Neuer Hörspaziergang durch die Stadtwildnis auf dem Lindener Berg – Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz würdigt das Projekt „Städte wagen Wildnis“

Neuer Hörspaziergang durch die Stadtwildnis auf dem Lindener Berg – Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz würdigt das Projekt „Städte wagen Wildnis“
Ein Eintauchen in die Stadtwildnis ist jetzt auf eine ganz besondere Art möglich: Auf dem „Gipfel“ des Lindener Berges bietet der neue Hörspaziergang „Asselquasselwildniswalk“ Informationen zur wilden Fauna und Flora. Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), und Ulrich Prote, Fachbereichsleiter Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover, haben den neuen Audioguide heute (9. Juli) offiziell eröffnet. Zugleich zogen sie Bilanz zum Pilotprojekt „Städte wagen Wildnis“. In dessen Rahmen hat die Landeshauptstadt Hannover auf zehn ausgewählten Projektflächen im Stadtgebiet diverse Maßnahmen ergriffen, um mehr Wildnis im urbanen Raum zuzulassen.
„Um die Vielfalt der Arten und Lebensräume in den Städten zu erhöhen, brauchen wir Leuchtturm-Projekte wie ‚Städte wagen Wildnis‘“, lautete die Bewertung von BfN-Präsidentin Beate Jessel. „Es zeigt eindrucksvoll, dass es sich lohnt, die Natur in der Stadt zu stärken – nicht nur für die biologische Vielfalt, die sich hier nun entfalten und entwickeln kann, sondern auch für die Menschen, die diese Vielfalt auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfahren können: Innovative Maßnahmen sorgen dafür, dass die neue städtische Wildnis fasziniert – sei es mit dem jetzt eröffneten ‚Asselquasselwildniswalk‘ oder mit dem Wildnis-Wagen-Infomobil.“
Ulrich Prote erläuterte die getroffenen Maßnahmen, die dem Artenschutz und der Biodiversität dienen und das Ziel verfolgen, den Anteil naturnaher Grünflächen im Stadtgebiet zu erhöhen: „Auf den Projektflächen kommen die Mähfahrzeuge nur noch selten und nur dann zum Einsatz, wenn es zur Erhaltung von bestimmten Zielarten notwendig ist. Durch ein neu entwickeltes Pflegekonzept und das Zulassen einer Eigendynamik hat sich an den Orten eine ganz besondere, vielfältige Stadtwildnis entwickelt, die gleichzeitig ein wichtiger Baustein der Naherholung ist.“ Der Fachbereichsleiter nannte konkrete Erfolgsbeispiele: „An der Fösse in Badenstedt wurden durch die extensive Beweidung verbesserte Lebensbedingungen für Vögel geschaffen. Und auf der Brache „Am Struthofs Kamp“ in Stöcken profitieren die Heuschrecken von den trockenen Standortbedingungen auf dem sandigen Boden.“
Spaziergang zum Selbsterkunden
Der neue Lindener Hörspaziergang „Asselquasselwildniswalk“ ist ein Rundweg zum Selbsterkunden. Die sechs Stationen können einzeln oder verbunden als Hörspiel erlebt werden. Auf einem circa 45-minütigen Rundweg werden die Hörer*innen begleitet von einem ungewöhnlichen Paar, das über den Wert von Stadtnatur diskutiert: die Wildnisassel, ein gesprächiges fiktives Bodenlebewesen, und Johann Hinrich Egestorff, geschäftstüchtiger Begründer der Industrialisierung Lindens. Dabei zeigt sich schnell, dass die Wildnis am Lindener Berg ein „echtes Stadtkind“ ist, in der sich trotzdem (oder gerade deshalb) Frösche und Fledermäuse wohlfühlen.
Der „Asselquasselwildniswalk“ lässt sich über das Internet unter www.hannover.de/staedte-wagen-wildnis auf das Smartphone laden. Besucher*innen vor Ort finden den Zugang außerdem über den QR-Code, der auf dem Informationsschild an der hölzernen Wildnisstele angebracht ist. Der Hörspaziergang wurde von Stefanie Krebs konzipiert, die bereits viele andere Hörspaziergänge für die Stadt entwickelt hat.
Pilotprojekt zur Erhöhung der Artenvielfalt
„Städte wagen Wildnis“ ist ein 2016 gestartetes Pilotprojekt der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit den Städten Dessau-Roßlau und Frankfurt am Main. Ziel ist es, die innerstädtische Artenvielfalt zu erhöhen, der Stadtbevölkerung ein Naturerleben vor der Haustür zu ermöglichen und die Vielfalt urbaner Freiräume zu steigern. Auf den zehn ausgewählten Projektflächen im Stadtgebiet Hannover wird mehr Wildnis zugelassen, wovon Pflanzen, Tiere und nicht zuletzt die Menschen profitieren. Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ wurde von 2016 bis 2021 im Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ durch das BfN mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanziell gefördert. In Hannover wurden etwa 1.348.000 Euro eingesetzt. Davon betrug der Fördermittelanteil des Bundes rund 964.000 Euro, circa 384.000 Euro hat die Landeshauptstadt Hannover als Eigenanteil in das Projekt eingebracht.
Die „Wildnis“-Flächen sind jeweils durch Holzstelen gekennzeichnet, auf denen sich orangefarbene Asseln aus Metall „niedergelassen“ haben. Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ fügt sich in die kommunale Biodiversitätsstrategie ein, die die Landeshauptstadt Hannover seit Jahren erfolgreich verfolgt. Lebensräume sollen geschützt und Artenvielfalt in der Stadt gefördert werden. Weitere Informationen dazu bietet das Internet unter www.hannover.de/staedte-wagen-wildnis und www.staedte-wagen-wildnis.de.
Hintergrund: „Wildnis“-Fläche auf dem Lindener Berg
Linden blickt auf eine spannende historische Entwicklung zurück: Aus dem ehemaligen Dorf wurde im Zuge der Industrialisierung um 1800 ein florierender Geschäftsstandort. Als bedeutende historische Person prägte vor allem Johann Hinrich Egestorff das Erscheinungsbild von Linden. Der Abbau von Kalkstein resultierte in einer Zerklüftung des Lindener Bergs. Die spätere Aufschüttung des Steinbruchs führte dazu, dass der Boden bis heute steinig und karg sowie zum Teil durch Altlasten beeinträchtigt ist.
Durch die Verfüllung und die südexponierte Lage ist der dortige Naturraum ein trocken-warmer Sonderstandort mit zum Teil noch vorhandenen kleinflächigen standorttypischen Vegetationsbeständen: im Wesentlichen „Milder Mauerpfeffer“ (Sedum sexangulare). Im Jahr 2020 wurden dort auch mehrere Individuen der „Blauflügeligen Ödlandschrecke“ (Oedipoda caerulescens) entdeckt, eine wärmeliebende und typische Art für Standorte mit hohem Offenbodenanteil.
Der gesamte Grünzug wird extensiv gepflegt, eine intensive Mahd erfolgt lediglich entlang von Wegen. Mittig vom Grünzug liegen die „Wilden-Inseln“. Dort wird in großzügigen Schleifen um die vorhandenen Bäume gemäht, die restliche Wiese darf sich über mehrere Jahre frei entwickeln. Auf der Spitze des Lindener Berges wird wenig eingegriffen, einzelne Bestände der invasiven „Kanadischen Goldrute“ werden dezimiert, um hier einer artenreichen Pflanzenvielfalt die Chance zur dauerhaften Ansiedlung zu geben.
„Um die Vielfalt der Arten und Lebensräume in den Städten zu erhöhen, brauchen wir Leuchtturm-Projekte wie ‚Städte wagen Wildnis‘“, lautete die Bewertung von BfN-Präsidentin Beate Jessel. „Es zeigt eindrucksvoll, dass es sich lohnt, die Natur in der Stadt zu stärken – nicht nur für die biologische Vielfalt, die sich hier nun entfalten und entwickeln kann, sondern auch für die Menschen, die diese Vielfalt auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfahren können: Innovative Maßnahmen sorgen dafür, dass die neue städtische Wildnis fasziniert – sei es mit dem jetzt eröffneten ‚Asselquasselwildniswalk‘ oder mit dem Wildnis-Wagen-Infomobil.“
Ulrich Prote erläuterte die getroffenen Maßnahmen, die dem Artenschutz und der Biodiversität dienen und das Ziel verfolgen, den Anteil naturnaher Grünflächen im Stadtgebiet zu erhöhen: „Auf den Projektflächen kommen die Mähfahrzeuge nur noch selten und nur dann zum Einsatz, wenn es zur Erhaltung von bestimmten Zielarten notwendig ist. Durch ein neu entwickeltes Pflegekonzept und das Zulassen einer Eigendynamik hat sich an den Orten eine ganz besondere, vielfältige Stadtwildnis entwickelt, die gleichzeitig ein wichtiger Baustein der Naherholung ist.“ Der Fachbereichsleiter nannte konkrete Erfolgsbeispiele: „An der Fösse in Badenstedt wurden durch die extensive Beweidung verbesserte Lebensbedingungen für Vögel geschaffen. Und auf der Brache „Am Struthofs Kamp“ in Stöcken profitieren die Heuschrecken von den trockenen Standortbedingungen auf dem sandigen Boden.“
Spaziergang zum Selbsterkunden
Der neue Lindener Hörspaziergang „Asselquasselwildniswalk“ ist ein Rundweg zum Selbsterkunden. Die sechs Stationen können einzeln oder verbunden als Hörspiel erlebt werden. Auf einem circa 45-minütigen Rundweg werden die Hörer*innen begleitet von einem ungewöhnlichen Paar, das über den Wert von Stadtnatur diskutiert: die Wildnisassel, ein gesprächiges fiktives Bodenlebewesen, und Johann Hinrich Egestorff, geschäftstüchtiger Begründer der Industrialisierung Lindens. Dabei zeigt sich schnell, dass die Wildnis am Lindener Berg ein „echtes Stadtkind“ ist, in der sich trotzdem (oder gerade deshalb) Frösche und Fledermäuse wohlfühlen.
Der „Asselquasselwildniswalk“ lässt sich über das Internet unter www.hannover.de/staedte-wagen-wildnis auf das Smartphone laden. Besucher*innen vor Ort finden den Zugang außerdem über den QR-Code, der auf dem Informationsschild an der hölzernen Wildnisstele angebracht ist. Der Hörspaziergang wurde von Stefanie Krebs konzipiert, die bereits viele andere Hörspaziergänge für die Stadt entwickelt hat.
Pilotprojekt zur Erhöhung der Artenvielfalt
„Städte wagen Wildnis“ ist ein 2016 gestartetes Pilotprojekt der Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit den Städten Dessau-Roßlau und Frankfurt am Main. Ziel ist es, die innerstädtische Artenvielfalt zu erhöhen, der Stadtbevölkerung ein Naturerleben vor der Haustür zu ermöglichen und die Vielfalt urbaner Freiräume zu steigern. Auf den zehn ausgewählten Projektflächen im Stadtgebiet Hannover wird mehr Wildnis zugelassen, wovon Pflanzen, Tiere und nicht zuletzt die Menschen profitieren. Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ wurde von 2016 bis 2021 im Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ durch das BfN mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit finanziell gefördert. In Hannover wurden etwa 1.348.000 Euro eingesetzt. Davon betrug der Fördermittelanteil des Bundes rund 964.000 Euro, circa 384.000 Euro hat die Landeshauptstadt Hannover als Eigenanteil in das Projekt eingebracht.
Die „Wildnis“-Flächen sind jeweils durch Holzstelen gekennzeichnet, auf denen sich orangefarbene Asseln aus Metall „niedergelassen“ haben. Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ fügt sich in die kommunale Biodiversitätsstrategie ein, die die Landeshauptstadt Hannover seit Jahren erfolgreich verfolgt. Lebensräume sollen geschützt und Artenvielfalt in der Stadt gefördert werden. Weitere Informationen dazu bietet das Internet unter www.hannover.de/staedte-wagen-wildnis und www.staedte-wagen-wildnis.de.
Hintergrund: „Wildnis“-Fläche auf dem Lindener Berg
Linden blickt auf eine spannende historische Entwicklung zurück: Aus dem ehemaligen Dorf wurde im Zuge der Industrialisierung um 1800 ein florierender Geschäftsstandort. Als bedeutende historische Person prägte vor allem Johann Hinrich Egestorff das Erscheinungsbild von Linden. Der Abbau von Kalkstein resultierte in einer Zerklüftung des Lindener Bergs. Die spätere Aufschüttung des Steinbruchs führte dazu, dass der Boden bis heute steinig und karg sowie zum Teil durch Altlasten beeinträchtigt ist.
Durch die Verfüllung und die südexponierte Lage ist der dortige Naturraum ein trocken-warmer Sonderstandort mit zum Teil noch vorhandenen kleinflächigen standorttypischen Vegetationsbeständen: im Wesentlichen „Milder Mauerpfeffer“ (Sedum sexangulare). Im Jahr 2020 wurden dort auch mehrere Individuen der „Blauflügeligen Ödlandschrecke“ (Oedipoda caerulescens) entdeckt, eine wärmeliebende und typische Art für Standorte mit hohem Offenbodenanteil.
Der gesamte Grünzug wird extensiv gepflegt, eine intensive Mahd erfolgt lediglich entlang von Wegen. Mittig vom Grünzug liegen die „Wilden-Inseln“. Dort wird in großzügigen Schleifen um die vorhandenen Bäume gemäht, die restliche Wiese darf sich über mehrere Jahre frei entwickeln. Auf der Spitze des Lindener Berges wird wenig eingegriffen, einzelne Bestände der invasiven „Kanadischen Goldrute“ werden dezimiert, um hier einer artenreichen Pflanzenvielfalt die Chance zur dauerhaften Ansiedlung zu geben.
Fotos: 09.07.2021 Matthias Falk - hannover_fotografie

POL-H: Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" startet Ende April An mehreren Terminen Ende April und im Mai 2026 haben Bürgerinnen und Bürger in Hannover, Laatzen und Seelze erneut die Möglichkeit, bei einer Tasse Kaffee mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungsreihe "Coffee with a cop" bietet Raum für Fragen, Hinweise und persönliche Anliegen. Interessierte können Themen ansprechen, die sie bewegen, und sich in persönlicher Atmosphäre mit Mitarbeitenden der Polizei austauschen. Bei allen Veranstaltungen werden allgemeine Bürgergespräche angeboten. Darüber hinaus können Fahrräder codiert werden, Interessierte Informationen zum Polizeiberuf erhalten sowie Präventionshinweise zu Trickbetrug und Einbruchschutz bekommen. Ziel der Aktion ist es, den direkten Kontakt zwischen Polizei und Bevölkerung zu stärken und Gespräche außerhalb konkreter Einsatzsituationen zu ermöglichen. Die nächsten Stationen der Aktion "Coffee with a cop" sind: Donnerstag, 30.04.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Oberricklinger Markt Montag, 04.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Lidl Oberricklingen,, Tillystraße Dienstag, 05.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Platz "Alter Krug", Hannoversche Straße 13, 30926 Seelze Mittwoch, 06.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Moltkeplatz Donnerstag, 07.05.2026, 10:00 bis 18:00 Uhr, Rewe Wettbergen Freitag, 08.05.2026, 14:00 bis 18:00 Uhr, Bauernmarkt Bothfeld Montag, 11.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Meyers Garten, Misburg Mittwoch, 13.05.2026, 13:00 bis 18:00 Uhr, Wochenmarkt, Mühlenberg Freitag, 15.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt Döhren Montag, 18.05.2026, 10:00 bis 16:00 Uhr, Nahkauf, Kampstraße 2, 30880 Laatzen Dienstag, 19.05.2026, 08:00 bis 13:00 Uhr, Wochenmarkt, Zooviertel Polizei Hannover Foto: © 20.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

Finals: 143 Deutsche Meistertitel, fast 4.000 Athletinnen und Athleten Bei den Finals 2026 Hannover vom 23. – 26. Juli werden insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Spitzensportarten vergeben. Fast 4.000 Sportlerinnen und Sportler und mehr als 1.400 Betreuerinnen und Betreuer machen Hannover und das Umland für vier Tage zur Herzkammer des deutschen Spitzensports. 100 Tage vor dem Multisport-Event haben Beteiligte aus der Politik, von den TV-Partnern, Athletinnen und Athleten, Förderer und Veranstalter das Sportprogramm sowie die aufwändige TV-Produktion bei einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus, moderiert durch ARD-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, vorgestellt. Oberbürgermeister Belit Onay: „100 Tage vor den Finals steigt die Vorfreude spürbar. Die Finals bringen Menschen zusammen und zeigen wie verbindend Sport sein kann – eine ganz besondere Atmosphäre, die weit über den Wettbewerb hinausgeht. Wir freuen uns sehr, dass Hannover Gastgeber dieses großen Sportereignisses ist und im Sommer zum Treffpunkt für Sportbegeisterte aus ganz Deutschland wird. Mit den Schul-Finals holen wir diese Begeisterung auch in unsere Schulen. Dank der Unterstützung von Sportvereinen und regionalen Wirtschaftspartnern wird dieses große Event möglich. Das wird ein gemeinsamer Sportsommer für unsere Stadt.“ Erster Regionsrat, Jens Palandt: „Die Menschen in der Region und Landeshauptstadt dürfen sich auf ein sportliches Großereignis freuen, dass jetzt spürbar immer näher rückt. Spitzenleistungen, Begeisterung und Gemeinschaft werden dabei auf einzigartige Weise verbunden. Dadurch wird ein besonderes Flair entstehen, dass in Stadt und Region spürbar sein wird. Für Hannover ist das Multisport-Event eine große Chance, sich als sportbegeisterte, weltoffene und lebenswerte Region zu präsentieren.“ Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens: „Die Finals 2026 zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung das Sportland Niedersachsen als leistungsstarker und innovativer Sportstandort hat. Hannover und die Region werden für vier Tage zur Bühne des deutschen Spitzensports – offen, urban und nah bei den Menschen. Das Multi-Sportevent macht sportliche Spitzenleistungen unmittelbar erlebbar und steht zudem für Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Begeisterung. Diese Impulse wollen wir als Land Niedersachsen in die Breite tragen“. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung fördert die Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals mit bis zu drei Millionen Euro. Das Land Niedersachsen ist damit der größte öffentliche Geldgeber bei der Finanzierung der Finals. Das Sportprogramm Zu den Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten zählen unter anderem 3x3-Basketball, Gerätturnen, Kanu, Rhythmische Sportgymnastik, Rudern und Triathlon. Einige Sportarten sind neu bei den Finals dabei, dazu zählen Beach-Volleyball, Gewichtheben, Ju-Jutsu, Rapid Surfen, Segeln und Windsurfen. Ein wichtiger Kern der Finals besteht darin, dass die Wettbewerbe nah an die Menschen gebracht werden sollen. Daher sind auch für die Finals 2026 ungewöhnliche Austragungsorte für die Wettbewerbe vorgesehen: Kanu und Rudern auf dem Maschsee, 3x3 Basketball, Bogensport, BMX Flatland sowie Breaking am Neuen Rathaus. Auch das Umland der Landeshauptstadt ist Teil der Finals. Am Steinhuder Meer werden die Deutschen Meisterschaften im Coastal Rowing, Segeln, Triathlon und Windsurfen ausgetragen. Die Leichtathletik-Wettkämpfe finden in Bochum statt, die Deutsche Meisterschaften im Stabhochsprung in Hannover auf dem Opernplatz. Paulina Paszek, Silber- und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spiele 2024 Paris vom HKC Hannover: „Es fühlt sich einfach besonders an, wenn so ein großes Event in der eigenen Region stattfindet. Das sorgt nochmal für eine bisschen mehr extra Motivation.“ Sven Schwarz, zweifacher Vize-Weltmeister 2025 im Schwimmen von den Wasserfreunden von 1898 Hannover: „Die neuen Formate wie die Elimination Races und die Kombinationswertungen brechen den gewohnten Wettkampfmodus auf und machen die Rennen extrem spannend. Dass die gesamte deutsche Spitze für dieses Highlight hier in meiner Heimatstadt zusammenkommt, ist einfach großartig. Ich freue mich auf ein tolles Event mit super Stimmung.“ Andreas Toba, ehemaliger Deutscher Spitzenturner, vom TK Hannover: „Die Finals haben immer einen hohen Stellenwert, weil es vergleichbar ist mit Olympischen Spielen, nur halt National. Vor allem endlich mal in Hannover, in der ZAG Arena, eigentlich direkt vor meiner Haustür, darauf habe ich schon lange gewartet. Für das Turnen in Hannover, ist es natürlich auch was ganz Besonderes, wie gesagt wir haben schon lange darauf gewartet.“ Demonstrationsportarten Erstmals werden einige Demonstrationswettbewerbe die Finals ergänzen und sich einem breiten Publikum vorstellen. Dazu gehören Floorball (Rathenauplatz), Kanu-Polo (Maschsee), Stand-Up-Paddling (Maschsee) und Tec-Ball (Sport-Leistungs-Zentrum Hannover). Sie werden mit dafür sorgen, dass Hannover während der Finals eine große, bunte und vielfältige Sport-Stadt ist. Die TV-Produktion Die Finals 2026 Hannover ist eine der aufwändigsten und größten TV-Sport-Produktionen des Jahres in Deutschland. Erstmals werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt und dem Umland die TV-Bilder der Finals durch einen externen Dienstleister produziert. Mit TVN hat sich hier in einer europaweiten Ausschreibung ein lokaler Anbieter durchgesetzt. Bei der TV-Produktion werden mehr als 200 Stunden Live-Bilder durch ca. 400 Produktions-Mitarbeiter*innen erstellt. Dabei kommen ca. 140 Kameras zum Einsatz, die in 13 unterschiedlichen Regien zusammenlaufen. Insgesamt werden ca. 80 Terabyte (TB) an Videomaterial erstellt und verteilt. Es werden 7 Ü-Wägen mit 16 Regien im Einsatz sein. Das TV-Zentrum wird, wie das Medienzentrum, in der Heinz von Heiden Arena angesiedelt. Sendezeiten bei ARD und ZDF ARD und ZDF übertragen die Finals rund 30 Stunden in den Hauptprogrammen und mehr als 100 Stunden in den Streams. Der NDR übernimmt federführend für die ARD-Anstalten auch die umfangreiche Radio-Produktion des Multisport-Event. Dr. Yorck Polus, ZDF-Sportchef: „Die Vielfalt der Sportarten bei den Finals ist einmalig und die Sportarten zu präsentieren, die sonst nicht so im Fokus stehen, die Breite des Sports zu zeigen und ihnen eine Plattform zu bieten, davon waren wir von Anfang überzeugt und sind ein stückweit Stolz, welche Ebene das heute erreicht hat.“ Gerd Gottlob, Sportchef des NDR: „Der NDR begleitet das Multisport-Event neben dem TV-Hauptprogramm und in den Streams, auch sehr umfangreich im Hörfunk in Deutschland. Zudem wird es ab Mittwoch in der Finals-Woche, ein Pop-Up-Studio am Maschsee geben, aus dem NDR1 live sendet. Natürlich produzieren wir für alle ARD-Radiostationen zudem ein umfangreiches Sportpaket.“ Hauptpartner und Förderer aus der Wirtschaft Mit enercity, Rossmann, der Sparkasse und Volkswagen sind vier Hauptpartner an der Seite der Finals 2026 Hannover. Hinzu fördern mit Clarios, Lotto Niedersachsen, Vergölst und VGH weitere Partner aus Hannover die Finals. Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG: „Die Finals 2026 bringen deutschen Spitzensport nach Hannover – und damit eine besondere Energie in unsere Stadt. Hannover rückt als Gastgeberin bundesweit in den Fokus und genau diese Strahlkraft wollen wir als Hauptsponsorin unterstützen. enercity geht jeden Tag als Frontrunner der Energie- und Wärmewende voran: mit dem Ziel fest im Blick, gemeinsam im Team, mit Leidenschaft und Haltung. Dieser Anspruch passt hervorragend zum Spirit der Finals. Sport verbindet Menschen, löst Emotionen aus und schafft Gemeinschaft: Wir freuen uns auf vier Tage voller positiver Energie in Hannover!” Volker Alt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover: „Als Sparkasse Hannover sind wir seit über 200 Jahren fest in der Region verwurzelt und verstehen uns als Starkmacherin vor Ort. Sport bewegt Menschen, bringt sie zusammen und weckt Begeisterung – genau deshalb engagieren wir uns mit voller Überzeugung. Die Finals sind für uns weit mehr als ein Sportevent der Spitzenklasse: Sie sind eine wunderbare Gelegenheit, ganz Deutschland zu zeigen, wie lebenswert und sympathisch Hannover und die Region sind.“ Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH: „Die Unterstützung der Wirtschaft vor allem aus Niedersachsen ist enorm groß und trägt maßgeblich mit dazu bei, dass die Finals 2026 Hannover eine außergewöhnliche Sportgroßveranstaltung werden. Die Hauptpartner und Partner versetzen uns in die Lage, für die Zuschauenden vor Ort und am Bildschirm bestmögliche Erlebnisse zu schaffen.“ Viele Deutsche Meisterschaften können ohne Eintrittskarte besucht werden Die meisten Veranstaltungen werden ganz ohne Ticket für alle Besuchenden offen sein. Der Ticketvorverkauf für die Turn-Wettbewerbe in der ZAG arena und die Leichtathletik in Bochum ist bereits gestartet. Seit heute sind auch die Eintrittskarten für die Deutschen Clubmeisterschaften im Beach-Volleyball im Verkauf. Die Tickets für das Schwimmen im Stadionbad Hannover werden bald verfügbar sein. Beim 3x3 Basketball wird es Tickets voraussichtlich ab den Halbfinals geben, vorher sind alle Wettbewerbe frei. Alle hier nicht genannten Sportarten können ohne Eintrittskarte besucht werden. Landeshauptstadt Hannover Fotos: © 16.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie






