des kulturellen Erbes. Das Land Niedersachsen bemüht sich um die Architektur, während sich der Betreiber des Schlosses, Nicolaus von Schöning, und das Landesmuseum Hannover die Sorge um das bewegliche Gut teilen. Ich bin der HAWK sehr dankbar, dass sie uns bei dieser großen Aufgabe unterstützt, damit wir die Gemälde in unserem Besitz auch für künftige Generationen erhalten können."
Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder: „Diese Vertragsunterzeichnung ist der Auftakt für die Inventarisierung, Sicherung, Restaurierung und wissenschaftliche Erschließung eines herausragenden Kulturensembles. So kann Schloss Marienburg in den kommenden Jahren zu einer einzigartigen Stätte der kulturellen Bildung und der Vermittlung von 150-jähriger Geschichte am historischen Ort werden."
Hintergrund:
Schloss Marienburg ist ein anerkanntes Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Für Niedersachsen und insbesondere für das frühere Land Hannover hat es eine Identität stiftende Funktion. Errichtet wurde es nach Plänen eines Hauptvertreters des norddeutschen Historismus, Conrad Wilhelm Hase. Der Innenausbau erfolgte durch den jüdischen Architekten Edwin Oppler, zu dessen weiteren Hauptwerken die 1938 vernichtete Synagoge in Hannover zählte. Da das Schloss nur sporadisch bewohnt wurde, hat es sich weitgehend unverändert als Gesamtkunstwerk erhalten. Seine Besucherinnen und Besucher können daher bis heute eine authentische königliche Sommerresidenz des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts erleben.
Äußerlich nicht sichtbare Bauschäden, statische Probleme und der Sicherungsbedarf des Baugrunds an den Stützmauern hatten dazu geführt, dass die Standfestigkeit des Gebäudes und seine öffentliche Zugänglichkeit mittelfristig als gefährdet galten. Durch ein umfassendes Gutachten eines Ingenieurbüros konnten die zum Substanzerhalt notwendigen Aufwendungen mit rund 27 Millionen Euro beziffert werden. Eine Investition in dieser Höhe war für den privaten Eigentümer nicht zu leisten.
Deshalb hat Ernst August Erbprinz von Hannover gemeinsam mit dem Land Niedersachsen eine Gesamtlösung für den Erhalt und die öffentliche Zugänglichkeit des Schlosses gefunden. Am 20. Januar 2020 hat er das Schloss mit Inventar in die „Stiftung Schloss Marienburg" eingebracht. Das Landesmuseum Hannover hat mit Unterstützung u.a. der Kulturstiftung der Länder die 143 wichtigsten Gemälde erworben, um sie weiterhin auf der Marienburg zu präsentieren.
Foto: © 06.05.2021 Matthias Falk - hannover_fotografie

POL-H: Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" startet Ende April An mehreren Terminen Ende April und im Mai 2026 haben Bürgerinnen und Bürger in Hannover, Laatzen und Seelze erneut die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" bietet Raum für Fragen, Hinweise und persönliche Anliegen. Interessierte können Themen ansprechen, die sie bewegen, und sich in persönlicher Atmosphäre mit Mitarbeitenden der Polizei austauschen. Bei allen Veranstaltungen werden allgemeine Bürgergespräche angeboten. Darüber hinaus können Fahrräder codiert werden, Interessierte Informationen zum Polizeiberuf erhalten sowie Präventionshinweise zu Trickbetrug und Einbruchschutz bekommen. Ziel der Aktion ist es, den direkten Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken und Gespräche außerhalb konkreter Einsatzsituationen zu ermöglichen. Die nächsten Stationen der Aktion "Coffee with a cop" sind: Donnerstag, 30.04.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Oberricklinger Markt Montag, 04.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Lidl Oberricklingen,, Tillystraße Dienstag, 05.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Platz "Alter Krug", Hannoversche Straße 13, 30926 Seelze Mittwoch, 06.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Moltkeplatz Donnerstag, 07.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Rewe Wettbergen Freitag, 08.05.2026, 14:00 bis 18:00 Uhr, Bauernmarkt Bothfeld Montag, 11.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Meyers Garten, Misburg Mittwoch, 13.05.2026, 13:00 bis 18:00 Uhr, Wochenmarkt, Mühlenberg Freitag, 15.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt Döhren Montag, 18.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Nahkauf, Kampstraße 2, 30880 Laatzen Dienstag, 19.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Zooviertel Polizei Hannover Foto: © 20.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

Finals: 143 Deutsche Meistertitel, fast 4.000 Athletinnen und Athleten Bei den Finals 2026 Hannover vom 23. – 26. Juli werden insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Spitzensportarten vergeben. Fast 4.000 Sportlerinnen und Sportler und mehr als 1.400 Betreuerinnen und Betreuer machen Hannover und das Umland für vier Tage zur Herzkammer des deutschen Spitzensports. 100 Tage vor dem Multisport-Event haben Beteiligte aus der Politik, von den TV-Partnern, Athletinnen und Athleten, Förderer und Veranstalter das Sportprogramm sowie die aufwändige TV-Produktion bei einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus, moderiert durch ARD-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, vorgestellt. Oberbürgermeister Belit Onay: „100 Tage vor den Finals steigt die Vorfreude spürbar. Die Finals bringen Menschen zusammen und zeigen wie verbindend Sport sein kann – eine ganz besondere Atmosphäre, die weit über den Wettbewerb hinausgeht. Wir freuen uns sehr, dass Hannover Gastgeber dieses großen Sportereignisses ist und im Sommer zum Treffpunkt für Sportbegeisterte aus ganz Deutschland wird. Mit den Schul-Finals holen wir diese Begeisterung auch in unsere Schulen. Dank der Unterstützung von Sportvereinen und regionalen Wirtschaftspartnern wird dieses große Event möglich. Das wird ein gemeinsamer Sportsommer für unsere Stadt.“ Erster Regionsrat, Jens Palandt: „Die Menschen in der Region und Landeshauptstadt dürfen sich auf ein sportliches Großereignis freuen, dass jetzt spürbar immer näher rückt. Spitzenleistungen, Begeisterung und Gemeinschaft werden dabei auf einzigartige Weise verbunden. Dadurch wird ein besonderes Flair entstehen, dass in Stadt und Region spürbar sein wird. Für Hannover ist das Multisport-Event eine große Chance, sich als sportbegeisterte, weltoffene und lebenswerte Region zu präsentieren.“ Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens: „Die Finals 2026 zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung das Sportland Niedersachsen als leistungsstarker und innovativer Sportstandort hat. Hannover und die Region werden für vier Tage zur Bühne des deutschen Spitzensports – offen, urban und nah bei den Menschen. Das Multi-Sportevent macht sportliche Spitzenleistungen unmittelbar erlebbar und steht zudem für Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Begeisterung. Diese Impulse wollen wir als Land Niedersachsen in die Breite tragen“. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung fördert die Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals mit bis zu drei Millionen Euro. Das Land Niedersachsen ist damit der größte öffentliche Geldgeber bei der Finanzierung der Finals. Das Sportprogramm Zu den Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten zählen unter anderem 3x3-Basketball, Gerätturnen, Kanu, Rhythmische Sportgymnastik, Rudern und Triathlon. Einige Sportarten sind neu bei den Finals dabei, dazu zählen Beach-Volleyball, Gewichtheben, Ju-Jutsu, Rapid Surfen, Segeln und Windsurfen. Ein wichtiger Kern der Finals besteht darin, dass die Wettbewerbe nah an die Menschen gebracht werden sollen. Daher sind auch für die Finals 2026 ungewöhnliche Austragungsorte für die Wettbewerbe vorgesehen: Kanu und Rudern auf dem Maschsee, 3x3 Basketball, Bogensport, BMX Flatland sowie Breaking am Neuen Rathaus. Auch das Umland der Landeshauptstadt ist Teil der Finals. Am Steinhuder Meer werden die Deutschen Meisterschaften im Coastal Rowing, Segeln, Triathlon und Windsurfen ausgetragen. Die Leichtathletik-Wettkämpfe finden in Bochum statt, die Deutsche Meisterschaften im Stabhochsprung in Hannover auf dem Opernplatz. Paulina Paszek, Silber- und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spiele 2024 Paris vom HKC Hannover: „Es fühlt sich einfach besonders an, wenn so ein großes Event in der eigenen Region stattfindet. Das sorgt nochmal für eine bisschen mehr extra Motivation.“ Sven Schwarz, zweifacher Vize-Weltmeister 2025 im Schwimmen von den Wasserfreunden von 1898 Hannover: „Die neuen Formate wie die Elimination Races und die Kombinationswertungen brechen den gewohnten Wettkampfmodus auf und machen die Rennen extrem spannend. Dass die gesamte deutsche Spitze für dieses Highlight hier in meiner Heimatstadt zusammenkommt, ist einfach großartig. Ich freue mich auf ein tolles Event mit super Stimmung.“ Andreas Toba, ehemaliger Deutscher Spitzenturner, vom TK Hannover: „Die Finals haben immer einen hohen Stellenwert, weil es vergleichbar ist mit Olympischen Spielen, nur halt National. Vor allem endlich mal in Hannover, in der ZAG Arena, eigentlich direkt vor meiner Haustür, darauf habe ich schon lange gewartet. Für das Turnen in Hannover, ist es natürlich auch was ganz Besonderes, wie gesagt wir haben schon lange darauf gewartet.“ Demonstrationsportarten Erstmals werden einige Demonstrationswettbewerbe die Finals ergänzen und sich einem breiten Publikum vorstellen. Dazu gehören Floorball (Rathenauplatz), Kanu-Polo (Maschsee), Stand-Up-Paddling (Maschsee) und Tec-Ball (Sport-Leistungs-Zentrum Hannover). Sie werden mit dafür sorgen, dass Hannover während der Finals eine große, bunte und vielfältige Sport-Stadt ist. Die TV-Produktion Die Finals 2026 Hannover ist eine der aufwändigsten und größten TV-Sport-Produktionen des Jahres in Deutschland. Erstmals werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt und dem Umland die TV-Bilder der Finals durch einen externen Dienstleister produziert. Mit TVN hat sich hier in einer europaweiten Ausschreibung ein lokaler Anbieter durchgesetzt. Bei der TV-Produktion werden mehr als 200 Stunden Live-Bilder durch ca. 400 Produktions-Mitarbeiter*innen erstellt. Dabei kommen ca. 140 Kameras zum Einsatz, die in 13 unterschiedlichen Regien zusammenlaufen. Insgesamt werden ca. 80 Terabyte (TB) an Videomaterial erstellt und verteilt. Es werden 7 Ü-Wägen mit 16 Regien im Einsatz sein. Das TV-Zentrum wird, wie das Medienzentrum, in der Heinz von Heiden Arena angesiedelt. Sendezeiten bei ARD und ZDF ARD und ZDF übertragen die Finals rund 30 Stunden in den Hauptprogrammen und mehr als 100 Stunden in den Streams. Der NDR übernimmt federführend für die ARD-Anstalten auch die umfangreiche Radio-Produktion des Multisport-Event. Dr. Yorck Polus, ZDF-Sportchef: „Die Vielfalt der Sportarten bei den Finals ist einmalig und die Sportarten zu präsentieren, die sonst nicht so im Fokus stehen, die Breite des Sports zu zeigen und ihnen eine Plattform zu bieten, davon waren wir von Anfang überzeugt und sind ein stückweit Stolz, welche Ebene das heute erreicht hat.“ Gerd Gottlob, Sportchef des NDR: „Der NDR begleitet das Multisport-Event neben dem TV-Hauptprogramm und in den Streams, auch sehr umfangreich im Hörfunk in Deutschland. Zudem wird es ab Mittwoch in der Finals-Woche, ein Pop-Up-Studio am Maschsee geben, aus dem NDR1 live sendet. Natürlich produzieren wir für alle ARD-Radiostationen zudem ein umfangreiches Sportpaket.“ Hauptpartner und Förderer aus der Wirtschaft Mit enercity, Rossmann, der Sparkasse und Volkswagen sind vier Hauptpartner an der Seite der Finals 2026 Hannover. Hinzu fördern mit Clarios, Lotto Niedersachsen, Vergölst und VGH weitere Partner aus Hannover die Finals. Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG: „Die Finals 2026 bringen deutschen Spitzensport nach Hannover – und damit eine besondere Energie in unsere Stadt. Hannover rückt als Gastgeberin bundesweit in den Fokus und genau diese Strahlkraft wollen wir als Hauptsponsorin unterstützen. enercity geht jeden Tag als Frontrunner der Energie- und Wärmewende voran: mit dem Ziel fest im Blick, gemeinsam im Team, mit Leidenschaft und Haltung. Dieser Anspruch passt hervorragend zum Spirit der Finals. Sport verbindet Menschen, löst Emotionen aus und schafft Gemeinschaft: Wir freuen uns auf vier Tage voller positiver Energie in Hannover!” Volker Alt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover: „Als Sparkasse Hannover sind wir seit über 200 Jahren fest in der Region verwurzelt und verstehen uns als Starkmacherin vor Ort. Sport bewegt Menschen, bringt sie zusammen und weckt Begeisterung – genau deshalb engagieren wir uns mit voller Überzeugung. Die Finals sind für uns weit mehr als ein Sportevent der Spitzenklasse: Sie sind eine wunderbare Gelegenheit, ganz Deutschland zu zeigen, wie lebenswert und sympathisch Hannover und die Region sind.“ Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH: „Die Unterstützung der Wirtschaft vor allem aus Niedersachsen ist enorm groß und trägt maßgeblich mit dazu bei, dass die Finals 2026 Hannover eine außergewöhnliche Sportgroßveranstaltung werden. Die Hauptpartner und Partner versetzen uns in die Lage, für die Zuschauenden vor Ort und am Bildschirm bestmögliche Erlebnisse zu schaffen.“ Viele Deutsche Meisterschaften können ohne Eintrittskarte besucht werden Die meisten Veranstaltungen werden ganz ohne Ticket für alle Besuchenden offen sein. Der Ticketvorverkauf für die Turn-Wettbewerbe in der ZAG arena und die Leichtathletik in Bochum ist bereits gestartet. Seit heute sind auch die Eintrittskarten für die Deutschen Clubmeisterschaften im Beach-Volleyball im Verkauf. Die Tickets für das Schwimmen im Stadionbad Hannover werden bald verfügbar sein. Beim 3x3 Basketball wird es Tickets voraussichtlich ab den Halbfinals geben, vorher sind alle Wettbewerbe frei. Alle hier nicht genannten Sportarten können ohne Eintrittskarte besucht werden. Landeshauptstadt Hannover Fotos: © 16.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie






