Schulanfang 2025 Sicher zur Schule - Polizei informiert zu sog. Elterntaxis und Fahrradtraining für Kinder

Schulanfang 2025 Sicher zur Schule - Polizei informiert zu sog. Elterntaxis und Fahrradtraining für Kinder
Das Schuljahr 2025/26 beginnt und in der Stadt und Region Hannover werden auch in diesem Jahr wieder mehrere tausend Erstklässlerinnen und Erstklässler eingeschult. Da sie den Verkehr noch nicht richtig einschätzen und sich nicht sicher verhalten können, gehören Kinder zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmenden. Ihre geringe Körpergröße, eingeschränkte Wahrnehmung und impulsives Verhalten erschweren es ihnen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Gerade Erstklässlerinnen und Erstklässler, die zum ersten Mal den Schulweg alleine bewältigen, verfügen über wenig Erfahrung im Straßenverkehr und stehen deshalb besonders im Fokus polizeilicher Verkehrssicherheitsmaßnahmen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei richtet sich aber auch an die Eltern, welche als Vorbilder und Verkehrserziehende einen wichtigen Part einnehmen und dazu beitragen, ihre Kinder für die Gefahren im Straßenverkehr und ein umsichtiges Verhalten zu sensibilisieren.
Darüber hinaus fand heute ein Fahrradtraining für die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler statt.
Fotos/Video: © 20.08.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie

Außergewöhnliche Wetterlage: Hannover hebt Verbot von Tausalz vorübergehend auf Nachdem am vergangenen Wochenende in Hannover viel Schnee gefallen ist, bereitet sich die Landeshauptstadt auf eine weitere Verschärfung der Wetterlage vor. Angesichts der aktuellen Ankündigung von zweistelligen Minusgraden und erneutem starken Schneefall setzt die Stadt Hannover per Allgemeinverfügung das grundsätzliche Verbot von Tausalz ab morgigen Freitag (9. Januar), 0 Uhr aus. Durch die Kombination aus dem bereits vorhandenen Schnee und Eis und dem bevorstehenden extremen Frost entsteht eine außergewöhnliche Glättegefahr, der mit rein mechanischen Mitteln nicht mehr sicher begegnet werden kann. Der außergewöhnliche Wintereinbruch führt in Verbindung mit kurzen Tauperioden am Tag und anschließendem Überfrieren zu einer massiven Glättegefahr. Zwar dient das Verbot von Tausalz dem wichtigen Schutz der Umwelt, insbesondere der Vegetation und des Grundwassers. In der aktuellen Extremsituation überwiegt jedoch das Interesse am Schutz von Leib und Leben der Verkehrsteilnehmenden. Die zeitlich beschränkte Befreiung vom Salzverbot gilt zunächst bis zum 23. Januar. „Die Stadtreinigung von aha leistet seit Tagen verstärkten Einsatz im Winterdienst. Wir wollen, dass alle sicher durch die Stadt kommen. Da die Sicherheit an manchen Stellen trotz aller Anstrengungen allein mit mechanischen Mitteln nicht flächendeckend garantiert werden kann, haben wir das Tausalzverbot befristet aufgehoben. Ich bitte dennoch alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsbewusst mit dieser Ausnahme umzugehen und Tausalz nur dort einzusetzen, wo es zur Gefahrenabwehr zwingend erforderlich ist“, erklärt Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover. Wo eine mechanische Räumung oder abstumpfende Mittel (wie Splitt oder Sand) ausreichen, sollten diese im Sinne des Umweltschutzes weiterhin bevorzugt werden. „Der Schutz der Umwelt bleibt für uns wichtig. Die aktuelle Wetterlage ist jedoch eine Ausnahmesituation, in der die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger oberste Priorität hat“, betont Julia Fürst, Geschäftsführung von aha. „Deshalb setzen wir Tausalz gezielt und so sparsam wie möglich ein, um gefährliche Glätte zu vermeiden.“ Landeshauptstadt Hannover Foto: © 08.01.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

Schnee und Eis: Wertstoffhöfe in Stadt und Region Hannover vorübergehend geschlossen Alle Wertstoffhöfe in der Stadt und der Region Hannover bleiben witterungsbedingt am 9. und 10. Januar geschlossen. Die Wertstoffhöfe der Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld öffnen wie gewohnt wieder am Montag (12. Januar) für Anlieferungen. Voraussichtlich öffnen alle weiteren Standorte ab Dienstag (13. Januar) wieder zu den regulären Öffnungszeiten. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) schließt aufgrund der aktuellen extremen Wetterlage mit massivem Schneefall und Glätte vorübergehend alle Wertstoffhöfe in der Stadt und der Region Hannover. Die Standorte bleiben am Freitag (09.01.2026) und am Samstag (10.01.2026) für den Publikumsverkehr geschlossen. Diese Entscheidung wurde zum Schutz der Kunden sowie der Mitarbeitenden aus Gründen der Verkehrs- und Arbeitssicherheit getroffen. Bei der aktuellen Witterung kann die gefahrlose Begeh- und Befahrbarkeit der Stationsflächen nicht flächendeckend garantiert werden. Von der Schließung sind alle Standorte betroffen, unabhängig von ihren regulären Samstags-Öffnungszeiten. Besonderheit Deponien: Anlieferungen für Privatpersonen und Gewerbe auf den Wertstoffhöfen der Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld sind am Freitag und Samstag ebenfalls nicht möglich. Die Wertstoffhöfe der drei Standorte öffnen wieder wie gewohnt am Montag, den 12. Januar, für Anlieferungen. Wiedereröffnung der übrigen Höfe: Nach derzeitiger Planung werden alle weiteren Wertstoffhöfe ab Dienstag, den 13. Januar, wieder wie gewohnt öffnen, sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen. aha beobachtet die Lage kontinuierlich und wird über mögliche Änderungen der Öffnungstermine fortlaufend informieren. Aktuelle Informationen finden sich jederzeit unter www.aha-region.de . Foto: © 08.01.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

Stadt weitet Winternothilfe für obdachlose Menschen aufgrund der Extremwetterlage aus Die Wetterprognosen zeigen klirrende Kälte für das Wochenende an: eine große Herausforderung für viele obdachlose Menschen in Hannover. Aus diesem Anlass weitet die Stadt in Kooperation mit sozialen Träger*innen wie dem Diakonischen Werk Hannover gGmbH die Winternothilfe am Wochenende 9. bis 11. Januar aus. Die städtischen Notschlafstellen sind durchgehend geöffnet, die städtische Straßensozialarbeit wird außerplanmäßig am Wochenende im Einsatz sein und das Cafè Nachtlicht des Diakonischen Werks Hannover öffnet ebenfalls das gesamte Wochenende. „Ich danke allen Mitarbeitenden und Helfer*innen sowie den sozialen Träger*innen, dass sie an diesem Wochenende zusätzliche Arbeitsstunden leisten, um Menschen in großer Not zu unterstützen. Solidarität und Einsatzbereitschaft sind hier das Gebot der Stunde, denn diese extremen Wetterlagen können für die Menschen auf der Straße lebensbedrohlich sein. Wir behalten die Lage auch über das Wochenende hinaus im Blick und entscheiden über weitere Maßnahmen“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay aus diesem Anlass. Bereits seit zweiten Januar sind folgende Notschlafstellen durchgehend geöffnet: Feuerwehrstraße (die als Notschlafstelle mit Tagestreff geöffnet ist), Podbielskistr. 115, Wörthstr. 10 (Notschlafstelle für Männer), Langensalzastr. 17 (Notschlafstelle für Frauen), Vinnhorster Weg 73 sowie der sich direkt gegenüber der Notschlafstelle Alter Flughafen befindende städtische Tagesaufenthalt Dornierstraße. Die städtischen Straßensozialarbeiter*innen sind montags bis freitags und zusätzlich auch am kommenden Wochenende unterwegs, um betroffene Menschen anzusprechen, Hilfsangebote anzunehmen. Bei Bedarf werden Fahrkarten, warme Kleidung, Schlafsäcke etc. ausgegeben. Das Diakonische Werk Hannover gGmbH öffnet ab Freitag, 9. Januar das Café Nachtlicht statt um 20 Uhr schon um 18.00 Uhr und ab diesem Zeitpunkt durchgehend das ganze Wochenende auch tagsüber bis Montagmorgen um acht Uhr. Die Kosten für diese Maßnahme trägt die Stadt Hannover. Sozialdezernentin Sylvia Bruns appelliert an die wohnungslosen Menschen, die städtischen Notschlafstellen und die Anlaufstellen der sozialen Träger*innen im Netzwerk in Hannover aufzusuchen, um Schutz vor der Kälte zu suchen: „Alle Hilfsangebote sind geöffnet und wir laden Sie herzlich ein: Nutzen Sie die Anlaufstellen, um sich aufzuwärmen und vor der Kälte zu schützen“. Alle Maßnahmen sind auch im aktuellen Flyer (in der Anlage) in deutscher, englischer und polnischer Fassung zu finden. Sie liegen in den Anlaufstellen im Stadtgebiet aus und sind unter folgendem Link abrufbar www.hannover.de/LHH-Winternothilfe Darüber hinaus sind weitere Anlaufstellen: das Café Luna (für Frauen und FLINTA*) des Diakonischen Werks Hannover gGmbH, geöffnet täglich 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr und das Café Mensch der Obdachlosenhilfe e.V. in der Podbielskistraße 102, täglich von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr - montags, mittwochs und freitags zudem bereits ab 17.00 Uhr im Rahmen einer Lebensmittelausgabe. Darüber hinaus kooperieren die Kältebusse der Caritas, der Johanniter Unfallhilfe und der Malteser auch in diesem Winter und fahren im Wechsel zu den Betroffenen an festgelegte Standorte. Es gibt eine warme Mahlzeit und medizinische Basisversorgung. Die Sozialarbeiter*innen und Ehrenamtlichen stehen als Ansprechpartner*innen zur Verfügung, leisten Beziehungsarbeit und vermitteln in das weiterführende Hilfesystem. Die Üstra bietet auch in diesem Jahr die Übernachtung in der Station Kröpcke (Ebene 5 hinter den Fahrtreppen) ab einer Außentemperatur unter drei Grad Celsius an, und zwar zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Landeshauptstadt Hannover Foto: © 08.01.2026 Matthias Falk - hannover_fotografie

POL-H: Polizei Hannover zieht positive Bilanz zum Weihnachtsmarkteinsatz 2025 Ein funktionierendes Sicherheitskonzept, sichtbare Präsenz und gut abgestimmte Einsatzstrukturen: Die Polizei Hannover blickt zufrieden auf den diesjährigen Einsatz anlässlich der hannoverschen Weihnachtsmärkte zurück. Trotz hoher Besucherzahlen verlief der Einsatz insgesamt ruhig. Über mehrere Wochen hinweg war die Polizei täglich im Bereich der Weihnachtsmärkte rund um Marktkirche, Kröpcke, Ernst-August-Platz und Lister Meile präsent. Während der Öffnungszeiten an allen Tagen sowie zu besonderen Anlässen, wie der offiziellen Markteröffnung am 24.11.2025, unterstützten die Einsatzkräfte den geordneten Ablauf des vorweihnachtlichen Treibens. Ziel war es, ein sicheres Besuchserlebnis zu ermöglichen - sei es durch präventive Maßnahmen, gezielte Kontrollen oder entschlossenes Eingreifen bei Straftaten. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Besondere Dienste und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen waren jederzeit ansprechbar und griffen bei Bedarf konsequent ein, zum Beispiel mit Platzverweisen oder bei der Ahndung von Straftaten. Hierzu zählten unter anderem Körperverletzungsdelikte, Beleidigungen, Hausfriedensbrüche sowie das Inverkehrbringen von Falschgeld. Mehrfach griffen Einsatzkräfte auch bei medizinischen Notfällen unterstützend ein. Polizei Hannover Foto: © 24.12.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie

aha-Sammelplätze für Tannenbäume in Hannover Abfallwirtschaft bietet auch 2026 wieder über 200 Sammelplätze im Stadtgebiet Rund 170.000 Weihnachtsbäume werden eingesammelt Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) holt die Weihnachtsbäume auch in diesem Jahr wieder an über 200 Standorten im Stadtgebiet kostenlos ab und entsorgt sie. Am Montag, 5. Januar beginnt aha mit den Abholfahrten, letztmalig werden die Sammelplätze am Freitag, 16. Januar, angefahren. Vor dem 5. Januar bereitgestellte Bäume werden nicht mitgenommen. Auch die aha-Wertstoffhöfe, Deponien sowie die Grüngutannahmestellen im Umland der Region Hannover nehmen abgeschmückte Weihnachtsbäume kostenlos an. Gut zu wissen: Große Bäume müssen gekürzt werden, damit sie in die Müllfahrzeuge passen. Eine Länge von 1,50 Meter darf nicht überschritten werden. Äste sollten zudem gebündelt und Baumstämme nicht dicker als 15 Zentimeter sein. Einen Teil der Tannenbäume verarbeitet aha zu Kompost. Da Baumschmuck nicht kompostiert werden kann, müssen Tannen und Fichten komplett abgeschmückt sein. aha bittet die Bürgerinnen und Bürger, die ausgedienten Bäume nur an den Sammelstellen und im genannten Zeitraum vom 5. bis 16. Januar 2026 abzulegen. Bei falsch abgelegten Bäumen handelt es sich um illegale Abfallentsorgung, die mit Ordnungsstrafen belegt wird. aha bittet zudem darum, an den Sammelstellen Fuß- und Fahrradwege freizuhalten und mit der Ablage der Bäume den Straßenverkehr nicht zu beeinträchtigen. Hier sind die einzelnen Sammelplätze, getrennt nach Stadtteilen, aufgeführt. Alle Standorte finden Sie auch unter: www.aha-region.de/tannenbaum . Sammelplätze zur Abholung von Tannenbäumen (05.01.2026 bis 16.01.2026) Stadtteil Ahlem Am Ahlemer Holz (Wendeplatz) Im Großen Büchenfeld (Spielplatz) Krugstraße (Sackgasse - Glascontainer) Küstriner Str. gegenüber Landsberger Weg auf der Grünfläche am Schulgebäude Stadtteil Anderten Am Tiergarten (neben Nr. 2) Freifläche „An der Brauerei“ Pappelweg/Herderstraße Eisteichweg/Wartheweg (Grünfläche) Stadtteil Badenstedt Badenstedter Straße/Nauheimer Straße (Spielplatz) Woermannstraße (am Bunker neben Littfasssäule) Ecke Diesterwegstraße Siegfriedplatz Lenther Chaussee/Remarqueweg/Lenther Straße (Freifläche) Petermannstraße Grünfläche gegenüber vom Parkplatz des Sportplatzes Empelder Straße Ecke Burgundische Straße (Grünfläche) Stadtteil Bemerode Emslandstraße/Alte Bemeroder Straße (Parkplatz Schützenhaus) Berkelmannstraße/Steinkampweg (Parkplatz) Am Gutspark/Berkelmannstr. (Fußweg in Kurve vor Grünfläche) Hermann-Hesse-Straße (Wendeplatz) Funkenkamp/Weinkampswende (Grünfläche) Sticksfeld gegenüber Nr. 8 /Ecke Liethfeld (Freifläche) Jakobskamp/Ecke Papenkamp Jakobskamp/Ecke Försterkamp Brockfeld/Ecke Ellernbuschfeld Weistfeld/Ecke Ellernbuschfeld Brockfeld/Ecke Lehmbuschfeld Weistfeld/Ecke Lehmbuschfeld Stadtteil Bornum Bornumer Straße 143 (5. Betriebshof) Lindener Weg Sackgasse Höhe Nr. 40 – 40f auf Grünfläche Stadtteil Bothfeld Westpreußenufer (Wendeplatz) /Ecke Marienburger Weg Sahlkamp/Ecke Krasseltweg (gegenüber Rossitter Weg) Tollenbrink (zwischen den Tankstellen) An den Hilligenwöhren/Auf dem Limbrinke (Grünfläche) Oldekopstraße/Mittelinsel, Ecke Hartenbrakenstraße Weidkämpe (freies Feld, Kindertagesstätte) Hoffmann-von-Fallersleben-Straße (Freifläche) Kurze-Kamp-Straße (zwischen Nr. 11 und 12) Uslarplatz Stadtteil Bult Robert-Koch-Platz/Findorffstraße (Grünfläche neben Spielplatz) Stadtteil Burg Harzburger Platz (Freifläche gegenüber Gemeindezentrum) Stadtteil Calenberger-Neustadt Molthanstraße/Kommandanturstraße (vor Parkplatz) Rote Reihe/Calenberger Straße Wilhelmshavener Straße/Ecke Kapitän-von-Müller-Straße Stadtteil Davenstedt Davenstedter Markt (Marktfläche) Basaltweg/Davenstedter Straße Davenstedter Holz/Trappenkehre Droehnenstraße/Geveker Kamp Geveker Kamp gegenüber Bergkammstraße (Glascontainer) Schieferkamp/Am Kalkbruche vor Gasthaus Pegasos Stadtteil Döhren Fiedeler Platz/ Ecke Bernwardstr. Klinkerfuesstraße (Wendeplatz) Peiner Straße/Holthusenstraße (Auf der Bauminsel) Leineinsel/Am Brückenhaus Stadtteil Groß-Buchholz Domagkweg (Spielplatz) Nobelring/Meitnerstraße Nußriede/Buchnerstraße Osterfelddamm/Ecke Nußriede Schwalbenflucht (Parkplatz Ecke Milanstraße) Bussestraße (Grünfläche zwischen Hausnummer 44+48 Eichenplan / Grünfläche Ecke Lenbachplatz Lenbachplatz (Wendeplatz) Pinkenburger Straße/Schierholzstraße Schierholzstraße/Bollnäser Straße Pappelwiesen/Henniesruh Pasteurallee/Meersmannufer Paracelsusweg/Schule Grünanlage Stadtteil Hainholz Bömelburgstraße (vor dem Bunker)/Ecke Voltmerstraße Erlenweg (gegenüber Eibenweg) Grünfläche Am Hopfengarten (gegenüber Hainhölzer Bahnhof) Ecke Engelbosteler Damm Mogelkenstraße (Ecke Bogenstraße) Elfriede-Döhler-Weg/Glashüttenstraße (Grünfläche) Ecke Halkettstraße Stadtteil Heideviertel Heidering (gegenüber Nr. 17) Wolfsburger Damm (am Bunker) Stadtteil Herrenhausen Meldaustraße (Marktplatz) hinter dem Kiosk Stadtteil Isernhagen-Süd Kahlendamm/Im Eichholz (Trafohäuschen) Am Wildpfad/An den Hilligenwöhren Jägerstieg/Föhrenwinkel Prüßentrift/Große Heide Wietzendiek (Wendeplatz) Lindenallee (neben Nr. 43) Stadtteil Kirchrode Döhrbruch 8 (8. Betriebshof) Im Büntefeld (Freifläche) Neunkirchner Platz/Ecke Saarbrückener Straße Tiergartenstraße (Parkplatz Tiergarten) Stadtteil Kleefeld Heidjerhof (gegenüber Nr. 11) Kleestraße (gegenüber Crappiusstraße) Rupsteinstraße (Bunker) Schaperplatz (neben den Toiletten) Stadtteil Lahe Im Klingenkampe/Ecke Laher Heide Stadtteil Ledeburg Verdener Platz Stadtteil Leinhausen Bremer Straße/Kasseler Straße (Bunker) Heimatweg (Am Stromhaus) Stadtteil Limmer Brunnenstraße (Ecke zur Schleuse) Liepmannstraße/Ecke Zimmermannstraße/Ecke Am Lindener Hafen (Grünfläche) Stadtteil Linden-Mitte Stephanusstraße Ecke Gartenallee (vor dem Spielplatz) Lindener Marktplatz Stadtteil Linden-Nord Kötnerholzweg / Velberstraße auf dem Lindener Schmuckplatz Ottenstraße/ Ecke Stärkestraße (gepflasterte Freifläche) Pfarrlandplatz/Pfarrlandstraße (gegenüber Kindergarten) Steigerthalstraße (Grünfläche zur Leine) Asseburgstraße/Lüdenstraße (beim Spielplatz) Stadtteil Linden-Süd Am Spielfelde (Grünfläche an der Wachsbleiche) Behnsenstraße/ Ecke Charlottenstraße (Spielpark) Posthornstraße/ gegenüber Ecke Von-Alten-Allee Allerweg/ Ecke Ricklinger Str. (bei der Kirche) Stadtteil List Mengendamm 15 (2. Betriebshof) Böcklinplatz / Ecke Podbielskistraße Dahnstraße (Grünfläche) gegenüber Nr. 13 und Nr. 5, (2 Plätze) De-Haen-Platz (Spielplatz) 2 Plätze, Ecke Waldstr./Hammersteinstraße Gorch-Fock-Straße/Spannhagenstraße (Freifläche) Gorch-Fock-Straße/Hebbelstraße (Freifläche) Fritz-Beindorff-Allee/Richard-Wagner-Straße (Grünstreifen) Im Kreuzkampe (Grünstreifen) Nr.7 Liebigstraße/Ecke Waldstraße/ Ecke Podbielskistraße (Nr.41) Liliencronplatz/Klopstockstraße (Markt) Lützeroderstraße/Spichernstraße Moltkeplatz (Trinkhalle/Markt) Podbielskistraße/ Ecke Brahmsstraße (Grünstreifen) gegenüber Nr. 2 Rubensstraße/Ecke Rembrandtstraße Schubertstraße (Wendeplatz) Vier Grenzen/Ecke Lister Kirchweg Am Welfenplatz (gegenüber Schützenstraße, Rückseite Schule) Oskar-Winter-Straße/Ecke Bödekerstraße Nordring (neben Werftstraße) Bus-Endstation Stadtteil Marienwerder Schönbecker Allee/Merkurstraße (Sackgasse) Garbsener Landstraße Ecke Am Hinüberschen Garten Augustinerweg / Quantelholz Stadtteil Misburg-Nord Seckbruchstraße (gegenüber Fürstenwalder Straße) Scholandstr./Eschenbachstr. Kampstr./Wilhelm-Tell-Str. Emscherweg/Kerbelweg Freifläche vor dem Trafohäuschen Kleinertstr./Lange Rade (auf der Grünfläche bei der Litfaßsäule) Stadtteil Misburg-Süd Max-Kuhlemann-Straße/Liebrechtstraße Stadtteil Mitte Marktkirche (Marktplatz) Am Klagesmarkt (Springbrunnen) Stadtteil Mittelfeld Am Mittelfelde/Grünberger Weg Rübezahlplatz (Am Brunnen) Grabenweg/Im Wolfskampe (am Bunker) Lehrter Platz (Glascontainer) Stadtteil Mühlenberg Beckstraße (gegenüber Julius-Leber-Weg) Bonhoefferstraße (Parkplatz) Schollweg/Anne-Frank-Weg (vor/neben Spielplatz) Canarisweg 2 (Kindergarten) Stadtteil Nordstadt Sandstraße 20 (6. Betriebshof) Haltenhoffstraße (Bunker) Herrenhäuser Kirchweg/An der Strangriede (auf der Grünfläche) Stadtteil Oberricklingen Barthold-Knaust-Straße/Wullanger (nicht auf dem Spielplatz, sondern auf dahinterliegender Grünfläche) Nenndorfer Platz/ Springer Straße (nicht auf dem Spielplatz, sondern auf der angrenzenden Grünfläche) Am Sauerwinkel/Bergfeldstraße Stadtteil Oststadt Angerstraße (Spielplatz) Friesenstraße/Bödekerstraße (Kirche) Friesenstraße/Lister Meile Gartenstraße (Spielplatz) Wedekindplatz Weißekreuzplatz Stadtteil Ricklingen An der Bauerwiese (Parkplatz) Ricklinger Stadtweg/August-Holweg-Platz (Marktplatz) Göttinger Chaussee/Friedrich-Ebert-Straße (Bunker) Stadtteil Sahlkamp Holzwiesen/Ecke Laurinweg (Grünfläche) Holzwiesen/ Ecke Wittenberger Straße (Bauminsel-Glascontainer) Tempelhofweg (Grünanlage)/Ecke Lankwitzweg Bahnstrift/Kugelfangtrift (Grünanlage) Erikaweg/Alte Heide Hägewiesen (Glascontainer)/ Ecke Kugelfangtrift Vogelsbergstraße/Hägewiesen (Grünfläche) Schwarzwaldstraße/Elmstraße Kugelfangtrift/General-Wever-Straße (Grünanlage) Wietzegraben (9. Betriebshof) Wilmersdorfweg/Kugelfangtrift Hägewiesen (Kindergarten)/ Ecke Wiehenweg General-Wever-Straße/Rhönweg Stadtteil Seelhorst Peiner Straße/Wülfeler Bruch Stadtteil Stöcken Eichsfelder Straße (Parkplatz vom Marktplatz) Lauckerthof (Wendeplatz) Mecklenheidestraße 73 (10. Betriebshof) Schwarze Heide/ Ecke Wiedenlohe (Höhe Trafo) Schwarze Heide/ Ecke Lindhorn (Trafohäuschen/Spielplatz) Schwarze Heide /Am Hasenwinkel (Auf der Wiese neben dem Bach) Alte Stöckener Str./Ecke Stöckener Str. (Grünfläche an den Kundenparkplätzen) Stadtteil Südstadt Bertha-von-Suttner-Platz (südl. Ecke Stresemannallee) Am Südbahnhof (Spielplatz) Auf dem Emmerberge/ Ecke Haarstr. Heinrich-Heine-Platz Mainzer Straße/Bismarckstraße Marienstraße/Kestnerstraße Rautenstraße/Sonnenweg (Spielplatz) Sallstraße/Kleine Düwelstraße Stephansplatz/Geibelstraße &Bandelstraße (2 Plätze) Tiestestraße 10 (4. Betriebshof) Torstraße (Spielplatz) Oesterleystraße/Krausenstraße Walter-Gieseking-Straße /Kokenstraße Stadtteil Vahrenheide Dresdner Straße (gegenüber Kirche) Plauener Straße Ecke Magdeburger Straße (asphaltierte Freifläche) Stadtteil Vahrenwald Niedersachsenring/ Kurvenbereich (unbebaute Fläche/Wiese) / Ecke Ferdinand-Wallbrecht-Str./ Ecke Alvenslebenstraße Jahnplatz (ehemals Trinkhalle, jetzt Spar & Bauverein) Rotermundstraße (Bunker) nördlich Melanchtonstr. Ritterstraße/Grenzweg Isernhagener Straße (gegenüber d. Kirche)/ Ecke Steinmetzstr. Dragonerstraße/Neanderstraße Plüschowstraße (Parkplatz Kirche)/ Ecke Hirtenweg Scheelenkamp/Moorkamp (Grünfläche) Stadtteil Vinnhorst Am Schmuckplatz Friedenauer Straße/Im Othfelde Vinnhorster Rathausplatz Fischteichweg/Heinischer Hof (Grünfläche) Stadtteil Wettbergen Tresckowstraße/Aufhäuser Straße (Kindergarten) An der Kirche/Pastor-Bartels-Weg Goethestraße/Zilleweg Neue Straße/Kopenhagener Straße Berliner Straße / Poggendiek Stadtteil Wülferode Hoyerstraße/Kirchbichler Straße (Parkplatz) Stadtteil Waldheim Wolfstraße (Brücke, Haltestelle gegenüber Liebrechtstraße, Waldseite) Ottostraße/Am Schafbrinke Liebrechtstraße (Wendeplatz Zeißstraße) Stadtteil Waldhausen Kärntner Platz / Ecke Bozener Straße Riepestraße (Spielplatz) / Ecke Güntherstr. Stadtteil Wülfel Bothmerstraße (Freifläche neben dem Spielplatz) Am Mittelfelde/Loccumer Straße Stadtteil Zoo Plathnerstraße/Gellertstraße Seelhorststraße/Plathnerstraße Fotos: © 15.12.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie

Übergabe des Zuwendungsbescheids für den Erwerb von 17 Stadtbahnfahrzeugen an die ÜSTRA Zur Erneuerung und Stabilisierung der hannoverschen Stadtbahnflotte stellt das Land Mittel in zweistelliger Millionenhöhe bereit. Damit kann die ÜSTRA 17 Stadtbahnwagen des Typs TW 4000 anschaffen. Der Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne hat am heutigen Freitag einen entsprechenden Zuwendungsbescheid an die Mitglieder des ÜSTRA-Vorstands, Elke Maria von Zadel und Denise Hain, feierlich übergeben. Bisher hatten die Üstra 42 Fahrzeuge dieser neuen Generation bestellt. Mit der heutigen Zusage stockt die Üstra ihre Flotte auf insgesamt 59 TW 4000 auf. Fotos/Video: © 12.12.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie

Ab Fahrplanwechsel: sprintH Linie 900 fährt neue Strecke - Direkte Anbindung an das Gehägeviertel Ab Sonntag, 14. Dezember 2025, verkehrt die sprintH Linie 900 durch die Eilenriede über die Waldchaussee und schafft damit eine direkte Anbindung des Gehägeviertels an den Nahverkehr. Die sprintH Linie 900 nimmt damit ihre angedachte Route auf, die bei der ursprünglichen Verlängerung der Linie in die Stadt Hannover geplant war. Möglich wird dies durch die abgeschlossene Sanierung der Brücke über den Schiffgraben auf der Waldchaussee, die nun auch für Schwerlastverkehr freigegeben ist. So verkehrt die sprintH Linie 900 ab dem Fahrplanwechsel Die Linie 900 verbindet Hannover mit dem Mittelzentrum Burgdorf. Als sprintH Linie schafft sie allen Burgdorferinnen und Burgdorfern sowie Menschen aus dem südlichen Bereich Isernhagens eine direkte Verbindung in die Innenstadt Hannovers. Im dritten Quartal nutzten pro Schulwerktag rund 3.000 Fahrgäste auf der gesamten Strecke die Linie. Künftig verkehrt sie auf einem neuen Weg und bedient dabei die drei neuen Haltestellen „Rehmer Feld“, „Gehägestraße“ und „Habichtshorststraße“. In Fahrtrichtung „Hannover ZOB“ fährt der Bus im Bereich der Noltemeyerbrücke in den Groß-Buchholzer Kirchweg. Direkt am Gehaplatz wird die Haltestelle „Noltemeyerbrücke“ bedient. Weiter führt die Linie über die Groß-Buchholzer Straße. An der Einmündung Kapellenbrink befindet sich die Haltestelle „Rehmer Feld“. Anschließend fährt der Bus über die Kreuzung Klingerstraße in die Hermann-Bahlsen-Allee und biegt in die Gehägestraße ab. Vor der Kreuzung hält der Bus an der Haltestelle „Gehägestraße“. Im Gehägeviertel wird auf der Gehägestraße in Höhe der Einmündung Habichtshorststraße die gleichnamige neue Haltestelle „Habichtshorststraße“ bedient. Von der Gehägestraße fährt die Linie über die Waldchaussee direkt zum Erlebnis-Zoo Hannover. Am Zoo wird in Fahrtrichtung Innenstadt eine neue Haltestelle, direkt gegenüber des Zoo-Parkhauses, errichtet. Die Haltestelle „Lister Turm“ entfällt durch den neuen Streckenverlauf, der dann über die Fritz-Behrens-Allee und weiter bis zur Haltestelle „Neues Haus“ führt. Durch die neue Linienführung über die Waldchaussee ist das Gehägeviertel nun an allen Wochentagen direkt mit dem Bus erreichbar. Von der Haltestelle „Habichtshorststraße“ bis zum „Ernst-August-Platz“ dauert die Fahrt nur noch rund 13 Minuten – statt bisher etwa 30 Minuten mit Fußweg und Umstieg in die Stadtbahn. Waldchaussee öffnet am Wochenende für den Busverkehr Die Waldchaussee bleibt auch weiterhin am Wochenende für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Um den Bewohnerinnen und Bewohnern des Gehägeviertels eine verlässliche Busanbindung zu bieten, fährt die sprintH Linie 900 auch während der Sperrzeiten über die Waldchaussee – aus Sicherheitsgründen allerdings mit einer reduzierten Höchstgeschwindigkeit von maximal 30 km/h. Eine automatische Schrankenanlage in Höhe des Restaurants Steuerndieb und dem Parkhaus am Zoo regelt die Durchfahrt der Linienbusse. Am Wochenende verkehrt die Linie tagsüber wie gewohnt in beiden Fahrtrichtungen im 30-Minuten-Takt. Neue Linienführung stärkt Hannovers Nahverkehrsangebot Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz: „Die sprintH Linie 900 zeigt, wie Verkehrswende praktisch umgesetzt wird: direkte Wege, kürzere Fahrzeiten und eine bessere Erreichbarkeit für alle. So wird der Nahverkehr zur Alternative zum Auto und stärkt die nachhaltige Mobilität in Hannover.“ ÜSTRA Vorstandsvorsitzende Elke Maria van Zadel: „Unsere Fahrgäste wünschen sich schnelle und direkte Verbindungen. Mit der neuen Linienführung der 900 erfüllen wir diesen Anspruch und verbessern unser Nahverkehrsangebot für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Gehägeviertels. Das macht den Nahverkehr für alle spürbar attraktiver.“ Andreas M. Casdorff, Geschäftsführer Erlebnis-Zoo Hannover: „Jeder Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist ein wichtiger Schritt Richtung Klimaschutz. Die gute Anbindung aus dem Umland macht es unseren Gästen leicht, den Zoo umweltfreundlich zu erreichen. Mit der neuen Wegeführung der Linie 900 haben noch mehr Menschen die Möglichkeit, bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Zoo zu fahren.“ regiobus Hannover GmbH Fotos/Video: © 12.12.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie

Erster Spatenstich: Erlebnis-Zoo Hannover baut neues Warmhaus für gefährdete Seychellen-Riesenschildkröten Riesenschildkröten gehören zu den faszinierendsten und beliebtesten Tieren – schon bald kommen sie zurück in den Erlebnis-Zoo Hannover! Um aktiv zum Erhalt der Seychellen-Riesenschildkröten (Geochelone gigantaea) beizutragen, baut der Erlebnis-Zoo ein neues Warmhaus für die gefährdeten Reptilien. Nach detaillierten Planungen setzten heute der Erste Regionsrat Jens Palandt, Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und der erste Pate der Schildkröten den startenden Spatenstich. 60-80 Prozent Luftfeuchtigkeit, konstante 26 Grad Celsius, Sandflächen, Bademöglichkeiten – für die anspruchsvollen Bedürfnisse der großen Landschildkröten hat der Erlebnis-Zoo ein besonderes Warmhaus entworfen, das die Bedingungen des natürlichen Lebensraums nachempfindet. „Unsere Architektin, unser Baumanagement und die Zoologen haben viel Herzblut in die Planung dieses Hauses gelegt“, erklärte Zoo-Geschäftsführer Casdorff. „Die Rückkehr der Riesen ist tatsächlich eine Herzensangelegenheit für das Zoo-Team.“ Vor 17 Jahren musste sich der Erlebnis-Zoo von den beeindruckenden Reptilien trennen und sie an andere Zoos abgeben, da ihre Anlage in die Jahre gekommen war und zudem mitten im Baugebiet für die heutige Themenwelt Yukon Bay lag. „Wir hatten uns seitdem gewünscht, die Riesenschildkröten eines Tages wieder nach Hannover zu holen, und sind über die Jahre auch immer wieder von so vielen Zoo-Besuchenden darauf angesprochen worden“, so Casdorff. Dieser Wunsch geht nun in Erfüllung. Das rund 240 m2 große gläserne Warmhaus mit Natursteinboden bietet den fünf Tieren ein großes Badebecken und Sandbäder. Üppig bepflanzte Inseln tauchen das Haus in tropisches Grün und dienen gleichzeitig als Rückzugsmöglichkeiten. Eine Fußbodenheizung, UV-Leuchten und Infrarotstrahler, zusätzliche Heizstrahler entlang des Firstes und eine Luftbefeuchtungsanlage schaffen das optimale Tropenklima für die Schildkröten. Zwei spezielle Plätze – ein Sandhügel und ein Sandbecken, mit Fußbodenheizung gewärmt – sind für die Ei-Ablage vorgesehen. Die Weibchen können dort Gruben graben, um die 4-14 kugelförmigen Eier pro Gelege mit dem gewärmten Sand zu bedecken. Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) stuft den Bestand der Seychellen-Riesenschildkröte als gefährdet ein. Ihr Lebensraum im Indischen Ozean ist heute nahezu ausschließlich auf das Aldabra-Atoll beschränkt. Klimawandel sowie invasive Arten setzen dem Bestand zusätzlich zu. Jens Palandt, Erster Regionsrat und Aufsichtsratsvorsitzender des Zoos, erläuterte: „Das neue Warmhaus bietet beste Voraussetzungen für die Haltung und Zucht der Riesenschildkröten. Damit kann der Zoo zukünftig einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieser beeindruckenden Art leisten. Gleichzeitig schafft der Bau ein weiteres Highlight im Zoo und macht einen Besuch noch attraktiver. Deshalb unterstützt die Region Hannover als Gesellschafterin das Projekt gerne.“ Die Region fördert den Bau mit einem Investitionszuschuss in Höhe von 669.000 Euro, weitere 950.000 Euro finanziert der Zoo selbst. In dem begehbaren Warmhaus können die Zoogäste nicht nur die Schildkröten aus nächster Nähe beobachten, sondern auch die Faultiere, die in den Bäumen über den Schildkröten klettern werden. Schlangen und Echsen werden die Wohngemeinschaft – in Terrarien – vervollständigen. Das Warmhaus ist mit einer großen grasbewachsenen Außenanlage im Zoologicum verbunden, auf der sich die Schildkröten im Sommer tummeln können. Die Faultiere gelangen über Seile auf die Kletterbäume der Außenanlage. Lange Planung Von der Idee des Warmhauses bis zum ersten Spatenstich seien einige Jahre vergangen, erzählte der Zoo-Geschäftsführer. Aufgrund stetig steigender Baupreise musste das Haus mehrfach umgeplant werden. „Es gab viele Widrigkeiten, aber der große Zuspruch der Zoogäste und Schildkrötenfreunde hat uns sehr berührt – und uns an dem Projekt festhalten lassen“, erzählte Zoodirektor Casdorff. Für die Rückkehr der Riesen wurden viele Menschen kreativ und aktiv: Beim ZOO-RUN traten 2.200 Laufende im Schildkröten-T-Shirt an, es wurden Bilder gemalt und Schildkrötenkekse gebacken. „Durch die vielen kleinen und großen Spenden sind rund 46.000 Euro zusammengekommen. „Diese Unterstützung ist von unschätzbarem Wert und sie bewegt uns tief, denn sie zeigt, wie sehr der Zoo den Menschen am Herzen liegt“, bedankte sich der Zoodirektor, „gemeinsam können wir ein starkes Zeichen für den Artenschutz setzen.“ Stellvertretend für alle Unterstützenden setzte heute Daniel Haasbach, Geschäftsführer des ersten Patenunternehmens der Schildkröten – die AVE Audio Visual Equipment GmbH – den baustartenden Spatenstich: „Wir freuen uns sehr, als Unternehmen AVE die Patenschaft für die Riesenschildkröte zu übernehmen. Damit unterstützen wir nicht nur den Zoo und seine wertvolle Arbeit, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Für uns ist es ein schönes und besonderes Erlebnis, als Pate sogar beim Spatenstich dabei sein zu dürfen. Dieses Engagement liegt uns am Herzen, und wir sind stolz darauf, Teil dieses Projekts zu sein.“ Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff unterstrich die große Bedeutung der Hilfe von Unternehmen und Privatpersonen für den Zoo: „Eine Patenschaft zu übernehmen, ist eine tolle Möglichkeit, den Zoo und zugleich den Artenschutz zu unterstützen.“ Casdorff fügte hinzu: „Gerade jetzt zu Weihnachten gibt es hier im Zoo bärenstarke Geschenkideen für Patenschaften vom Kleinen Winkerfrosch bis zum Faultier.“ Weitere Informationen unter erlebnis-zoo.de/patenschaft Hintergrund: Die Seychellen- oder Aldabra-Riesenschildkröte (Geochelone gigantaea) zählt zu den größten Landschildkröten der Welt – und zu den bedrohten Arten. Ihr natürlicher Lebensraum ist auf wenige Inseln im Indischen Ozean, das Aldabra-Atoll, beschränkt. Klimawandel, invasive Arten und die historische Übernutzung haben die Bestände stark reduziert. Heute stehen die Riesenschildkröten unter strengem Schutz und dürfen nicht gehandelt werden. Dennoch gilt die Art laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „gefährdet“. Schutzmaßnahmen auf den Inseln im Indischen Ozean und die Zucht in Zoos sind entscheidend für das Überleben dieser Art. Steckbrief Aldabra-Riesenschildkröte (Geochelone gigantaea) Lebensraum: Aldabra-Atoll (Seychellen), wenige weitere Inseln im Indischen Ozean Größe: bis zu 1,20 m Panzerlänge Gewicht: bis zu 250 kg (Männchen), Alter: Über 100 Jahre möglich Bedrohungsstatus: Gefährdet (IUCN) Gefährdungsursachen: Klimawandel, invasive Arten (Ratten, Katzen), historische Übernutzung Erlebnis-Zoo Hannover Fotos: © 05.12.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie

Driving home with ÜSTRA Ho, ho ho ... auch in diesem Jahr fährt ein Winterbus und eine Winterbahn in Hannover und Region. Bei der Üstra weihnachtet es sehr. In der kalten Jahreszeit, ist warme "Kleidung" wichtig. Winterbus und Winterbahn sind daher in ein kuscheliges Strickgewand gehüllt. So macht die Fahrt in die Stadt oder zum Weihnachtsmarkt gleich doppelt Spaß. Bus und Bahn im Strick-Design sind auf wechselnden Linien zu sehen. Fotos: © 03.11.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie

Erlebnis-Zoo Hannover - Spitzmaulnashorn „Nasor“ in Hannover eingetroffen Reise für den Artenschutz – Hoffnung auf Nachwuchs Spitzmaulnashorn „Nasor“ aus dem Zoo Rotterdam ist gut im Erlebnis-Zoo Hannover angekommen. Die Reise erfolgte im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) für Östliche Spitzmaulnashörner: Der junge Bulle soll in Hannover künftig mit Nashornkuh „Maisha“ zusammenleben und – wenn die beiden sich gut riechen können – zum Erhalt der bedrohten Art beitragen. In den nächsten Tagen wird sich der junge Bulle in aller Ruhe hinter den Kulissen an die neue Umgebung gewöhnen. Nach und nach lernt er dann zunächst die Außenanlagen am Sambesi kennen, bevor er nächstes Jahr seine neue Partnerin „Maisha“ treffen wird. Hintergrund Östliche Spitzmaulnashörner sind vom Aussterben bedroht. Anfang der 1990er wurden nur noch rund 500 Tiere in der Wildbahn gezählt. Durch großangelegte Schutzprogramme hat sich der Bestand erholt – heute leben wieder über 1.000 Östliche Spitzmaulnashörner in Afrika. Wiederansiedlung Europäische Zoos leisten einen wichtigen Beitrag für die Regeneration der wildlebenden Population: 2019 wurden fünf Tiere aus dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in den Akagera National Park in Ruanda gebracht. Damit wurde die genetische Vielfalt der dortigen Nashornpopulation erweitert – ein entscheidender Faktor für ihre Anpassungsfähigkeit gegenüber Umweltveränderungen und somit für ihre langfristige Überlebensfähigkeit. Weitere Wiederansiedlungen zur Unterstützung der wildlebenden Populationen sind geplant. Der Erlebnis-Zoo Hannover setzt sich zum Beispiel bereits seit Jahren intensiv für den Schutz der Spitzmaulnashörner ein, sowohl im Zoo als auch im eigentlichen Lebensraum in Kenia. Weitere Informationen unter zoo-hannover.de/save-the-rhino Erlebnis-Zoo Hannover Symbolfoto: © 03.12.2025 Matthias Falk - hannover_fotografie
