Polizeiliche Kriminalstatistik 2021: Straftaten im zweiten Corona-Jahr noch weiter gesunken

Polizeiliche Kriminalstatistik 2021: Straftaten im zweiten Corona-Jahr noch weiter gesunken

Pistorius: „Noch nie gab es weniger Straftaten bei einer gleichzeitig so hohen Aufklärungsquote. Bei 64 von 100 Taten ermittelte die Polizei die Täterinnen und Täter.“
 
  • Noch nie gab es so wenige Straftaten: 472.096 Fälle (minus 5 Prozent)
  • Die Aufklärungsquote liegt bei über 64%
  • Niedrigste Kriminalitätsbelastung seit statistischer Auswertung der Zahlen: Häufigkeitszahl (Taten pro 100.000 Einwohner) sinkt erstmals unter 6.000 - auf 5.899
  • Wohnungseinbruchdiebstähle gehen weiter deutlich zurück - fast jeder zweite Einbruch bleibt dank guter Sicherungsmaßnahmen ein Versuch
  • Straftaten werden insgesamt immer digitaler
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat heute (17.03.2022) die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2021 vorgestellt. Sechs Jahre infolge sind die Gesamtfallzahlen der polizeilich registrierten Kriminalität gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr waren es noch einmal ca. fünf Prozent weniger Taten: 472.096 Fälle wurden registriert. Die Aufklärungsquote lag wie 2020 bei über 64% und somit weiter auf einem sehr hohen Niveau.
 
Minister Pistorius sagt: „Seit dem Beginn der statistischen Auswertung der Zahlen 1990 gab es nie weniger Straftaten als im vergangenen Jahr. Wir sind uns im Klaren darüber, dass das auch mit den Effekten der Corona-Pandemie zusammenhängt. Andererseits ist diese Entwicklung ebenfalls ein Nachweis für die hervorragende Polizeiarbeit in Niedersachsen.“
 
Noch nie so wenig Wohnungseinbruchdiebstähle wie 2021
Mit 5.175 registrierten Wohnungseinbrüchen gab es noch nie so wenige Taten wie 2021. Im Vergleich zu den Höchstständen 2015 und 2016, als jeweils rund 16.500 Einbrüche registriert wurden, ist dieser Wert um rund zwei Drittel zurückgegangen. Gleichzeitig steigt die Versuchsquote seit mehreren Jahren fortlaufend an und liegt aktuell mit 46,64% nochmals über der Quote des Vorjahres. Dabei konnte die Aufklärungsquote auf 27,85% gesteigert werden.
 
Minister Pistorius: „Nicht nur die historisch niedrigen Zahlen bei den Einbrüchen sind sehr positiv, sondern auch die Tatsache, dass inzwischen fast jede zweite Tat ein Versuch bleibt. Das zeigt, dass Prävention, nachbarschaftliche Aufmerksamkeit und guter baulicher Schutz an Fenstern und Türen die wirksamsten Mittel gegen Einbrecher sind. Diese sehr niedrigen Zahlen haben sicher auch etwas mit dem Faktor Corona zu tun. Trotzdem gibt es nur wenige Delikte, die sich so stark auf das Sicherheitsgefühl der Menschen auswirken. Darum werden wir die Maßnahmen der vergangenen Jahre weiter konsequent fortsetzen. Dazu gehören die seit Jahren grenzüberschreitenden Kontrollmaßnahmen der Polizei, die immer besser abgestimmte polizeiliche Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene und natürlich offensive Präventionsarbeit.“
 
Cyberkriminalität steigt auf Zehn-Jahres-Hoch
Im Bereich der Cyberkriminalität sind die Straftaten „unter Nutzung des Tatmittels Internet“ in 2021 um 5,51% auf 45.141 Fälle gestiegen. Das ist ein neuer Höchststand in diesem Bereich im Vergleich der vergangenen zehn Jahre. Besonders stark gestiegen ist die Anzahl der Delikte im Zusammenhang mit der Verbreitung von Kinder- und Jugendpornografie, Bedrohungen, sonstigen Betrugsdelikten sowie Beleidigungen. Der im Vorjahr auffällige Anstieg beim Online-Warenbetrug hat sich 2021 dagegen nicht fortgesetzt - es gab einen Rückgang um 15,72% auf 14.316 Fälle. Taten im Bereich der Cybersicherheit, also etwa das Hacken von Datennetzen oder auch der Diebstahl von Daten, haben mit 3.797 Delikten ebenfalls einen Zehn-Jahres-Höchststand erreicht. Im Fokus der Cyberkriminellen stehen dabei neben privaten Netzwerken vor allem Server von Unternehmen und Firmen, Krankenhäusern oder Verwaltungsbereichen.
 
Minister Pistorius: „Die Kriminalitätsbekämpfung im digitalen Raum wird für die Polizei ein immer elementarerer Teil der Arbeit. In komplexen Cyberverfahren ermittelt die Polizei teils über Jahre hinweg und kooperiert dabei mit nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden sowie anderen dafür zuständigen Stellen. Ich erinnere insbesondere an die großartigen Ermittlungserfolge der Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Hannover Anfang dieses Jahres, die mit dem ‚Take down‘ eines kriminellen, mutmaßlich russischen VPN-Netzwerks abgeschlossen werden konnten. So etwas kostet sehr viel Zeit und Arbeit. Es ist ein Job für absolute Expertinnen und Experten. Es geht bei diesen Angriffen insbesondere auch darum, die notwendigen und passgenauen Maßnahmen einzusetzen, um Schäden auf Servern von Unternehmen, Behörden und Privatpersonen zu verhindern.“
 
Häusliche Gewalt
Der Begriff der „häuslichen Gewalt“ steht nicht für eine bestimmte Straftat, sondern beschreibt den Rahmen, in dem zum Teil ganz unterschiedliche Delikte begangen werden. Seit Ende letzten Jahres liegt für das Phänomen der häuslichen Gewalt erstmalig eine bundesweite Definition vor, die eine einheitliche statistische Erfassung ermöglicht. Diese umfasst nicht nur im Wesentlichen partnerschaftliche und ex-partnerschaftliche, sondern auch familiäre Gewalt und ist deshalb grundsätzlich nicht ohne Weiteres vergleichbar mit den Werten der Jahre 2020 und früher. Im vergangenen Jahr hat die Polizei in Niedersachsen insgesamt 24.305 Fälle häuslicher Gewalt in Anlehnung an die neu geschaffene Definition registriert. Häusliche Gewalt ist weit überwiegend durch Körperverletzungsdelikte geprägt, im Jahr 2021 betrug der Anteil rund 60,83%. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 14.784 Körperverletzungen, davon 2.491 gefährliche und schwere Körperverletzungen.
 
Minister Pistorius: „Jede dieser in der Regel durch Männer begangenen Taten im geschützten familiären Umfeld ist furchtbar und unfassbar. Darunter leiden die Opfer teils ihr Leben lang, ganze Familien leben in Angst vor den nächsten unvorhersehbaren Attacken. Deswegen ist mir sehr wichtig, dass wir alles dafür tun, um die Opfer vor dieser Art der Gewalt - körperlich, psychisch und verbal - so gut wie möglich zu schützen. Die jetzt eingeführte begriffliche Harmonisierung soll dazu führen, dass wir diese Taten künftig genauer und bundesweit vergleichbar abbilden können. Nur wenn man dieses Phänomen detailliert erfasst, kann man wirksame Maßnahmen dagegen treffen. Im Laufe dieses Jahres werden wir die heute vorgestellten ‚Hellfelddaten‘ neben die dann vorliegenden Ergebnisse der ‚Dunkelfeldstudie‘ des LKA legen. Bei der ‚Dunkelfeldstudie‘ haben wir einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema häusliche Gewalt gelegt, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Ich erhoffe mir davon neue Erkenntnisse zu der Belastung der Menschen in Niedersachsen durch familiäre Gewalt. Denn je mehr wir darüber wissen, desto besser können wir dagegen insbesondere präventiv vorgehen.“
 
Sprengung von Geldautomaten erreichen 2021 einen Höchstwert
Mit 55 gesprengten Geldautomaten wurde im vergangenen Jahr ein neuer Höchstwert erreicht. In 27 Fällen und somit in nahezu der Hälfte aller Sprengungen wurde Bargeld erbeutet. Seit Sommer 2020 werden bei den Taten immer häufiger Festsprengstoffe eingesetzt, die eine wesentlich höhere Sprengwirkung und damit auch ein nochmals höheres Gefährdungspotential für Menschen, die sich in der Nähe befinden, haben.
 
Minister Pistorius: „Wir machen die Erfahrung, dass die Täterinnen und Täter gerade aus den Beneluxländern für diese Taten über die Grenze nach Deutschland kommen. In den Niederlanden und in Belgien gibt es gesetzliche Verpflichtungen für die Banken, die Geldautomaten besser zu schützen, bei uns ist das nicht der Fall. In Niedersachsen wird die Polizei zeitnah alle Geldautomaten genau anschauen und einer gezielten, individuellen Risikobewertung unterziehen. Anschließend werden den Betreibern Empfehlungen für einen besseren Schutz ihrer Automaten mitgeteilt. Parallel werden in Kürze Gespräche mit den Bankenverbänden anberaumt, um sie noch mehr für dieses Phänomen zu sensibilisieren.“

Symbolbild: © 17.03.2022 Matthias Falk - hannover_fotografie
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Finals: 143 Deutsche Meistertitel, fast 4.000 Athletinnen und Athleten Bei den Finals 2026 Hannover vom 23. – 26. Juli werden insgesamt 143 Deutsche Meistertitel in 24 Spitzensportarten vergeben. Fast 4.000 Sportlerinnen und Sportler und mehr als 1.400 Betreuerinnen und Betreuer machen Hannover und das Umland für vier Tage zur Herzkammer des deutschen Spitzensports. 100 Tage vor dem Multisport-Event haben Beteiligte aus der Politik, von den TV-Partnern, Athletinnen und Athleten, Förderer und Veranstalter das Sportprogramm sowie die aufwändige TV-Produktion bei einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus, moderiert durch ARD-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra, vorgestellt. Oberbürgermeister Belit Onay: „100 Tage vor den Finals steigt die Vorfreude spürbar. Die Finals bringen Menschen zusammen und zeigen wie verbindend Sport sein kann – eine ganz besondere Atmosphäre, die weit über den Wettbewerb hinausgeht. Wir freuen uns sehr, dass Hannover Gastgeber dieses großen Sportereignisses ist und im Sommer zum Treffpunkt für Sportbegeisterte aus ganz Deutschland wird. Mit den Schul-Finals holen wir diese Begeisterung auch in unsere Schulen. Dank der Unterstützung von Sportvereinen und regionalen Wirtschaftspartnern wird dieses große Event möglich. Das wird ein gemeinsamer Sportsommer für unsere Stadt.“ Erster Regionsrat, Jens Palandt: „Die Menschen in der Region und Landeshauptstadt dürfen sich auf ein sportliches Großereignis freuen, dass jetzt spürbar immer näher rückt. Spitzenleistungen, Begeisterung und Gemeinschaft werden dabei auf einzigartige Weise verbunden. Dadurch wird ein besonderes Flair entstehen, dass in Stadt und Region spürbar sein wird. Für Hannover ist das Multisport-Event eine große Chance, sich als sportbegeisterte, weltoffene und lebenswerte Region zu präsentieren.“ Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens: „Die Finals 2026 zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung das Sportland Niedersachsen als leistungsstarker und innovativer Sportstandort hat. Hannover und die Region werden für vier Tage zur Bühne des deutschen Spitzensports – offen, urban und nah bei den Menschen. Das Multi-Sportevent macht sportliche Spitzenleistungen unmittelbar erlebbar und steht zudem für Werte wie Zusammenhalt, Fairness und Begeisterung. Diese Impulse wollen wir als Land Niedersachsen in die Breite tragen“. Das Niedersächsische Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung fördert die Durchführung der Deutschen Meisterschaften im Rahmen der Finals mit bis zu drei Millionen Euro. Das Land Niedersachsen ist damit der größte öffentliche Geldgeber bei der Finanzierung der Finals. Das Sportprogramm Zu den Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten zählen unter anderem 3x3-Basketball, Gerätturnen, Kanu, Rhythmische Sportgymnastik, Rudern und Triathlon. Einige Sportarten sind neu bei den Finals dabei, dazu zählen Beach-Volleyball, Gewichtheben, Ju-Jutsu, Rapid Surfen, Segeln und Windsurfen. Ein wichtiger Kern der Finals besteht darin, dass die Wettbewerbe nah an die Menschen gebracht werden sollen. Daher sind auch für die Finals 2026 ungewöhnliche Austragungsorte für die Wettbewerbe vorgesehen: Kanu und Rudern auf dem Maschsee, 3x3 Basketball, Bogensport, BMX Flatland sowie Breaking am Neuen Rathaus. Auch das Umland der Landeshauptstadt ist Teil der Finals. Am Steinhuder Meer werden die Deutschen Meisterschaften im Coastal Rowing, Segeln, Triathlon und Windsurfen ausgetragen. Die Leichtathletik-Wettkämpfe finden in Bochum statt, die Deutsche Meisterschaften im Stabhochsprung in Hannover auf dem Opernplatz. Paulina Paszek, Silber- und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spiele 2024 Paris vom HKC Hannover: „Es fühlt sich einfach besonders an, wenn so ein großes Event in der eigenen Region stattfindet. Das sorgt nochmal für eine bisschen mehr extra Motivation.“ Sven Schwarz, zweifacher Vize-Weltmeister 2025 im Schwimmen von den Wasserfreunden von 1898 Hannover: „Die neuen Formate wie die Elimination Races und die Kombinationswertungen brechen den gewohnten Wettkampfmodus auf und machen die Rennen extrem spannend. Dass die gesamte deutsche Spitze für dieses Highlight hier in meiner Heimatstadt zusammenkommt, ist einfach großartig. Ich freue mich auf ein tolles Event mit super Stimmung.“ Andreas Toba, ehemaliger Deutscher Spitzenturner, vom TK Hannover: „Die Finals haben immer einen hohen Stellenwert, weil es vergleichbar ist mit Olympischen Spielen, nur halt National. Vor allem endlich mal in Hannover, in der ZAG Arena, eigentlich direkt vor meiner Haustür, darauf habe ich schon lange gewartet. Für das Turnen in Hannover, ist es natürlich auch was ganz Besonderes, wie gesagt wir haben schon lange darauf gewartet.“ Demonstrationsportarten Erstmals werden einige Demonstrationswettbewerbe die Finals ergänzen und sich einem breiten Publikum vorstellen. Dazu gehören Floorball (Rathenauplatz), Kanu-Polo (Maschsee), Stand-Up-Paddling (Maschsee) und Tec-Ball (Sport-Leistungs-Zentrum Hannover). Sie werden mit dafür sorgen, dass Hannover während der Finals eine große, bunte und vielfältige Sport-Stadt ist. Die TV-Produktion Die Finals 2026 Hannover ist eine der aufwändigsten und größten TV-Sport-Produktionen des Jahres in Deutschland. Erstmals werden in der niedersächsischen Landeshauptstadt und dem Umland die TV-Bilder der Finals durch einen externen Dienstleister produziert. Mit TVN hat sich hier in einer europaweiten Ausschreibung ein lokaler Anbieter durchgesetzt. Bei der TV-Produktion werden mehr als 200 Stunden Live-Bilder durch ca. 400 Produktions-Mitarbeiter*innen erstellt. Dabei kommen ca. 140 Kameras zum Einsatz, die in 13 unterschiedlichen Regien zusammenlaufen. Insgesamt werden ca. 80 Terabyte (TB) an Videomaterial erstellt und verteilt. Es werden 7 Ü-Wägen mit 16 Regien im Einsatz sein. Das TV-Zentrum wird, wie das Medienzentrum, in der Heinz von Heiden Arena angesiedelt. Sendezeiten bei ARD und ZDF ARD und ZDF übertragen die Finals rund 30 Stunden in den Hauptprogrammen und mehr als 100 Stunden in den Streams. Der NDR übernimmt federführend für die ARD-Anstalten auch die umfangreiche Radio-Produktion des Multisport-Event. Dr. Yorck Polus, ZDF-Sportchef: „Die Vielfalt der Sportarten bei den Finals ist einmalig und die Sportarten zu präsentieren, die sonst nicht so im Fokus stehen, die Breite des Sports zu zeigen und ihnen eine Plattform zu bieten, davon waren wir von Anfang überzeugt und sind ein stückweit Stolz, welche Ebene das heute erreicht hat.“ Gerd Gottlob, Sportchef des NDR: „Der NDR begleitet das Multisport-Event neben dem TV-Hauptprogramm und in den Streams, auch sehr umfangreich im Hörfunk in Deutschland. Zudem wird es ab Mittwoch in der Finals-Woche, ein Pop-Up-Studio am Maschsee geben, aus dem NDR1 live sendet. Natürlich produzieren wir für alle ARD-Radiostationen zudem ein umfangreiches Sportpaket.“ Hauptpartner und Förderer aus der Wirtschaft Mit enercity, Rossmann, der Sparkasse und Volkswagen sind vier Hauptpartner an der Seite der Finals 2026 Hannover. Hinzu fördern mit Clarios, Lotto Niedersachsen, Vergölst und VGH weitere Partner aus Hannover die Finals. Aurélie Alemany, Vorstandsvorsitzende der enercity AG: „Die Finals 2026 bringen deutschen Spitzensport nach Hannover – und damit eine besondere Energie in unsere Stadt. Hannover rückt als Gastgeberin bundesweit in den Fokus und genau diese Strahlkraft wollen wir als Hauptsponsorin unterstützen. enercity geht jeden Tag als Frontrunner der Energie- und Wärmewende voran: mit dem Ziel fest im Blick, gemeinsam im Team, mit Leidenschaft und Haltung. Dieser Anspruch passt hervorragend zum Spirit der Finals. Sport verbindet Menschen, löst Emotionen aus und schafft Gemeinschaft: Wir freuen uns auf vier Tage voller positiver Energie in Hannover!” Volker Alt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover: „Als Sparkasse Hannover sind wir seit über 200 Jahren fest in der Region verwurzelt und verstehen uns als Starkmacherin vor Ort. Sport bewegt Menschen, bringt sie zusammen und weckt Begeisterung – genau deshalb engagieren wir uns mit voller Überzeugung. Die Finals sind für uns weit mehr als ein Sportevent der Spitzenklasse: Sie sind eine wunderbare Gelegenheit, ganz Deutschland zu zeigen, wie lebenswert und sympathisch Hannover und die Region sind.“ Hagen Boßdorf, Geschäftsführer der Finals GmbH: „Die Unterstützung der Wirtschaft vor allem aus Niedersachsen ist enorm groß und trägt maßgeblich mit dazu bei, dass die Finals 2026 Hannover eine außergewöhnliche Sportgroßveranstaltung werden. Die Hauptpartner und Partner versetzen uns in die Lage, für die Zuschauenden vor Ort und am Bildschirm bestmögliche Erlebnisse zu schaffen.“ Viele Deutsche Meisterschaften können ohne Eintrittskarte besucht werden Die meisten Veranstaltungen werden ganz ohne Ticket für alle Besuchenden offen sein. Der Ticketvorverkauf für die Turn-Wettbewerbe in der ZAG arena und die Leichtathletik in Bochum ist bereits gestartet. Seit heute sind auch die Eintrittskarten für die Deutschen Clubmeisterschaften im Beach-Volleyball im Verkauf. Die Tickets für das Schwimmen im Stadionbad Hannover werden bald verfügbar sein. Beim 3x3 Basketball wird es Tickets voraussichtlich ab den Halbfinals geben, vorher sind alle Wettbewerbe frei. Alle hier nicht genannten Sportarten können ohne Eintrittskarte besucht werden. Landeshauptstadt Hannover Fotos: © 16.04.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie