Montage der Friederikenbrücke in Herrenhausen

Montage der Friederikenbrücke
Knappe 2 Jahre ist es her, als die Friederikenbrücke demontiert wurde und zur Restauration abtransportiert wurde. Heute war es endlich soweit und die Brücke wurde angeliefert. Neben der Presse lockte der große Kran auch Schaulustige an. Interessiert wurde den Arbeitern zugschaut, wie sie routiniert das Abladen und Einhängen der Brücke vorbereiteten. Die Beplankung und die Geländer folgen demnächst. Das Tor wird vorraussichtlich in 5 Wochen (Juni) an seinen alten Platz zurückkehren. An der Brücke wird es aber zukünftig keinen Ausgang mehr aus den Gärten geben - jedoch ist die Brücke vom Großen Garten aus begehbar. Alle Maßnahmen sind mit der Denkmalbehörde abgestimmt. Die Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf etwa 1,09 Millionen Euro.
Zur Geschichte:
Die Friederikenbrücke wurde 1839 - 1840 nach Plänen von Hofbauinspektor Georg Ludwig Friedrich Laves erbaut. Sie diente ursprünglich für König Ernst-August und Königin Friederike als Verbindung ihrer Sommerresidenz im Georgengarten über die Graft zum Großen Garten. Die Brücke wurde wahrscheinlich nach 1937 und in den frühen 60er Jahren umfangreich saniert. Hierbei wurde zusätzlich ein Stahltragwerk angebracht, da die ursprünglichen Lavesträger, eine filigrane Eisenträgerkonstrunktion in Fischrumpfform, nicht mehr ausreichend tragfähig waren. Die äußeren Lavesträger und die gusseisenen Brückengeländer mit dem Wappen (mittig) wurden jedoch aus gestalterischen Gründen erhalten.
06.05.2021 Matthias Falk - hannover_fotografie










